Fleckfieber
Fleckfieber gehört, wie Malaria und Gelbfieber, zu den Tropenkrankheiten. Im Volksmund war das Fleckfieber früher auch als Läusetyphus oder Hungertyphus bekannt. Fleckfieber gehört zu den bakteriellen Infektionserkankungen, die von Läusen übertragen werden. Unbehandelt kann das Fleckfieber zum Tod führen und sollte daher schnellstmöglich ärztlich behandelt werden. Wer in gefährdete Länder mit Fleckfieber reist, sollte sich gegebenenfalls impfen lassen.
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Definition Fleckfieber
Anschließend kommt es zu dem charakteristischen aufgedunsenen Gesicht mit Rotfärbung, die dem Fleckfieber seinen Namen gab. Weitere Symptome sind Fieber, Schüttelfrost und Bewusstseinsstörungen, wenn das Gehirn von der Infektion ebenfalls betroffen ist. Die Erkrankung kommt vor allem in den subtropischen und tropischen Gebieten der Erde vor.
Ursachen für Fleckfieber
Dadurch springen Parasiten schnell von einem Wirt zum anderen und infizieren dabei jedes Mal aufs Neue einen Menschen. Durch den Biss des Parasiten gelangen die Rickettsien in den Blutkreislauf des Menschen und können dort weiterleben. Wie bei jeder Infektion sind es nicht unbedingt die Bakterien selbst, die für den Menschen schädlich sind, sondern vor allem deren Ausscheidungsprodukte, die als Toxine im menschlichen Körper wirken.
Eine zweite Infektion mit dem Erreger wird allerdings deutlich harmloser verlaufen, da der Patient dann bereits eine aktive Immunisierung besitzt. Die Symptome sind weniger erheblich und er leidet deutlich weniger unter der Erkrankung als bei der Erstinfektion.
Symptome
Krankheitsverlauf Fleckfieber
Die Inkubationszeit bei Fleckfieber nach der Infektion mit Rickettsien beträgt ungefähr 10-14 Tage. Erst dann treten die ersten Krankheitssymptome auf und äußern sich beispielsweise durch Juckreiz an der Bissstelle. Ferner schwillt diese an und es kommt zu einer blauschwarzen Verfärbung, die dem betroffenen Patienten sofort auffallen wird.
Im weiteren Verlauf der Krankheit kommen typische Grippesymptome dazu, die sich unter anderem durch hohes Fieber, Kopf- und Gliederschmerzen sowie begleitendem Schüttelfrost äußern. Charakteristisch für das Fleckfieber sind ein geschwollenes, rotes Gesicht sowie Bewusstseinsstörungen, sofern die Rickettsien auch das Gehirn befallen haben. Ohne eine schnelle Behandlung können die meisten Formen des Fleckfiebers tödlich verlaufen, mit der richtigen Medikation ist die Erkrankung jedoch heilbar.
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Behandlung von Fleckfieber
In einigen Fällen von Fleckfieber kann der Patient jedoch so lethargisch sein, dass es schwerfällt, ihm das Mittel oral zu verabreichen - dann wird es intravenös verabreicht. Symptomatisch behandelt wird vor allem das hohe Fieber, da es bleibende Schäden im Körper anrichten oder den Patienten schlimmstenfalls töten könnte. Die symptomatische Behandlung wird immer für den Einzelfall entschieden und individuell für jeden Patienten neu angepasst, um die bestmögliche Wirkung zu erreichen und dem Patienten die Genesung zu erleichtern.
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