Augenzucken
Unter Augenzuckungen oder Augenzucken versteht man ein unwillkürliches Muskelzucken des Augenlides. Häufig ist ein solches Augenzucken harmlos, es kann aber auch hinweisen auf zugrunde liegende Erkrankungen oder Mangelerscheinungen bzw. Dysbalancen des Körpers.
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Definition Augenzucken
Auch im gesunden Körper treten solche nervöse Zuckungen hin und wieder auf. Ein meist harmloses Augenzucken kann über Minuten oder gar über Stunden hinweg auftreten. Wenn ein Augenzucken über mehrere Tage hinweg oder länger auftritt, kann ein Arztbesuch ratsam sein; in der Regel ist dann ein Neurologe eine geeignete Anlaufstelle.
Im Gegensatz zu nervösem Zucken, das im gesunden Körperinneren auftreten kann, wird ein Augenzucken vom Betroffenen meist stärker wahrgenommen, weil es kurzfristig das Blickfeld stören kann. Auch ist das Augenzucken nach außen sichtbar.
Ursachen für Augenzucken
Hinter einem Augenzucken können sich aber auch weitere Ursachen verbergen und nicht immer ist eine eindeutige Ursachenbestimmung möglich. So kann ein Zuviel an Sport und körperlicher Beanspruchung Augenzucken verursachen, denn durch die Überbeanspruchung sinkt die Nervenleistung.
Auch Unregelmäßigkeiten im Mineral- oder Wasserhaushalt des Körpers können Augenzucken begünstigen; stehen dem Körper diese Stoffe nicht ausreichend zur Verfügung, kann die Kommunikation zwischen Nerven und Muskulatur (unter anderem der Muskulatur des Auges) negativ beeinflusst werden.
Schließlich können sich hinter Augenzucken aber auch Erkrankungen verbergen. Solche Erkrankungen sind beispielsweise Virusinfektionen; die Körperkräfte sind hier fokussiert auf die Virusbekämpfung.
Diagnose und Verlauf bei Augenzucken
Der Verlauf von Augenzucken hängt zunächst davon ab, ob es sich um ein 'gesundes' Augenzucken oder ein Augenzucken mit Krankheitswert handelt; ein harmloses Augenzucken endet in der Regel nach einigen Stunden wieder ähnlich unvermittelt, wie es aufgetreten ist.
Sind Erkrankungen für das Augenzucken verantwortlich, richtet sich das Augenzucken in der Regel nach dem Verlauf der zugrunde liegenden Krankheit. Kann eine entsprechende Erkrankung erfolgreich bekämpft oder besiegt werden, lässt meist auch das Augenzucken nach oder tritt nicht mehr auf.
Die Diagnose eines Augenzuckens selbst kann durch einen Arzt recht problemfrei gestellt werden, da das Augenzucken beobachtbar ist. Eine Diagnose der entsprechenden Hintergründe gestaltet sich häufig schwieriger, da oft auch verschiedene Ursachen beim Augenzucken zusammenspielen.
Behandlung von Augenzucken
Gelindert werden kann Augenzucken eventuell auch durch ein bewusstes Ernähren: Vor allem eine ausreichende Versorgung mit Magnesium wird hier durch Mediziner genannt, denn Magnesium ist ein wichtiges Bindeglied zwischen Nervensignalen und Muskelreaktionen. Kann nicht ausreichend Magnesium über die Nahrung aufgenommen werden, kann es beispielsweise in Form von Nahrungsergänzungsmitteln eingenommen werden.
Auch ausreichende sogenannte Spurenelemente (für den Körper wichtige Stoffe) können in der Bekämpfung von Augenzucken eine Rolle spielen. Außerdem kann sich ausreichende (im gesunden Maß) körperliche Bewegung positiv auf ein Augenzucken auswirken.
Liegt dem Augenzucken eine bestimmte Erkrankung zugrunde, so besteht ein erster Therapieschritt häufig in der Bekämpfung dieser Erkrankung.
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Vorbeugung von Augenzucken
Einige mögliche Schritte, um Augenzucken vorzubeugen, ähneln entsprechenden Therapieschritten: Grundsätzlich kann häufig durch eine ausgewogene Lebensweise einem Augenzucken vorgebeugt werden. Hilfreich kann es beispielsweise sein, zu starken Stress zu vermeiden oder zu reduzieren. Auch eine reichhaltige Ernährung ist ein möglicher vorbeugender Faktor. Eine solche Lebensweise kann außerdem auch das Risiko senken, an Infektionen zu erkranken, die zu einem Augenzucken führen können.
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