Schlafmittel

Qualitätssicherung von Dr. med. Nonnenmacher am 25. November 2016
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Hochwertige Schlafmittel sind spezielle Arzneimittel, die gegen Schlaflosigkeit oder Schlafstörungen wirksam sind. In der medizinischen Fachsprache werden Schlafmittel exakt als Hypnotika bezeichnet. Schlafmittel können so eingesetzt werden, dass sie entweder einen Schlaf einleiten oder eine schlaffördernde Müdigkeit auslösen oder einen schlaffördernden Effekt besitzen.

Inhaltsverzeichnis

Was sind Schlafmittel?

Bei der Bezeichnung Hypnotika oder Schlafmittel existiert jedoch keine eindeutige Abgrenzung zwischen beruhigenden Medikamenten und Betäubungsmitteln.

Schlafmittel haben nicht nur eine enorme Bedeutung in Bezug auf die Herstellung der physischen Leistungsfähigkeit des Menschen durch einen ausgewogenen, ausreichenden und erholsamen Schlaf. Die schlaffördernde und schlafauslösende Wirkung von Schlafmitteln wird in Abhängigkeit verschiedener Diagnosen benötigt, um auch das psychische Gleichgewicht und eine sogenannte psychische Hygiene betreiben zu können.

Sowohl in einzelner Anwendung als auch in Kombination mit anderen Medikamenten können Schlafmittel durchaus hilfreich sein bei der Therapie ganz unterschiedlicher Erkrankungen, deren Symptome und vorübergehender Schlafstörungen.

Schlafmittel gegen Schlafstörungen & Schlaflosigkeit

Der Einsatz von Schlafmitteln kann auf Basis verschiedenartiger Indikationen erfolgen. Um einen gesunden und erholsamen Schlaf zu gewährleisten, müssen spezielle Schlafphasen beobachtet und mit Schlafmitteln behandelt werden.

Im Zusammenhang mit dem Schlaf sind Durchschlaf- sowie Einschlafstörungen die häufigsten Beeinträchtigungen. Diese können mit Schlafmitteln behandelt werden. Um Schlafstörungen zu therapieren, die nur von vorübergehender Dauer sind, ist es sinnvoll, nur bestimmte Schlafmittel zu verordnen. Handelt es sich jedoch um sogenannte chronische Schlafstörungen, dann wird der Einsatz hoch wirksamer Schlafmittel mit anderen Inhalts- und Wirkstoffen in Erwägung gezogen.

In vielen Fällen werden Schlafmittel auch dann verwendet, wenn es sich um psychische Erkrankungen handelt, bei denen die Betroffenen entweder zu wenig schlafen oder einfach nicht zur Ruhe kommen können. Dies kann beispielsweise bei bipolaren Störungen der Fall ein.

Pflanzliche, natürliche & chemische Schlafmittel

Schlafmittel können so eingesetzt werden, dass sie entweder einen Schlaf einleiten oder eine schlaffördernde Müdigkeit auslösen oder einen schlaffördernden Effekt besitzen.

Schlafmittel unterscheiden sich in deren Wirkungsweise und deren Inhaltsstoffe stark voneinander. Neben den rein pflanzlichen und natürlichen Schlafmitteln werden gleichsam Präparate mit synthetisch hergestellten, chemischen Wirksubstanzen gezielt eingesetzt. Pflanzliche Schlafmittel beinhalten natürliche Stoffe aus Pflanzenextrakten.

Hinter der großen Gruppe der künstlich hergestellten Schlafmittel verbergen sich die sogenannten benzodiazepin- oder nicht benzodiazepinhaltigen Medikamente. Neben diesen Möglichkeiten werden in der pharmazeutischen Industrie Schlafmittel angeboten, die Abkömmlinge von Barbituraten und Antihistaminika beinhalten. Auf Grund der deutlich stärkeren Nebenwirkungen und intensiveren schlaffördernden Effekte auf den Organismus, die gleichsam von der Gefahr einer Abhängigkeit durch suchtfördernde Nebenwirkungen begleitet sind, werden die chemisch-synthetischen Schlafmittel ausschließlich auf Rezept verordnet.

Eine recht moderne Kategorie unter den künstlichen chemischen Schlafmitteln sind die Nicht-Benzodiazepin-Antagonisten. Sie zeichnen sich durch ein deutlich geringeres Abhängigkeitspotential als benzodiazepinhaltige Schlafmittel aus. Aus diesem Grund werden diese derzeit häufiger verordnet als benzodiazepinreiche Hypnotika, die in vielen Fällen zu einer Abhängigkeit führen.

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Risiken & Nebenwirkungen

Die Nebenwirkungen von Schlafmitteln hängen davon ab, welche Klasse der Schlafmittel eingenommen wird. Bei pflanzlichen und natürlichen Schlafmitteln treten keine Nebenwirkungen, höchstens Unverträglichkeiten auf. Bekannte Nebenwirkungen künstlicher chemischer Hypnotika können Schwindelgefühl und Kopfschmerzen, Störungen der Koordinationsfähigkeit, Feinmotorik und des Gleichgewichtssinns sowie Tagesmüdigkeit sein.

Viele Patienten klagen darüber hinaus über Koordinationsstörungen und Gedächtnislücken sowie Unwohlsein. Typische Nebenwirkungen bei benzodiazepinhaltigen Hypnotika können die Entwicklung einer Abhängigkeit und ein Medikamentenmissbrauch sein. Dies beruht hauptsächlich darauf, dass Schlafmittel auf Benzodiazepinbasis ein Suchtverlangen auslösen können.

Bei einer längeren Einnahme dieser Schlafmittel ist damit zu rechnen, dass sich die Schlafphasen derart verschieben, dass eine Störung des natürlichen Schlafes vorliegt.

Positive Nebenwirkungen sind die äußerst beruhigenden, muskelentspannenden und teilweise sogar angstlösenden Effekte.

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