Warzen
Medizinische Qualitätssicherung: Dr. med. Nonnenmacher (Facharzt für innere Medizin)Warzen sind zumeist ansteckende aber ungefährliche Hauterkrankungen, die in unterschiedlichen Ausprägungen und Formen am menschlichen Körper vorkommen kommen. Typische Warzen sind leicht erhaben und unterscheiden sich farblich von der normalen Hautfarbe. Ansteckungsgefahren bestehen, wie beim Fußpilz, vor allem durch Schmierinfektionen in Schwimmhallen und Duschen.
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Definition Warzen
Sie treten an jeder erdenklichen Stelle des Körpers auf. Deutlich sichtbar sind Warzen an Fingern und Händen, sie kommen aber beispielsweise auch an den Füßen vor. Als Feigwarzen bezeichnete Varianten treten auch im Genital- und Analbereich auf.
Ursachen für Warzen
Infektionsquellen gibt es viele. Die vulgäre Warze oder die Fußsohlenwarze kann man sich beispielsweise im Schwimmbad oder durch Berührung von rohem, infiziertem Schweiß zuziehen. Es handelt sich in solchen Fällen um eine Schmierinfektion. Feigwarzen hingegen werden durch den Geschlechtsverkehr übertragen. Die Viren breiten sich dann aus, wenn dabei minimale Verletzungen der Schleimhaut zustande kommen.
Eine Sonderform der Warzen sind Alterswarzen. Es handelt sich dabei um bräunliche Warzenbildung, die sich überall am Körper bilden können. Sie sind in den meisten Fällen gutartig, selten entsteht daraus eine bösartige Geschwulst, die entfernt werden muss. Sonderfälle sind sie deswegen, weil ihre Entstehung nicht bekannt ist und daher auch keine Ursache ausgemacht werden kann.
Krankheiten mit Warzen
Behandlung von Warzen
Warzen werden vor allem aus ästhetischen Gründen behandelt. Bei intaktem Immunsystem bilden sie sich nach einigen Monaten von alleine zurück. Die Viren sterben ab, die verhornte Warze wird abgeschliffen. Oft bleibt nicht einmal eine sichtbare Veränderung der Haut zurück. Durch die Behandlung kann es allerdings deutlich schneller gehen, in einigen Fällen ist sie auch erforderlich.
Die chirurgische Entfernung wird durchgeführt, wenn die Warzen bis tief ins Gewebe reichen oder das Immunsystem zur Bekämpfung zu schwach ist. Sie werden mit einem scharfen Löffel ausgeschabt - das kann erhebliche Schmerzen und starken Blutverlust verursachen. Deutlich schonender sind die Vereisung der Warze oder die Behandlung beispielsweise mit Salicylsäure. Dadurch verschwindet sie nach und nach, da die Viren abgetötet werden. In Frage kommen auch Virustatika, die die Vermehrung der Papillomviren hemmen und ebenfalls als schonend gelten.
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Vorbeugung von Warzen
Anderen Warzenformen kann man ebenfalls vorbeugen, und zwar, indem man sich an hygienische Grundsätze hält. Ganz vermeiden lässt sich das Risiko damit nicht, aber immerhin eindämmen. In Schwimmbädern sollte zum Beispiel nur mit Badeschlappen gelaufen werden, Handtücher sollten nicht geteilt werden. Auch in öffentlichen Duschen sollte der Boden nicht direkt berührt werden.
Im Idealfall sollte die Berührung mit bereits vorhandenen Warzen anderer Personen ebenfalls vermieden werden.
Bücher über Warzen
