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Sonnenbrand

Medizinische Qualitätssicherung von Dr. med. Nonnenmacher (Facharzt für Innere Medizin) am 22. März 2014
Symptomat.deKrankheiten Sonnenbrand

Sonnenbrand oder Dermatitis solaris ist eine Entzündung der Haut. Typische Anzeichen sind eine stark gerötete Haut, Jucken und Bläschen. Sonnenbrand schädigt nachaltig die Haut und lässt sie schneller altern und bildet verstärkt Falten aus. Ebenso kann starker Sonnenbrand langfristig zu Hautkrebs führen.

Inhaltsverzeichnis

Was ist Sonnenbrand?

Sonnenbrand wird in der Medizin auch als Dermatitis solaris oder Lichtdermatose bezeichnet. Dabei kommt es bei einem Sonnenbrand zu einer Verbrennung der Haut durch die ultraviolette Strahlung der Sonne.

Man kann Sonnenebrand in Verbrennungen ersten und zweiten Grades unterteilen. Sonnenbrand schädigt nachhaltig und irreversibel die Haut und führt zu Entzündungen und Zellschäden, die potentiell auch zu Hautkrebs führen können.

Ursachen für Sonnenbrand

Die Ursachen für Sonnenbrand sind allgemeinhin bekannt. Zu lange und zu starke Sonnenbestrahlung bzw. Sonneneinwirkung auf die Haut lässt einen Sonnenbrand entstehen. Dabei sind die ultravioletten Strahlen, die von der Sonne ausgehen im Besonderen verantwortlich.

Obwohl die Haut selbst Schutzmechanismen besitzt und entzündete Haut von selbst reparieren kann, reicht es bei zu starker UV-Bestrahlung nicht aus, die Haut gänzlich vor der Sonne zu schützen. Dabei spielen vor allem die Pigmente der Haut eine besondere Rolle. Je mehr Pigmente ein Mensch hat, desto höher ist sein natürlicher Schutz vor der Sonneneinstrahlung. Deshalb sind besonders hellhäutige Menschen gefärdet einen Sonnenbrand zu bekommen, wohingegen Afrikaner in der Regel eine höhere Sonnenbestrahlung haben können, ohne einen Sonnenbrand zu bekommen.

Zusammenfassend lassen sich also folgende Ursachen für einen Sonnenbrand finden:

1. Zu lange und intensive ungeschützte Sonnenbäder

2. Kein Ausreichender Schutz der Haut durch Eigenschutz (Pigmente), Kleidung oder Sonnencreme (Lichtschutzfaktor)

3. Erhöhte Sonnenbestrahlung durch Wasser und Schnee (z.B. beim Segeln oder Skifahren)

4. Indirekte Sonnenstrahlung im Schatten durch Reflektion (z.B. unter Sonnenschirm am Strand)

5. Manche Medikamente, wie Antibiotike und ätherische Öle können für eine erhöhte Lichtempfindlichkeit sorgen

Typische Symptome und Anzeichen bei Sonnenbrand

Krankheitsverlauf Sonnenbrand

Sonnenbrand vorbeugen

Der Verlauf von Sonnenbrand entwickelt sich bereits ab einer erhöhten Sonnenbestrahlung. Dennoch sind erst später, etwas 6 bis 8 Stunden, die typischen Symptome zu sehen und zu spüren. Der Höhepunkt des Sonnenbrandes ist nach etwa 24 Stunden erreicht. Die Dauer einer vollständigen Genesung ist abhängig vom Verbrennungsgrad. In der Regel jedoch hält ein Sonnenbrand bis zu zwei Wochen an.

Typische Beschwerden und Symptome bzw. Komplikationen sind vor allem eine stark gerötete Haut, die auf Druck und Berührung schmerzhaft ist. Bei starkem Sonnenbrand, also Verbrennung zweiten Grades, kommt es dann zu Bläschen oder Blasen, die mit Schweiß oder Körperflüssigkeit gefüllt sein können. Diese Form des Sonnenbrandes sollte von einem Arzt untersucht und behandelt werden. Nicht selten bleiben hierbei depigmentierte Narben dauerhaft zurück.

Langfriste Risiken und Komplikationen von Sonnenbränden sind Hauttumore bzw. Hautkrebs. Meist entsteht ein Melanom oder Basaliom jedoch erst nach Jahren. Ausserdem beschleunigt ein Sonnenbrand, sowie jede Form der starken Sonnenbestrahlung, die Alterung der Haut. Menschen, die viel in der Sonne baden oder das Solarium nutzen, bekommen eine alt aussehende, ledrige Haut mit Falten.

Behandlung und Therapie von Sonnenbrand

Die Behandlung eines Sonnenbrands sollte, sofern ihm nicht vorgebeugt wurde, so schnell wie möglich erfolgen, um Langzeitschäden zu minimieren. Dennoch sollte hier angemerkt werden, dass sich jeder Sonnenbrand in der "Gedächtnis" der Haut "einbrennt". Manche Folgen, wie Hautkrebs, sind erst Jahre später offensichtlich.

Die Therapie von Sonnenbrand sollte abhängig sein, von dem Grad der Verbrennung. Als erstes sollte man natürlich jede weitere Sonnenbestrahlung vermeiden und Kleidung und Kopfbedeckung anziehen. Ebenso sollten schattige Plätze aufgesucht werden. Feuchte und Kühle Umschläge, sowie Feuchtigkeitslotions helfen die körperlichen Beschwerden zu lindern. Gegen starke Schmerzen können Medikemente mit den Wirkstoffen Paracetamol oder Acetylsalicylsäure helfen.

Weiterhin sollte viel Wasser getrunken werden. Bei sehr starkem Sonnenbrand sollte unbedingt ein Hautarzt oder Hausarzt aufgesucht werden. In seltenen Fällen sind auch stationäre Behandlungen notwendig.

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