Hokkaidokürbis

Qualitätssicherung von Dr. med. Nonnenmacher am 16. Dezember 2016
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Der Hokkaidokürbis ist der kleinste Vertreter seiner Art. Er kommt ursprünglich aus Japan wird heutzutage auch in Europa kultiviert. Die Schale dieser Kürbissorte kann verzehrt werden und liefert besonders viel Beta-Carotin. Dieser Stoff schützt die Zellen des menschlichen Körpers. Kürbisse werden zudem bei der Behandlung einer Reizblase eingesetzt. Sie sind monatelang lagerfähig und in der Küche universell einsetzbar.

Inhaltsverzeichnis

Das sollten Sie über den Hokkaidokürbis wissen

Der Hokkaidokürbis ist ein Speisekürbis der Sorte Cucurbita maxima. Die orangefarbene, rundliche, breite Frucht wiegt zwischen 0,5 und 1,5 Kilogramm. Hokkaido erreichen in etwa die Größe einer Grapefruit, damit zählen die Kürbisse zu den kleinsten Vertretern ihrer Art.

Seine Schale ist orange, manchmal auch grün. Andere Arten können ein Gewicht von bis zu 100 Kilogramm erreichen. Botanisch gesehen sind Kürbisse Beeren. Kürbisse gehören wie Gurken, Zucchini und Melonen zur Familie der Kürbisgewächse. Die meisten Pflanzen dieser Gattung sind krautig und einjährig. Das Fruchtfleisch des Hokkaido schmeckt fein nussig und weist einige Fasern auf. Der Hokkaidokürbis wird häufig in Gewächshäusern oder auf der Fensterbank herangezogen. Danach kann er ins Freiland gesetzt werden. Die Aussaat erfolgt meist im Februar bis März, die Erntezeit liegt zwischen September und November. Der Hokkaido ist eine sehr ertragsreiche Sorte und kann gut eingelagert werden. Er bevorzugt regelmäßige Bewässerung, viel Sonne und lockere, nährstoffreiche Böden.

Die Schale dieser Kürbissorte kann verzehrt werden und liefert besonders viel Beta-Carotin. Dieser Stoff schützt die Zellen des menschlichen Körpers.

Der Hokkaidokürbis gedeiht besonders gut neben Mais und Bohnen, die Anpflanzung zwischen anderen Kürbissorten sollte eher vermieden werden. Der Name Hokkaido gibt bereits eine Auskunft über die Heimat des Kürbisses. Er kommt aus Japan und trägt den Namen einer Insel des asiatischen Staates. Hokkaido ist die zweitgrößte Insel Japans und liegt im Nordosten. Das Klima dort ist dem mitteleuropäischen sehr ähnlich, daher lässt sich die Kürbissorte auch hierzulande gut kultivieren. Kürbisse sind schon im 16. Jahrhundert von portugiesischen Seefahrern auf den Inselstaat mitgebgebracht worden. Daraufhin wurden verschiedene Sorten gezüchtet.

Matsumoto Saichiro, ein Gemüsezüchter, gelang es letzten Endes die Sorte „Uchiki kuri“ hervorzubringen, der heutige Hokkaido. Seit ungefähr zwanzig Jahren wird diese Kürbissorte in Europa und auch in Deutschland kultiviert. Hierzulande erfreut sich die Gemüsesorte immer größerer Beliebtheit. Der Hokkaido, wie alle Kürbisse, hat im Herbst Saison.

Bedeutung für die Gesundheit

Der Hokkaido zählt zu den Kleinsten seiner Art und enthält verglichen mit anderen Sorten wenig Wasser und ein dichtes Fruchtfleisch. Daher ist er sehr reich an wertvollen und gesundheitsförderlichen Inhaltstoffen. Enthaltenes Beta-Carotin im Hokkaidokürbis wirkt als Schutzschild für die menschlichen Körperzellen.

Das Antioxidanz schützt den Organismus vor freien Radikalen und trägt somit zur Prävention diverser Krankheiten, unter anderem bestimmten Krebserkrankungen, bei. Beta-Carotin steckt vor allem in der Schale dieser Kürbissorte. Aus diesem Stoff stellt der Körper zudem Vitamin A her. Dieses Vitamin ist wichtig für die Gesundheit der Haut, Schleimhäute und der Augen. Die Kerne des Kürbisses können wie die Schale und das Fruchtfleisch verzehrt werden. Sie unterstützen den Körper bei Prostataleiden und wirken bösartigen Wucherungen im Organismus entgegen.

Zudem üben die Kerne eine beruhigende Wirkung auf die Blase aus. Daher ist der Verzehr bei einem Reizblasensyndrom oder Blasenentzündungen empfehlenswert. Das Kürbisfleisch enthält viel Kalium und Wasser und wirkt daher harntreibend. Es unterstützt somit die schnellere Heilung bei Beschwerden der Harnwege.

Inhaltsstoffe & Nährwerte

100 Gramm des Hokkaido enthalten etwa 1,7 Gramm Eiweiß, 0,6 Gramm Fett, 12,6 Gramm Kohlenhydrate und 2,5 Gramm Ballaststoffe. 100 Gramm des Kürbisses liefern etwa 63 Kilokalorien. Hokkaidokürbisse haben eine leuchtend orange Farbe. Dies lässt sich auf den Inhaltstoff Beta-Carotin zurückführen.

100 Gramm der Kürbissorte decken schon rund ein Drittel des täglichen Bedarfs eines Erwachsenen an diesem Stoff. Zudem liefert der Hokkaido Vitamin B1, B2, B6 Vitamin C, Vitamin E und Folsäure. Auch die Mineralien Eisen, Kalium, Magnesium und Phosphor sind Inhaltstoffe des Beere.

Unverträglichkeiten & Allergien

Eine Unverträglichkeit oder Allergie ist eine überempfindliche Reaktion des menschlichen Immunsystems gegen ein bestimmtes Allergen. Kürbisse zählen zu den Kürbisgewächsen. In diese Gruppen zählen auch Wassermelonen, Honigmelonen, Gurken, Zucchini und etwa 800 Kürbisarten. Bei einer vorliegenden Unverträglichkeit gegen diese Pflanzen sollte der Verzehr von Kürbissgewächsen eingeschränkt oder gemieden werden. Menschen, die an einer Pollenallergie leiden, sollten beim Verzehr von Kürbissen und verwandten Sorten vorsichtig sein. Hier besteht häufig eine Kreuzallergie.

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Einkaufs- & Küchentipps

Ab August sind die Hokkaidokürbisse unter anderem in Supermärkten, Reformhäusern und bei Obst- und Gemüsehändlern erhältlich. Um den Reifegrad der Beere festzustellen, empfiehlt es sich, eine Klopfprobe durchzuführen. Dazu auf die Schale des Hokkaido klopfen, ertönt ein eher hohles Geräusch ist das ein Indikator für eine optimale Fruchtreife.

Zudem sollte darauf geachtet werden, dass die Schale des Kürbisses unversehrt und eben ist. Die Schale des Hokkaido muss im Gegensatz zu anderen Kürbissorten vor der Zubereitung nicht entfernt werden. Wenn diese mitgegessen wird, sollte der Kürbis jedoch vorab gründlich gewaschen werden. Kürbisse sind Lagerfrüchte aber relativ frostempfindlich. Deshalb sollten sie nicht unter 10-15 Grad Celsius aufbewahrt werden. Früchte die unversehrt sind, sind über mehrere Monate lang haltbar. Besonders wichtig ist es hier, dass der Stielansatz keine Schäden aufweist. Wenn dies der Fall ist, verdirbt der Kürbis schneller und sollte daher rasch verbraucht werden.

Bereits angeschnittene Kürbisse sollten innerhalb weniger Tage bis zwei Wochen zubereitet werden. Kürbisse die angedünstet und geschält sind lassen sich gut einfrieren. Die rohe Beere sollte allerdings nicht in das Gefrierfach, da der Kürbis sonst eine sehr zähe Konsistenz bekommt. Vor der Zubereitung den Kürbis mit einem scharfen Messer halbieren und die Kerne entfernen.

Zubereitungstipps

Der Hokkaido passt sich verschiedenen Geschmacksrichtungen an. Er harmonisiert gut mit den Aromen von Ingwer und Chilli. Aus dem Hokkaido lässt sich eine schmackhafte, cremige Suppe zubereiten. Außerdem eignet er sich zur Herstellung von Püree. In feine Streifen geschnitten kann er im Ofen gebacken werden. Dazu passen Fetakäse und getrocknete Tomaten. Ein Rohverzehr des Kürbisses ist ebenso möglich.

Er kann Salate verfeinern. Die Kerne des Kürbisses sollten vor dem Essen ausgetrennt werden. Diese müssen jedoch nicht weggeworfen werden. Sie lassen sich trocken, braten und als Suppen- oder Salatbeilage beigeben. Durch ihre leuchtend orange Farbe sind Kürbisse sehr dekorativ. Sie eignen sich daher besonders für Büffets. Kürbisse können auch Süßspeisen wie Kuchen und Muffins das geschmackliche Etwas geben. Kürbis eignet sich auch gut zur Herstellung von Kompott oder Marmelade.

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