Erektile Dysfunktion (Erektile Impotenz)

Die erektile Dysfunktion (erektile Impotenz) ist eine Erkrankung der männlichen Potenz bzw. eine Funktionsstörung des Penis beim Geschlechtsaxt (Sex). Dabei kommt es zu einer oftmals dauerhaften Potenzstörung, bei der der Mann nicht in der Lage ist, eine Erektion durch sexuelle Reize zu erwirken. Diese Form von Potenzproblemen haben zumeist psychische Ursachen. Aber auch organische Gründe können dafür verantwortlich sein.

Inhaltsverzeichnis

Definition Erektile Dysfunktion (Erektile Impotenz)

Die erektile Dysfunktion bzw. erektile Impotenz beschreibt in der medizinischen Fachsprache den Gesundheitszustand des Mannes, der als Impotenz bekannt ist. Sie äußert sich dadurch, dass der betroffene Patient keine Erektion halten kann, die lange genug für den Geschlechtsverkehr anhält. In schweren Fällen der erektilen Dysfunktion kann es sein, dass gar keine Erektion zustande kommt.

Ursachen für Erektile Dysfunktion (Erektile Impotenz)

Die erektile Dysfunktion kann auf verschiedenen Ursachen basieren. Eine davon sind psychische Gründe. Männer, die vor dem Geschlechtsverkehr nervös sind, ihr erstes Mal erleben oder im Alltag vielen Stresssituationen ausgeliefert sind, können unter Umständen den Alltagsstress mit nach Hause nehmen und sind dadurch in ihrer Potenz beeinträchtigt. Diese Form der erektilen Dysfunktion ist zeitlich begrenzt und verschwindet, sobald der Stress bewältigt wurde.

Häufiger liegen der erektilen Dysfunktion organische Störungen vor. Eine Erektion kommt dadurch zustande, dass der Körper des Mannes den Botenstoff cGMP produziert, wenn er erregt ist. Dadurch weiten sich die Blutgefäße des Schwellkörpers und lassen zu, dass mehr Blut einströmen kann: Hierdurch stellt sich das Glied (Penis) auf und wird steif. Der Botenstoff cGMP wirkt so lange, bis er vom Enzym PDE-5 gespalten wird. Dieses sorgt dafür, dass der Einfluss des cGMP schwindet und das Glied erschlafft.

Das Enzym wird nach einer Weile vom Körper wieder ausgeschüttet, da eine dauerhafte Erektion schädlich für den Schwellkörper wäre. Bei der erektilen Dysfunktion wird PDE-5 allerdings zu früh freigesetzt, sodass die Erektion des Glieds zu schnell wieder abklingt oder gar nicht erst zustande kommt.

Symptome

Krankheitsverlauf Erektile Dysfunktion

Wenn psychische Gründe als Auslöser ausgemacht werden können, beginnt die erektile Dysfunktion mit starkem Stress im Alltag des betroffenen Patienten. Auf diese Weise kann sich eine kurzfristige erektile Dysfunktion einstellen. Man bemerkt die ersten Anzeichen der erektilen Impotenz meist einige Tage oder Wochen, nachdem der Stressfaktor in das Leben des Patienten eingetreten ist.

Bei der organisch bedingten erektilen Dysfunktion ist oft kein klarer Krankheitsverlauf erkennbar. Die betroffenen Männer bemerken meist schon in der Pubertät, dass sie nicht dazu in der Lage sind, eine Erektion lange genug zu halten. Einen Anfangszeitpunkt können die meisten Männer nicht ausmachen, da die erektile Impotenz schon immer da gewesen ist.

Behandlung von Erektile Impotenz

Die einfachste und schnellste Methode, eine erektile Dysfunktion zu therapieren, besteht darin, sich ein potenzsteigerndes Mittel verschreiben zu lassen. Bekannte Mittel sind beispielsweise Viagra, Levitra oder Cialis - sie sind vor allem aus Spam-eMails bekannt, werden allerdings von bekannten Pharmaunternehmen entwickelt und können vom Arzt verschrieben werden.

Sie basieren auf der grundlegenden Ursache der erektilen Dysfunktion: Der zu frühen Ausschüttung des Enzyms PDE-5. Solche Medikamente werden auch als PDE-5-Hemmer bezeichnet, da sie die erektile Dysfunktion dadurch beseitigen, dass sie das Enzym hemmen. Dadurch kann eine langanhaltende Erektion zustande kommen.

Bei psychischen Ursachen empfiehlt es sich, Methoden zur Stressbewältigung zu finden. Das kann der Mann oft alleine tun - in vielen Fällen hilft es, das Ende der Stresssituation abzuwarten. In schwereren Fällen empfiehlt es sich allerdings, die Hilfe eines Psychologen in Anspruch zu nehmen. Dieser wird nicht direkt die erektile Impotenz selbst behandeln, sondern vielmehr versuchen, das zugrundeliegende Problem durch verschiedene therapeutische Methoden langfristig zu beseitigen.

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Vorbeugung von Impotenz

Um eine erektile Dysfunktion bzw. Impotenz rechtzeitig vorzubeugen, sollten Männer das Rauchen einstellen, sich gesund ernähren und viel Sport treiben. Auch ein übermäßiger Konsum von Alkohol sollte vermieden werden. Weiterhin sollten Stress und soziale Probleme beseitigt werden. Dafür eignen sich auch bekannte Entspannungstechniken, wie Yoga, Autogenes Training und Progressive Muskelrelaxion.

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