Potenzprobleme
Medizinische Qualitätssicherung: Dr. med. Nonnenmacher (Facharzt für innere Medizin)Potenzprobleme, Potenzstörungen, Erektionsstörungen und Sexualstörungen kommen nicht nur bei Männern vor. Sie sind zumeist psychisch bedingt, können aber im Alter auch von inneren Erkranungen verursacht werden. Vor allem die Erektile Dysfunktion bei Männern und Libidostörungen bei Frauen sind typische Vertreter bei Potenzproblemen.
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Definition Potenzprobleme
Sexualstörungen bei Frauen sind bisher weniger erforscht. Dennoch nimmt auch die Zahl Libidostörungen bei Frauen in den letzten Jahren verstärkt zu. Das weibliche Geschlecht leidet vor allem an Orgasmusstörungen, Scheidentrockenheit, Erregungsstörungen und Schmerzen beim Geschlechtsverkehr.
Ursachen für Potenzprobleme
Die häufigsten Ursachen für Potenzprobleme sind organische Krankheiten und Übergewicht.
Aber auch Leistungsdruck, Angst zu versagen, unbewältigte Konflikte, Depressionen, Stress und soziale Probleme können zu Erektionsstörungen oder Sexualstörungen führen.
Weiterhin können Hormonstörungen grossen Einfluss auf die Potenz bzw. Erregung ausüben. Selbst von Medikamenten weiss man, dass sie durch Nebenwirkungen Potenzprobleme auslösen können. Besonders bei jüngeren Männern und Frauen sind die Potenzprobleme meist auf psychische Störungen zurückzuführen, während bei älteren Männern oder Frauen oftmals innere Erkrankungen als Ursache in Betracht kommen.
Typische innere Erkrankungen bei Potenzproblemen sind arterielle Durchblutungsstörungen, hormonelle Veränderungen, erhöhter Blutzuckerspiegel (Diabetes mellitus), Entzündungen der Prostata, Nebenhoden und Hoden, Querschnittslähmung, chronisches Leberleiden (Leberzirrhose) und chronisches Nierenversagen. Desweiteren haben ein übermäßiger Alkohol- und Nikotinkonsum gravierende Wirkungen auf die Potenz bei Männern und Frauen.
Krankheiten mit Potenzproblemen
- Leberzirrhose
- Erektile Dysfunktion (Erektile Impotenz)
- Schlafapnoe
- Prostataentzündung (Prostatitis)
Behandlung von Potenzproblemen
Bei der Behandlung ist es wichtig, dass sie keine Scheu haben, sich dem Arzt mitzuteilen und ihre Sorgen und Ängste hinsichtlich der Potenzprobleme ausführlich schildern. Dies muss ihnen nicht peinlich sein sondern dient nur ihrer nachhaltigen Gesundheit.
Je nach Ursache wird dann vom Arzt eine individuelle Behandlung eingeleitet. Sind organische Erkrankungen die Ursache, so sind diese als erstes zu behandeln. Spielen psychische Gründe eine Rolle, so sind diese von einem Facharzt oder Psychotherapeuten mithilfe verschiedener Therapien zu untersuchen und zu behandeln.
Es gibt auch Tabletten (z.B. Sildenafil, Viagra®), Spritzen und mechanische Hilfsmittel die bei Potenzproblemen eingesetzt werden können. Diese sollten aber nur in Absprache mit dem behandelnden Arzt eingesetzt werden, da ein unsachgemäßer Gebrauch zu Nebenwirkungen oder Verletzungen führen kann. Wichtiger ist jedoch, wenn medizinisch möglich, die Behandlung der Ursachen.
Außerdem sollte immer der Partner oder die Partnerin in die Behandlung mit eingebunden werden, um zum einen durch die Offenheit die Potenzprobleme und Ängste abzubauen und zum anderen durch die Behandlung eine tiefere Gemeinsamkeit der gesunden Sexualität erfahren zu können.
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Vorbeugen von Potenzproblemen
Psychische Ursachen kann man jedoch sehr gut vorbeugen. Achten sie vor allem auf eine gesunde und ausgewogene Ernährung.
Bewegen sie sich viel in der Natur und an der frischen Luft und treiben sie reglmäßig Sport. Es ist nachgewiesen, dass gut durchtrainierte Menschen mehr Lust auf Sex verspühren.
Vermeiden sie den starken Kosnum von Alkohol und Nikotin. Achten sie auf ihre Gewicht. Übergewicht kann ebenso zu Potenzproblemen führen.
Leben sie eine offene, ehrliche und vertrauensvolle Sexualität mit ihrem Partner. Bauen sie sich und ihrem Partner kein Druck auf. Sprechen sie mit ihm oder ihr über ihre sexuellen Wünsche und Vorlieben.
Finden sie sexuelle Gemeinsamkeiten. Dann dürften Potenzprobleme in der Regel nicht auftreten.
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