Ebola
Ebola ist eine Infektionskrankheit, die hohes Fieber verursacht und zu inneren Blutungen führen kann. Die Infektion wird durch den Ebola-Virus ausgelöst und ist von Mensch zu Mensch übertragbar.
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Definition Ebola
Die Tropenkrankheit wurde nach den gleichnamigen afrikanischen Fluss benannt, an dem die Krankheit erstmals auftrat. Das Vorkommen von Ebola ist auf Zentralafrika beschränkt. Es gab jedoch auch vereinzelte Fälle von Ebola außerhalb von Afrika, die aber alle auf einen vorherigen Aufenthalt der betreffenden Personen in den entsprechenden Gebieten Afrikas zurückzuführen waren.
Ebola tritt immer mal wieder in lokal begrenzten Epidemien auf, bei denen es mehrere Hundert Infizierte gibt, von denen etwa die Hälfte die Krankheit überlebt.
Ursachen für Ebola
Daher wird vermutet, dass vorwiegend Affen, aber auch Nagetiere, Fledermäuse und Insekten Überträger der gefährlichen Ebola-Viren sind. Die Viren können auch durch den Verzehr erkrankter Tiere auf den Menschen übertragen werden. Die Übertragung von Mensch zu Mensch erfolgt durch Körperflüssigkeiten wie Blut, Körpersekrete oder einfache Schmier- und Tröpfcheninfektion.
Es wurde beobachtet, dass nur Patienten in der akuten Krankheitsphase ansteckend sind. In der Inkubationszeit vor dem Ausbruch der Krankheit und nach der Genesung übertragen die Patienten das Ebola-Virus nicht.
Typische Symptome bei Ebola
Diagnose und Verlauf bei Ebola
Die Zeit zwischen Ansteckung und Ausbruch von Ebola kann zwischen 5 und 20 Tagen betragen. Plötzlich auftretendes hohes Fieber, Schüttelfrost, starke Kopf-, Hals- und Gliederschmerzen sind die ersten Symptome von Ebola. Die grippeähnlichen Symptome lassen oftmals nicht sofort auf Ebola schließen.
Später kommen Magenkrämpfe, Erbrechen und Durchfall hinzu. Bei der schweren hämorraghischen Verlaufsform kommt es zu Gerinnungsstörungen des Blutes und infolgedessen zu inneren und äußeren Blutungen. Ebola-Erkrankte bluten sichtbar an allen Schleimhäuten wie Augen, Mund und im Genitalbereich. Dazu kommen die gefährlichen inneren Blutungen, vor allem im Magen- und Darmtrakt.
Durch den Blutverlust kommt es zu einem Schock, Kreislaufzusammenbruch und multiplem Organversagen, an denen der Patient in den meisten Fällen verstirbt.
Bei der Diagnose von Ebola wird das Virus im Blut, Urin, Speichel oder in Gewebeproben des Patienten nachgewiesen. Meist gibt schon die territoriale Herkunft der Patienten bzw. eine vorangegangene Reise in die betreffenden Gebiete Afrikas einen ersten Hinweis auf das Vorliegen der Ebola-Krankheit.
Behandlung von Ebola
Eine wichtige Maßnahme ist auch die stationäre Behandlung auf der Isolierstation, um eine weitere Verbreitung des Virus zu verhindern.
Da in afrikanischen Krankenhäusern zumeist schlechte hygienische Bedingungen vorherrschen, kommt es oftmals zu lokal begrenzten epidemieartigen Ausbrüchen.
Die hohe Mortalitätsrate der Ebola-Erkrankten in Afrika ist vor allem auf die späte Diagnose und Beginn der Behandlung sowie auf unzureichende Behandlungsmöglichkeiten zurückzuführen.
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Vorbeugung von Ebola
Eine wirksame Methode wie Medikamente oder Imfpungen zur Vorbeugung von Ebola gibt es noch nicht. Wissenschaftler arbeiten daran, den Hauptüberträger des Ebola-Virus ausfindig zu machen. Erst dann kann mit gezielten Maßnahmen eine wirksame Vorbeugung erfolgen, indem der Kontakt mit diesem speziellen Überträger vermieden wird.
Seit 1976 wurden ca. 2500 Ebola-Erkrankungen gezählt, von denen etwa die Hälfte der Patienten die Krankheit überlebt haben. Da die Hauptverbreitungsgebiete im zentralafrikanischen Kongo, der Elfenbeinküste, Uganda und Gabun keine touristischen Zielgebiete sind, ist mit einer Verbreitung außerhalb Afrikas nicht zu rechnen.
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