Zahnstein
Medizinische Qualitätssicherung: Dr. med. Nonnenmacher (Facharzt für innere Medizin)Der Zahnstein, der auch als Konkremente bekannt ist, ist eine feste bis krustenhafte bräunliche Substanz bzw. Auflagerung auf den Zähnen. Hat sich der Zahnstein erst einmal an den Zähnen festgesetzt, lässt er sich nicht mehr ohne Weiteres mit Spülen oder Zähneputzen entfernen. Der Zahnstein selbst besteht zumeist aus Mineralien und Plaque und sollte von einem Zahnarzt regelmäßig entfernt werden.
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Definition Zahnstein
Die Grundvoraussetzung für seine Entstehung sind Plaquebakterien - sie sind es, die dafür sorgen, dass aus dem Zahnstein mit der Zeit auch Parodontitis werden kann.
Besonders häufig entsteht Zahnstein an den Unterkieferschneidezähnen sowie an den Außenseiten der Molaren des Oberkiefers: Dies sind die Stellen, an denen die Ausführungsgänge der Speicheldrüsen liegen, die seine Entwicklung begünstigen.
Ursachen für Zahnstein
Daher sind die Zähne am ehesten gefährdet, die unmittelbar in der Nähe der Speicheldrüsen des Mundes liegen - sie werden von den Mineralien im Speichel überschüttet. Vor allem aber kann der Zahnstein durch zu seltenes oder unsachgemäßes Putzen der Zähne entstehen, wodurch nicht genug Plaque entfernt wird, sodass eine Grundlage für die Zahnsteinbildung auch nach der Reinigung bestehen bleibt. Wenn der Zahnstein oberhalb des Zahnfleischgürtels liegt, hat er eine transparente bis gelbliche Farbe. Liegt er unterhalb und befällt den Wurzelbereich, nimmt er hingegen einen Braunton an.
Behandlung von Zahnstein
Wenn die Diagnose Zahnstein fällt, müssen die verhärteten Ablagerungen entfernt werden, da sie die Zähne beschädigen, ohne dass der Mensch selbst noch etwas dagegen unternehmen kann. Zahnstein lässt sich entweder maschinell oder durch die Verwendung eines Ultraschallgerätes entfernen. Zur mechanischen Behandlung von Zahnstein werden Scaler und Küretten verwendet, die Behandlung erfolgt ohne Betäubung. Sie ist allerdings schmerzfrei, da lediglich der verhärtete Zahnstein mit den mechanischen Geräten abgeschabt wird.
Bei der Ultraschallmethode wird das Gerät mit minimalem Druck über die Zahnoberfläche geführt. Die schwingende Metallspitze sprengt den Zahnstein von den Zähnen ab - angenehm ist die Behandlungsmethode aber nicht immer. Je nach individuellem Schmerzempfinden wird die Behandlung als unangenehm bis schmerzhaft empfunden, da die Schwingung auch den Zahn erfasst und den darin liegenden Nerv reizt.
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Vorbeugung gegen Zahnstein
Zusätzlich zur Reinigung sollte man auch die Zahnzwischenräume mit Zahnseide reinigen, da sich dort häufig Essensreste ablagern, die mit der Zahnbürste allein nicht entfernt werden können. Im besten Fall lässt man ein bis zwei Mal im Jahr eine professionelle Zahnreinigung durch den Zahnarzt durchführen, um sich sicher zu gehen, dass der Zahnstein nicht entstehen kann. Denn die Zahnfleischsäume können mit der Zahnbürste oft nicht porentief gereinigt werden, weshalb man Zahnstein alleine nie absolut sicher vorbeugen kann.
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