Gehirnhautentzündung

Meningitis, Hirnhautentzündung oder Gehirnhautentzündung ist eine Krankheit der Hirnhäute, die durch eine Entzündung angegriffen und nachhaltig geschädigt werden können. Zumeist ist die Ursache einer Hirnhautentzündung bzw. Meningitis eine Infektion durch Bakterien, Viren, Parasiten oder Pilzen.

Inhaltsverzeichnis

Definition Hirnhautentzündung

Eine Gehirnhautentzündung, Hirnhautentzündung bzw. Meningitis ist eine sehr schwerwiegende und komplexe Krankheit. Hierbei kommt es zu einer Entzündung der Hirnhäute.

Eine Gehirnhautentzündung muss schnell behandelt werden und nach der Entdeckung sollte sofort ein Arzt bzw. Krankenhaus aufgesucht werden. Liegt eine Gehirnhautentzündung vor ist es wichtig schnell zu handeln, da der Therapieverlauf erheblich von der Entwicklung der Krankheit abhängt.

Eine Hirnhautentzündung ist in klassischer Ausführung eine bakteriell bedingte Infektion, die in der Regel bei kleinen Kindern oder aber auch bei Jugendlichen auftritt. Für den Ausbruch der Krankheit sind in den meisten Fällen drei Bakterienarten ausschlaggebend.

Ursachen für Hirnhautentzündung

Vor allem drei Bakterienarten können zu einer Meningitis bzw. Hirnhautentzündung führen. Dies sind die Meningokokken (Neisseria meningitidis), die Pneumokokken (Streptococcus pneumoniae) und die Haemophilus influenzae.

Die meisten Hirnhautentzündungen sind auf die oben aufgeführten Bakterienarten zurückzuführen, welche in der Regel durch eine Tröpfcheninfektion, so zum Beispiel durch Niesen oder Husten, von Mensch zu Mensch übertragen werden. Oftmals tritt vorab eine eher unkomplizierte und harmlose Entzündung der oberen Atemwege auf, welche dann zu einer Hirnhautentzündung führt.

Jedoch ist eine Impfung gegen Haemophilus influenzae in Deutschland möglich, daher sind heute vor allem Meningokokken eine Ursache für Hirnhautentzündung. Die Meningokokken sind im heute Schätzungen zur Folge, für die Hälfte der erfassten Fälle von Hirnhautentzündungen verantwortlich. Bei Neugeborenen führen in der Regel jedoch andere Erreger zu einer Hirnhautentzündung.

Symptome

Krankheitsverlauf Hirnhautentzündung

Hirnhautentzündung

Bei einer Hirnhautentzündung können in der Regel positive Verläufe herbeigeführt werden. In manchen Fällen jedoch, können Komplikationen hingegen nicht ausgeschlossen werden. Manchmal kann es bei der betroffenen Person zu einer Meningoenzephaltis kommen. Dies bedeutet, dass sich die Entzündung von der Hirnhaut auf das Gehirn überträgt.

Da das Gehirn über das zentrale Nervensystem mit dem Rückenmark verbunden ist, kann es zudem auch zu einer Meningoenzephalomyelitis kommen, einer Entzündung der Hirnhaut, des Gehirns und des Rückenmarks. Auch ein neurologischen Schaden, wie zum Beispiel ein Verlust des Gehörs, oder auch eine Lähmung kann nicht ausgeschlossen werden. Zudem sind auch psychische Schäden (Behinderungen oder Verhaltensauffälligkeiten) sind keine Seltenheit.

Auch eine Eiteransammlung in einer entstandenen Höhle kann als Beispiel für einen negativen Verlauf aufgeführt werden. Des weiteren kann auch eine Störung der Hirnwasserzirkulation nicht ausgeschlossen werden. Gefäßverschlüsse der Venen durch Blutgerinnsel sind keine Seltenheit.

Behandlung von Hirnhautentzündung

Die Nebenwirkungen und ein negativer Verlauf bei Hirnhautentzündung kann jedoch vermieden werden. Wichtig ist, dass die Therapie der Hirnhautentzündung sofort beginnt. Zur Therapie werden in den meisten Fällen starke Antibiotika verabreicht. Nachdem diese Erstmaßnahme erfolgt ist und die Blutuntersuchung dem behandelnden Arzt vorliegt, werden die Antibiotika auf die Blutuntersuchung abgestimmt.

In der Regel erfolgt die Einnahme dann 7 bis 14 Tage. Bei einer Gehirnhautentzündung können sich die Bakterien zudem auch im Körper ausbreiten, sodass es auch zu einer Blutvergiftung kommen kann. In einem solchen Fall muss die Therapie in einem Krankenhaus unter einer intensiven Beobachtung und Behandlung durchgeführt werden. Durch eine solche Vorgehensweise lässt sich das Risiko für schwere Komplikationen sowie auch Folgeschäden erheblich einschränken.

Zur eigenen Sicherheit sollte eine Therapie, auch wenn die Hirnhautentzündung noch nicht sonderlich weit fortgeschritten ist, in einem Krankenhaus unter ärztlicher Betreuung durchgeführt werden.

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Kommentare und Erfahrungen von anderen Besuchern

Gisbert kommentierte am 30.04.2012 um 14:24 Uhr

Durch die Einnahme von Beloc-Zok 95mg neun Monate lang, habe ich allergisch reagiert und mächtige Kopfschmerzen bekommen. Im Gehirn hatte sich die Gehirnhaut wahrscheinlich entzündet. Die Hautärztin Frau Dr. Koch hat gesagt, sofort Beloc-Zok absetzen. Aber ich hatte dadurch schon die automatische Atmung verloren. Ich benötige jetzt ein Medikament, was die Hirnhaut und die die Leitungen vom Hirn wieder regeneriert. Bitte schreibt mir die Medikamente auf, die das machen. Danke für Eure Hilfe.

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