Milzbrand
Milzbrand bzw. Anthrax ist eine durch Bakterien verursachte Infektionskrankheit. Normalerweise tritt sie nur sehr selten beim Menschen auf. Sie ist eher bei Huftieren zu finden, die aber bei engem Kontakt mit dem Meneschen die Milzbrand-Erreger übertragen können. Am häufigsten kommt beim Menschen der Hautmilzbrand vor. Leider gibt es auch bilogische Kampfstoffe die auf dem Milzbranderreger beruhen.
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Definition Milzbrand
Zu finden ist Milzbrand vor allem in wärmeren Ländern. Wobei vermehrt Huftiere wie zum Beispiel Pferde, Ziegen, Rinder, Schweine und Schafe betroffen sind. Dies ist auch der Grund warum vor allem Menschen, welche mit diesen Tieren oder ihren Produkten in Berührung kommen, gefährdet sind. In Deutschland kam es in den letzten Jahren jedoch sehr selten Fällen von Milzbrand.
Ursachen für Milzbrand
Diese Giftstoffe fügen den Blutgefäßen Schaden zu und machen sie für rote Blutkörperchen passierbar. Was zur Folge hat, dass des im Organismus von Mensch oder Tier zu einer Entzündung und Blutungen kommt. Folglich kommt es zu einer Schwellung des betroffenen Gewebes, welches bevorzugt Haut, Lunge oder Darm ist.
Die Übertragung des Milzbrandes kann auf verschiedene Weisen passieren. Meist werden kleinere Hautverletzungen direkt mit Milzbrandsporen infiziert,so dass es zu Hautmilzbrand kommt. Seltener hingegen ist der Lungenmilzbrand, bei dem sich der Mensch über die Atemwege und das damit verbundene Einatmen von Sporen infiziert. Der Milzbrand des Darmes ist ebenfalls eher selten und wird durch rohes Fleisch oder unbehandelte frische Milch übertragen.
Symptome bei Hautmilzbrand
Krankheitsverlauf Milzbrand
Der Verlauf des Milzbrandes kommt ganz auf die Form des Milzbrandes an. So enden Darm- und Lungenmilzbrand bei verspäteter oder gar keine Behandlung nach maximal drei Tagen mit dem Tod. Zudem ist die Wahrscheinlichkeit hoch, dass sich infolge des Milzbrandes, und dabei ist die Art egal, eine Blutvergiftung entsteht. Diese kann sich unter anderen mit Fieber, Hautblutungen, Milzvergrößerung oder Kreislaufschock äußern. Bei etwa 20 Prozent führt dies ohne Behandlung zum Tod. Bei rechtzeitiger Antbiotikatherapie wird die Sterberate bei Milzbrand allerdings extrem minimiert.
Behandlung von Milzbrand
Allerdings sind jegliche chirurgische Eingriffe im Fall von Hautmilzbrand verboten, da das Blutvergiftungsrisiko in diesem Fall einfach viel zu hoch wäre. Obendrein sollte eine Isolation der Betroffenen erfolgen. Jedoch müssen auch Personen behandelt werden, welche zwar mit Milzbrand in Berührung kamen aber bis dahin noch nicht erkrankt sind. In diesem Fall erfolgt der Einsatz mit Antibiotika gekoppelt mit einem Impfstoff gegen Milzbrand.
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