Morbus Pompe

Medizinische Expertise: Dr. med. Nonnenmacher
Qualitätssicherung: Dipl.-Biol. Elke Löbel, Dr. rer nat. Frank Meyer
Letzte Aktualisierung am: 14. März 2024
Dieser Artikel wurde unter Maßgabe medizinischer Fachliteratur und wissenschaftlicher Quellen geprüft.

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Der Morbus Pompe ist eine Glykogenspeicherkrankheit unvorhersehbaren Verlaufs. Die Symptomatik ist durch eine fortschreitende Muskelschwäche gekennzeichnet. In der Therapie konnten mittlerweile Erfolge durch die künstliche Gabe des ursächlichen Enzyms beobachtet werden.

Inhaltsverzeichnis

Was ist Morbus Pompe?

Die Diagnose des Morbus Pompe wird auf Basis der Anamnese meist durch eine Muskelbiopsie gesichert. Histologisch kann in der PAS-Färbung die massive Glykogenablagerung im Muskel nachgewiesen werden.
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Speicherkrankheiten sind eine heterogene Erkrankungsgruppe, bei der sich verschiedene Substanzen in Organen oder Zellen des Organismus ablagern. Die Gewebe oder Organe büßen durch die Ablagerungen meist ihre Funktion ein. Die abgelagerten Substanzen können verschiedener Art sein. Abhängig von der Substanz wird zwischen Glykogenosen, Mukopolysaccharidosen, Lipidosen, Sphingolipidosen, Hämosiderosen und Amyloidosen unterschieden. Bei Glykogenosen wird um Körpergewebe Glykogen gespeichert.

Die gespeicherten Kohlenhydrate können bei der Erkrankung gar nicht mehr oder nur noch unvollständig abgebaut oder zu Glukose transformiert werden. Die Ursache liegt in der Regel in einem Enzymdefekt der Enzyme, die im Körper an der Umwandlung der Glukose beteiligt sind. Eine Glykogenspeicherkrankheit ist der Morbus Pompe, der auch Pomp'sche Erkrankung oder Saurer-Maltase-Mangel genannt wird. Von der Krankheit ist die lysosomale α-Glucosidase oder saure Maltase auf Gen GAA betroffen.

Das Enzym baut im gesunden Körper die langkettigen Polysaccharide der Lysosomen zu Glucose ab. Beim Menschen liegt das Enzym in allen Geweben vor. Die Stoffwechselkrankheit macht sich trotzdem vorwiegend in der Muskulatur bemerkbar und wird daher auch den Myopathien zugerechnet. Die seltene Erkrankung ist nach dem niederländischen Pathologen Pompe benannt, der das Phänomen 1932 erstmals beschrieb. 1954 dokumentiert G.T. Cori die Erkrankung als Glykogenspeicherkrankheit Typ II.

Ursachen

In den 60er Jahren entdeckt H.G. Hers den Mangel an lysosomaler α-Glucosidase als ursächlichen Zusammenhang des Morbus Pompe. Dieser Mangel entsteht auf Basis eines primär ursächlichen Gendefekts, der das Enzym α-1,4-Glucosidase betrifft. Dieses Enzym ist auch als Saure Maltase bekannt und fehlt entweder völlig oder verzeichnet eine verringerte Aktivität. So unterbleibt an der Muskulatur der Abbau der Zuckerspeicherform Glykogen. Glykogen wird daher in die Muskelzellen der Lysosome eingelagert, wo es die Muskelzellen zerstört. Die restliche Aktivität des Enzyms korreliert mit der Schwere der Erkrankung.

Der infantile Typ des Morbus Pompe verzeichnet Aktivitäten von weniger als einem Prozent. Beim juvenilen Typ verbleibt eine Restaktivität bis zu zehn Prozent und der adulte Typ hält eine Restaktivität von bis zu 40 Prozent inne. Die Erkrankung unterliegt dem autosomal-rezessiven Erbgang. Jungen sind genauso oft betroffen wie Mädchen. Der ursächliche Gendefekt wurde auf die Region q25.2-q25.3 von Chromosom 17 lokalisiert und ist 28 kbp lang.

Genetisch ist die Erkrankung heterogen und wird bislang mit 150 verschiedene Mutationen assoziiert. Die Patienten sind compound-heterozygot. Die infantile Form zeichnet sich oft durch zwei schwere Mutationen aus. Zwischen dem Genotyp und Erkrankungsverlauf herrscht bei dieser Form hohe Übereinstimmung. Bei der Erwachsenenform ist das nicht der Fall. Die Prävalenz wird mit Werten zwischen 1:40.000 und 1:150.000 angegeben. In Deutschland sind etwa 200 Menschen diagnostiziert.

Symptome, Beschwerden & Anzeichen

Die wichtigsten Symptome des Morbus Pompe sind die Kardiomegalie und die Herzinsuffizienz. Auch neurologische und muskuläre Defizite liegen vor. Der Morbus Pompe beschränkt sich im Ausbruch nicht auf ein bestimmtes Lebensalter, sondern kann alle Altersgruppen betreffen. Die infantile Form tritt an Säuglingen auf und endet noch im ersten Lebensjahr meist tödlich. Meist handelt es sich bei dem eintretenden Tod um einen Tod durch Herzversagen, was auf die hypertrophe Kardiomegalie zurückgeht.

Die ersten Symptome treten bei der infantilen Form schon nach zwei Monaten auf. Jugendliche erkranken am juvenilen Morbus Pompe. Bei Erwachsenen spricht die Medizin vom adulten Morbus Pompe. Symptomatisch äußern sich diese Formen in fortschreitender Muskelschwäche an der Atemmuskulatur und der Skelettmuskulatur des Rumpfes. Die Oberarme können ebenso betroffen sein wie das Becken und die Oberschenkel. Der Verlauf ist bei der adulten und juvenilen Form unvorhersehbar. Schwere Verläufe zeichnen sich durch einen Verlust der Atmungsfähigkeit aus.

Auch ein Verlust der Fortbewegungsfähigkeit liegt oft vor. Erschöpfungszustände stellen sich ein. In einigen Fällen lagern sich Substanzen in den Arterien ab und können so ein Aneurysma bilden, dessen Ruptur unter Umständen tödlich endet. Im Durchschnitt machen sich die ersten Beschwerden kurz vor dem 30. Lebensjahr bemerkbar und entsprechen Schwierigkeiten beim Laufen oder beim Sport. Die Diagnose wird meist mit Mitte 30 gestellt. Rund zehn Jahre später sind die Betroffenen meist auf einen Rollstuhl angewiesen.

Diagnose & Krankheitsverlauf

Die Diagnose des Morbus Pompe wird auf Basis der Anamnese meist durch eine Muskelbiopsie gesichert. Histologisch kann in der PAS-Färbung die massive Glykogenablagerung im Muskel nachgewiesen werden. Ebenso gut kann die Diagnose in einer Enzymaktivitätsmessung der sauren Maltase ankern, wie sie in den Leukozyten mit der Trockenbluttest nachgewiesen werden kann. Auch molekulargenetische Untersuchungen kommen als diagnosesichernde Mittel in Frage. Im Blut sind CK, CKMB, LDH, GOT und GPT erhöht. Im Urin liegt meist erhöhtes Glc4 vor.

Zahlreiche Differentialdiagnosen müssen ausgeschlossen werden. Bei der infantilen Form lässt sich die Verdachtsdiagnose wegen der ausgeprägten Symptomatik oft schon durch das schnelle Fortschreiten sichern, das mit zunehmenden Atemproblemen und motorischer Entwicklungsverzögerung einhergeht. Die Kardiomegalie kann durch Röntgenbefunde gesichert werden. Theoretisch ist auch eine Pränataldiagnostik anhand der Fruchtwasseruntersuchung oder Gewebeentnahme denkbar.

Der Verlauf des Morbus Pompe ist im Regelfall umso schwerer, je früher die Erkrankung ausbricht. Nichtsdestotrotz ist der Morbus Pompe durch einen individuellen und daher eigentlich unvorhersehbaren Krankheitsverlauf gekennzeichnet. Auch milde Formen werden beobachtet.

Komplikationen

Durch den Morbus Pompe leiden die Betroffenen an erheblichen Einschränkungen und Beschwerden im Alltag. Es kommt dabei in erster Linie zu Atembeschwerden, die zu einer stark verringerten Belastbarkeit und zu einer Müdigkeit des Patienten führen. Weiterhin kann es durch den Mangel an Sauerstoff auch zu einem Bewusstseinsverlust kommen, bei welchem sich der Betroffene eventuell durch einen Sturz verletzen kann.

Ebenso wirken sich die Atembeschwerden negativ auf das Herz und auf die anderen inneren Organe aus, sodass es an den Organen zu irreversiblen Folgeschäden kommen kann. Die Lebenserwartung wird durch den Morbus Pompe deutlich verringert und eingeschränkt. Im schlimmsten Falle kann der Betroffene an einem Herztod sterben. Anstrengende Tätigkeiten oder sportliche Betätigungen sind durch diese Krankheit für den Betroffenen weiterhin auch nicht möglich.

Die Behandlung des Morbus Pompe richtet sich in der Regel nach den Symptomen und zielt auf die Erhöhung der Lebenserwartung ab. Dabei werden verschiedene Medikamente eingesetzt, die in der Regel nicht zu besonderen Komplikationen führen. Auch mit Hilfe von Krankengymnastik können die Beschwerden verringert werden. Sollte es zu psychischen Einschränkungen kommen, so ist weiterhin eine psychologische Behandlung notwendig.

Wann sollte man zum Arzt gehen?

Wer an Morbus Pompe leidet, ist entweder bereits als Kind von der Erbkrankheit betroffen oder hat erst als Erwachsener schwere Symptome an der Muskulatur zu beklagen. Die Menschen mit Glykogenose vom Typ II leiden an einem zunehmenden Schwund der Muskulatur. Auch die Atemmuskulatur kann davon betroffen sein. Falls der genetische Defekt nicht schon früh bei einer Routineuntersuchung entdeckt wird, sind mit zunehmenden Beschwerden Arztbesuche an der Tagesordnung.

Es kann allerdings lange dauern, bis die Diagnose steht. Erstens gibt es viele ähnlich verlaufende Erkrankungen. Zweitens sind Gentests in der Medizin nicht an der Tagesordnung. Drittens ist die Glykogen-­Speicherkrankheit vom Typ II zugleich eine Stoffwechselerkrankung. Vielen Ärzten ist die Symptomatik eines Morbus Pompe nicht geläufig. Zudem gibt es beim spät auftretenden Morbus Pompe keine einheitliche Beschwerdelage. Bei Kindern ist die Erkrankung deutlich leichter zu diagnostizieren.

Die meisten erwachsenen Patienten gehen mit unterschiedlichen Beschwerden an der Muskulatur zum Arzt. Die beschriebenen Symptome können die Extremitäten, aber auch die Atemmuskulatur oder das Herz betreffen. Auch Organe wie die Leber können betroffen sein. Der Verfall schreitet schnell voran. Daher häufen sich die Arztbesuche mit der Zeit, ohne dass die richtige Diagnose gestellt würde. Eine Odyssee durch die Praxen ist bei Morbus Pompe nicht ungewöhnlich.

Behandlung & Therapie

Der Morbus Pompe ist bislang nicht heilbar. Eine ursächliche Behandlung der Symptome steht nicht zur Verfügung. Daher werden die Patienten vorwiegend symptomatisch und supportiv behandelt. Palliative Therapieformen werden empfohlen. Diese Therapie umfasst Diätempfehlungen und Atem- sowie Krankengymnastik zur Stärkung der Muskulatur. Im Verlauf werden Beatmung und künstliche Ernährung notwendig.

Die zeitige Entscheidung für diese Maßnahmen ist zur Lebensverlängerung zwingend notwendig. Ernährungstechnisch hat sich eine proteinreiche Ernährung in Kombination mit Ausdauertraining bewährt. Seit 2006 ist eine künstliche Zuführung des rekombinanten Proteins möglich, die aus CHO-Zellen besteht und als Alglucosidase alfa oder Myozyme bekannt ist. Die Medikamentengabe erfolgt intravenös alle 14 Tage. An Säuglingen wurden nach einer frühen Gabe des Medikaments bahnbrechende Erfolge beobachtet, die das Überleben sichern konnten.

An ältere Kinder liegen widersprüchliche Erfahrungen vor und zur Erwachsenen-Form gibt es für die Wirksamkeit keine überzeugenden Nachweise. Die Medikamentenkosten können für einen Säugling pro Jahr bis zu 50.000 Euro und für einen Erwachsenen jährlich bis zu 500.000 Euro betragen. Eine lebenslange Versorgung ist notwendig. Das Ansprechen der Skelettmuskeln auf die Therapie ist variabel. Dafür bessert sich die Herzmuskelschwäche. Wegen der Blut-Hirn-Schranke wirkt das Medikament nicht auf Erkrankungsprozesse im Gehirn.

Therapieansätze wie Gentherapie befinden sich in tierexperimentellen Stadien. An Mäusen ist der Gentransfer bereits erfolgreich. Die Behandlung mit pharmakologischen Chaperonen kann die Restaktivität der sauren Maltase erhöhen, ist bislang aber nicht praxisnah einsetzbar. Eine supportive psychotherapeutische Betreuung zur Verarbeitung der Situation ist für betroffene Familien empfehlenswert.


Aussicht & Prognose

Morbus Pompe ist eine unheilbare Erbkrankheit, die in der Regel eine verkürzte Lebenserwartung zur Folge hat. Die genaue Prognose richtet sich nach der konkreten Form der Erkrankung und dem Alter des Betroffenen bei Krankheitsausbruch.

Am ungünstigsten ist die Prognose bei der frühen Form der Morbus Pompe, die unbehandelt in der Regel innerhalb von zwei Jahren zum Tod führt. Die Betroffenen sterben zumeist an einer Lungenentzündung oder an Herzschwäche. Durch eine Behandlung der Erkrankung mittels Enzymersatztherapie verbessert sich die Prognose deutlich. Die Lebenserwartung der Betroffenen steigt deutlich auf ein Alter von über zehn Jahren an. Da diese Therapieform neuartig ist, gibt es jedoch noch keine Langzeitprognosen.

Die juvenile Form von Morbus Pompe führt ohne Behandlung üblicherweise noch vor dem Erreichen des Erwachsenenalters zum Tod des Patienten. Die günstigste Prognose hat die adulte Form von Morbus Pompe. In jedem Fall steigt die Lebenserwartung durch eine Behandlung signifikant an. Jedoch entwickeln die Betroffenen in der Regel einige Einschränkungen wie kognitive Schwierigkeiten und Schwerhörigkeit bis hin zur Taubheit. Derzeit werden neue Behandlungsmöglichkeiten wie etwa Gentherapien gegen Morbus Pompe entwickelt und getestet, die zu einer weitaus günstigeren Prognose führen sollen.

Vorbeugung

Dem Morbus Pompe kann bislang lediglich durch genetische Beratung während der Phase der Familienplanung vorgebeugt werden. Für die Eltern eines betroffenen Kindes beträgt das Wiederholungsrisiko 25 Prozent. Nach einer positiven Pränataldiagnostik erhalten werdende Eltern außerdem die Option eines Schwangerschaftsabbruchs.

Nachsorge

In der Regel stehen Betroffenen bei Morbus Pompe nur sehr wenige und auch nur sehr eingeschränkte Maßnahmen und Möglichkeiten der Nachsorge zur Verfügung, sodass sie idealerweise schon frühzeitig einen Arzt aufsuchen sollten, um das Auftreten von anderen Beschwerden und Komplikationen zu verhindern. Es kann nicht zu einer selbstständigen Heilung kommen, sodass schon bei den ersten Anzeichen und Symptomen der Erkrankung ein Arzt aufgesucht werden sollte.

Der Genesungsprozess basiert vornehmlich auf Übungen aus der Krankengymnastik oder Physiotherapie. Hierbei können auch viele der Übungen im eigenen Zuhause wiederholt werden, wodurch die Behandlung deutlich gefördert wird. Dabei ist auch die Hilfe und die Pflege der eigenen Familie sehr wichtig, wodurch auch Depressionen und andere psychische Verstimmungen verhindert werden können.

Im Fall eines bestehenden Kinderwunsches sollten Betroffene eine genetische Untersuchung und Beratung in Anspruch nehmen, um ein erneutes Auftreten der Erkrankung zu verhindern. Dabei sind auch im Laufe des Lebens regelmäßige Kontrollen und Untersuchungen durch einen Arzt notwendig. Die Krankheit selbst verringert meist nicht die Lebenserwartung des Patienten. Weitere Maßnahmen einer Nachsorge stehen dem Betroffenen in der Regel nicht zur Verfügung.

Das können Sie selbst tun

Für die Betroffenen ist Morbus Pompe eine sehr belastende Diagnose, insbesondere wenn sich die Erkrankung erst im höheren Lebensalter manifestiert. Die Krankheit kann ganz individuell verlaufen, daher wünschen sich die Patienten, von sich aus möglichst viel für eine milden Krankheitsverlauf zu tun.

Dabei gilt es in der Hauptsache, zusätzliche Erkrankungen zu verhindern. Beispielsweise sollten die Patienten darauf achten, bestens mit Sauerstoff versorgt zu sein, damit sie nicht schwindelbedingt stürzen oder einen Unfall erleiden. Zudem würde eine Sauerstoffunterversorgung das Herz – und möglicherweise auch andere Organe - zusätzlich schädigen. Auch Infektionskrankheiten wie die Grippe oder grippale Infekte sollten nach Möglichkeit vermieden werden, weil auch sie die Atmung beeinträchtigen und den Körper und sein Immunsystem sehr stark schwächen. Patienten mit Morbus Pompe tun daher gut daran, ein besonderes Augenmerk auf ihr Immunsystem zu legen. Sie sollten auf eine frische, proteinreiche Ernährung im Rahmen der Diätempfehlungen ihres Facharztes achten.

Regelmäßige Bewegung ist ebenfalls wichtig, um die Muskelkraft vor allem in den Beinen zu erhalten. Vor allem Ausdauertraining hat sich bei der Behandlung des Morbus Pompe bewährt. Die behandelnden Physiotherapeuten geben hierzu die nötigen Hilfestellungen. Für viele Patienten und deren Angehörige ist eine psychologische Betreuung hilfreich. Unterstützung und Informationen erhalten sie zudem von Pompe Deutschland e.V. (www.morbus-pompe.de).

Quellen

  • Kerbl, R. et al.: Checkliste Pädiatrie. Thieme, Stuttgart 2011
  • Muntau, A.C.: Intensivkurs Pädiatrie. Urban & Fischer, München 2011
  • Speer, C.P., Gahr, M. (Hrsg.): Pädiatrie. Springer, Berlin 2013

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