Ginseng

Qualitätssicherung von Dr. med. Nonnenmacher am 29. November 2016
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Der Ginseng ist eine krautige Pflanze, die eine Wuchshöhe zwischen 30 und 60 Zentimetern erreicht. Besonders hilfreich soll es bei geistigen Erkranungen sein. Aber auch Herz-Kreislauf-Erkranungen und sexuelle Störungen sollen mit Ginseng gut behandelt werden können.

Inhaltsverzeichnis

Vorkommen & Anbau von Ginseng

Ginseng wächst hauptsächlich in Korea und China und wird aus diesem Grund auch gerne als Koreanischer- oder Chinesischer Ginseng bezeichnet.

In der Medizin dieser Länder spielt Ginseng schon seit mehreren tausend Jahren eine bedeutende Rolle; mittlerweile wird die Pflanze weltweit kultiviert und als Arzneimittel gebraucht.

In Asien gilt Ginseng noch heute als Sinnbild für Gesundheit und ein langes Leben.

Wirkung & Anwendung

Medizinisch von besonderer Bedeutung ist die Ginsengwurzel, im allgemeinen Sprachgebrauch wird diese auch gerne als Menschenwurzel bezeichnet und gilt als allgemeines Stärkungsmittel. Sowohl bei einer nachlassenden Konzentration als auch bei allgemeiner Abgeschlagenheit findet Ginseng gerne Anwendung.

Doch auch bei chronischen Atemwegserkrankungen hat sich diese Pflanze bereits bestens bewährt. Weiterhin können die Symptome der Altersdiabetes durch Ginseng nachweislich ebenso gelindert werden wie Beschwerden in den Wechseljahren. Selbst bei einem verminderten sexuellen Verlangen wirkt die Wurzel fördernd. Ginseng wird hauptsächlich in Form von Tabletten oder als Lösung verabreicht.

Bei länger andauernder Müdigkeit oder permanenter Abgeschlagenheit allerdings sollte man einen Arzt aufsuchen - immerhin können auch ernsthafte Erkrankungen hinter diesen Symptomen stecken.

In Asien gilt Ginseng noch heute als Sinnbild für Gesundheit und ein langes Leben.

Da Ginseng ein Produkt auf pflanzlicher Basis ist, gibt es nur geringe Nebenwirkungen. Vorsicht walten lassen sollten schwangere und stillende Frauen und auch bei Kindern sollte man vor der Verabreichung von Ginseng einen Arzt zu Rate ziehen. Ebenso sollte Ginseng nicht verschrieben werden, wenn Diabetes durch Insulinspritzen behandelt wird. Auch bei Patienten, die blutgerinnende Medikamente einnehmen, ist die Einnahme von Ginseng nur nach Rücksprache mit einem Arzt zu empfehlen.

Doch auch bei gesunden Menschen kann Ginseng einige leichte Nebenwirkungen wie Magenschmerzen, Übelkeit oder Durchfall zur Folge haben. Jedoch sind diese Symptome in der Regel ungefährlich.

Bedeutung für die Gesundheit

Für Arzneimittel verwendet werden lediglich Wurzeln der vier bis sieben Jahre alten Ginsengpflanzen. Unterschieden werden dabei zwei Arten, nämlich der sogenannte weiße Ginseng und der rote Ginseng, wobei letztgenannter noch häufiger für Nahrungsergänzungsmittel und Medikamente verwandt wird. Die unterschiedlichen Farben werden dabei durch unterschiedliche Behandlungsformen der Wurzeln hervorgerufen.

Die Inhaltsstoffe des Ginseng, welche für die Gesundheit von großer Bedeutung sind, sind die sogenannten Ginsenoside, die zu den Pflanzeninhaltsstoffen der Saponine gehören. Auch die Peptidhormone sowie ätherischen Öle in der Ginsengwurzel allerdings sind durchaus wirksam bei vielen Erkrankungen. Alle diese vorgenannten Inhaltsstoffe sind dafür verantwortlich, dass der Stoffwechsel im menschlichen Körper angekurbelt wird.

Darüber hinaus kommt es zu einer vermehrten Zellteilung und einem Aufbau von Eiweißstoffen. Auch Botenstoffe wie Noradrenalin und Serotin werden vermehrt ausgeschüttet und sorgen so für eine gesteigerte Konzentration. Selbst die körpereigenen Abwehrzellen werden angeregt und man ist unempfindlicher gegenüber Infektionskrankheiten.

Neben der Verwendung als Arzneimittel ergibt Ginseng aber auch einen wohlschmeckenden Tee und selbst Schnaps lässt sich mit dieser Pflanze herstellen. Noch nicht allzu weit verbreitet ist der Ginsengkaffee. Dieser ist dank der beruhigenden Wirkung des Ginseng durchaus verträglicher und daher Personen, die viel Kaffee trinken, unbedingt zu empfehlen.

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