Urologe

Qualitätssicherung von Dr. med. Nonnenmacher am 25. November 2016
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Ein Urologe ist der geeignete Ansprechpartner für alle, die an Problemen oder Erkrankungen des Harnsystems leiden. Auch für Männer, die unter sexuellen Problemen leiden, ist der Urologe der geeignete Spezialist zu diesem Thema.

Inhaltsverzeichnis

Was ist ein Urologe?

Der Urologe ist ein Facharzt, der sich in erster Linie mit Erkrankungen der Blase, der Niere, der Harnleiter sowie der Harnröhre befasst. Außerdem zählen zu seinem Fachgebiet auch die Feststellung und Behandlung von Erkrankungen der männlichen Geschlechtsteile, zu denen Penis, Samenleiter, Hoden und Nebenhoden, Samenbläschen sowie Prostata zählen.

Urologen, die sich in erster Linie mit Erkrankungen der männlichen Geschlechtsorgane oder der männlichen Fruchtbarkeit beschäftigen, bezeichnet man als Andrologen. Wer Urologe werden möchte, der muss zunächst ein Medizinstudium absolvieren. Im Anschluss daran erfolgt die Weiterbildung zum Facharzt für Urologie, die fünf Jahre dauert, und dem Arzt erlaubt, sich als Urologe zu bezeichnen.

Behandlungen

Ein Urologe deckt ein relativ breites Behandlungsspektrum ab. So führt er beispielsweise Voruntersuchungen für Krebserkrankungen der Prostata oder der Hoden durch. Auch Nieren, Blase und Harnleitersystem werden von einem Urologen auf mögliche bösartige Veränderungen kontrolliert.

Darüber hinaus zählen zum Behandlungsspektrum eines Urologen aber auch die Untersuchung auf Erkrankungen wie beispielsweise Entzündungen der Blase, Niere oder Prostata. Ein Teilgebiet der Urologie ist die Kinderurologie, bei der der Urologe sich mit typischen Problemen des Kindes- und Jugendalters befasst.

Dazu zählen beispielsweise der Hodenhochstand, die Vorhautverengung oder das langjährige Einnässen. Wenn ein Urologe auf Andrologie spezialisiert ist, so beschäftigt er sich in erster Linie mit Hormon-, Fruchtbarkeits- und Erektionsproblemen des Mannes sowie mit Problemen beim Kinderwunsch.

Der Urologe kennt sich beispielsweise mit vorzeitigem Samenerguss, Fruchtbarkeitsproblemen, Erektionsstörungen und hormonell bedingten Erkrankungen aus und behandelt diese. Ein Urologe ist jedoch nicht nur für Männer zuständig, sondern bei Problemen mit Niere und Blase selbstverständlich auch für Frauen. Auch bei Inkontinenzproblemen ist ein Urologe der richtige Ansprechpartner.

Diagnose- & Untersuchungsmethoden

Der Urologe ist ein Facharzt, der sich in erster Linie mit Erkrankungen der Blase, der Niere, der Harnleiter sowie der Harnröhre befasst.

Begibt sich ein Patient bei einem Urologen in Behandlung, so richten sich die Methoden zur Stellung einer Diagnose in erster Linie nach dem Beschwerdebild des Patienten. Dem Urologen steht ein breites Spektrum unterschiedlicher Methoden zur Verfügung. So kann er durch eine Laboruntersuchung des Urins Entzündungsparameter sowie Tumormarker erkennen.

Auch Veränderungen wie beispielsweise Harn- oder Nierensteine hinterlassen Anzeichen im Urin. Eine Laboruntersuchung des Blutes kann bei vielen Diagnosen hilfreich sein - so gibt das Blutbild Aufschluss über Tumormarker, Entzündungszeichen oder Funktionsstörungen der Organe. Ein wichtiges Hilfsmittel, das der Urologe nutzt, ist die Ultraschalluntersuchung. Mit ihrer Hilfe kann er sich die Strukturen von Niere, Blasen, Hoden und Penis ansehen und eventuell vorhandene Auffälligkeiten erkennen.

Auch eine Tastuntersuchung zählt zu den von einem Urologen angewendeten Methoden, um Veränderungen im Uro-Genital-Bereich zu erkennen. Vor allem bei der Untersuchung der Prostata ist eine Tastuntersuchung unumgänglich.

Röntgenbilder geben dem Urologen Aufschluss über mögliche Nierenprobleme. Bei Fruchtbarkeitsproblemen führt der Urologe neben einer hormonellen Analyse des Blutes auch ein Spermiogramm durch. Dies bedeutet, dass er die Zusammensetzung des Ejakulats auf Spermienanzahl, Menge, Konsistenz und weitere Parameter überprüft. Die Ergebnisse der Untersuchungen werden anschließend in einem ausführlichen Beratungsgespräch mit dem Urologen besprochen.

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Worauf sollte der Patient achten?

Wer einen Urologen aufsuchen möchte oder muss, der benötigt als gesetzlich versicherter Kassenpatient eine Überweisung durch den Hausarzt, der meist auch einen geeigneten Kollegen empfehlen kann.

Außerdem können die Erfahrungen von Bekannten hilfreich sein, um herauszufinden, welcher Urologe einen guten Ruf genießt. Letztendlich ist es jedoch unerlässlich, den Urologen kennenzulernen und zu überprüfen, ob ein Vertrauensverhältnis zwischen Arzt und Patient entstehen kann.

Für Männer, die Probleme mit der Fruchtbarkeit oder sexuelle Störungen haben, ist es empfehlenswert, einen Andrologen aufzusuchen, der seinen Hauptaufgabenbereich in diesem Gebiet hat. Manche Urologen arbeiten auch direkt mit einer Kinderwunschklinik zusammen. Die Ausstattung der Praxis, also beispielsweise Röntgengerät oder Möglichkeit zum Spermiogramm, unterscheidet sich je nach Schwerpunktsetzung des Urologen.

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