Gürtelrose
Die Gürtelrose, dessen Fachbegriff Herpes Zoster ist, ist eine Virusinfektion. Ihre Hauptsymptome sind brennende Schmerzen und Ausschlag in Form von Blässchen. Das verantwortliche Virus Varicella Zoster Virus (VZV) ist bei Krankheitsausbruch bereits im Körper vorhanden gewesen. Gürtelrose tritt nur bei Patienten auf, die bereits an Windpocken erkrankt waren, da der Virus Auslöser und Ursache für beide Erkrankungen ist.
Inhaltsverzeichnis |
Definition Gürtelrose
Der Name Gürtelrose wird von den typischen Hautausschlägen abgeleitet, bei der geschwollene und rötliche Bläschen entstehen, die sich an der Wirbelsäule um den Körper herum winden. Da die Windpocken zumeist in der Kindheit der Betroffenen aufgetreten sind, erkranken zumeist Erwachsene und ältere Menschen (zwischen dem 60. und 70. Lebensjahr) an der Gürtelrose. Dabei ist die Erkrankung kaum ansteckend.
Ursachen für Gürtelrose
Wie bereits erwähnt, ist der Varicella Zoster Virus (VZV) sowohl für Windpocken, als auch für die Gürtelrose verantwortlich. Dabei kann die Gürtelrose nur auftreten, wenn der Patient bereits zuvor an Windpocken erkrankt war. Daher tritt die Erkrankung zumeist erst bei älteren Menschen auf (häufig nach dem 45. Lebensjahr).
Der Gürtelrosen-Virus bereitet sich an den Nervenfasern zu den Nervenknoten (Spinalganglien) hin aus, die an der Wirbelsäule vorhanden sind. Dabei nistet sich der Varicella-Zoster-Virus in den Nervenzellen ein. Danach kann es jahrelang zu keinen Auffälligkeiten kommen. Erst im Alter wird der Virus wieder reaktiviert und entwickelt sich zur bekannten Gürtelrose. Warum der Virus erst nach langer Zeit reaktiviert wird, ist bisher noch unbekannt.
Häufig sind Menschen mit einer Immunschwäche oder Infektanfälligkeit von der Gürtelrose betroffen. Ebenso können erbliche bzw. genetische Ursachen innerhalb einer Familie eine Rolle spielen. Auch Stress und psychosomatische Probleme können als Auslöser einer Gürtelrose in Betracht kommen.
In seltenen Fällen wird der Erreger auch direkt übertragen, ohne dass der Betroffene bereits an Windpocken erkrankte. Dabei muss er jedoch direkten Kontakt mit den Bläschen eines Gürtelrosenpatienten gehabt haben. Dann erkrankt dieser aber erst einmal an den Windpocken und nicht an der Gürtelrose selbst.
Symptome
Krankheitsverlauf Gürtelrose
Der Verlauf einer Gürtelrose vollzieht sich in der Regel ohne Komplikationen. Obwohl eine Behandlung durch einen Arzt sinnvoll erscheint, heilen etwa 60 Prozent aller Fälle innerhalb von zwei bis vier Wochen von selbst. Zurück bleiben dann meist nur pigmentierte Hautareale, die entweder blässer oder gebräunter erscheint.
Dennoch kann beim Krankheitsverlauf einer Gürtelrose auch starke Schmerzen entstehen. Sind die brennenden Schmerzen zu stark, ist eine Schmerztherapie durch einen Mediziner in Betracht zu ziehen.
Behandlung von Gürtelrose
Durch die bereits erwähnten Medikamente lassen sie Hautrötungen und Schmerzen gut behandeln und eindämmen. Der Betroffenen selbst kann die Behandlung seiner Gürtelrose durch Ruhe des Körpers unterstützen. Ebenso sollte er den Hautausschlag gut pflegen. Dazu eignen sich vom Arzt verschriebene spezielle Cremes und Puder.
Vorbeugung von Gürtelrose
Die Gürtelrose ist, im Gegensatz zu den Windpocken, wenig ansteckend. Seit kurzer Zeit ist ein Impfung möglich, die das Risiko einer Gürtelrose um ca. 50% senken kann. Dieser Impfstoff kann auch vor der schmerzhaften Krankheit Post Zoster Neuralgie schützen, die eine mögliche Folgeerkrankung der Gürtelrose darstellen kann. Hierbei senkt sich das Risiko durch die Impfung um mehr als 66%. Viele Menschen lassen sich jedoch auch eine Gürtelrose besprechen. Diese alternative Heilmethode ist jedoch in der Schulmedizin umstritten.
Rezeptfreie Medikamente bei Gürtelrose
Hier Informieren:
Bücher über Gürtelrose
