Rosacea (Rosazea)
Medizinische Qualitätssicherung: Dr. med. Nonnenmacher (Facharzt für innere Medizin)Unter dem medizinischen Fachbegriff Rosacea, oder auch Rosazea, versteht sich, ins Deutsche übersetzt, das Krankheitsbild der sogenannten Kupferfinne. Allgemein sind mehr Frauen als Männer betroffen, sowie ältere statt jüngere Menschen.
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Definition Rosacea (Rosazea)
Zu den ersten Anzeichen gehören leichte Rötungen im Gesichtsbereich, vor allem im Bereich der Stirn, Wangen, Nasenflügel und dem Kinn. Charakteristisch für diese Erkrankung ist, dass häufig beide Gesichtshälften, oftmals sogar symmetrisch, betroffen sind.
Ursachen für Rosacea (Rosazea)
Hinzu kommen Faktoren, wie starke Temperaturschwankungen, Kosmetika, oder Stress. Bei den Kosmetikprodukten handelt es sich insbesondere um solche, die Alkohol, Menthol, Öle und Parfüm enthalten. Dies könnte ein möglicher Grund dafür sein, warum gerade Frauen häufiger von Rosacea betroffen sind als Männer.
Sie leiden, Statistiken zufolge, des Öfteren unter Stress und versuchen kleine Unreinheiten mit Cremes und diversen anderen Kosmetikprodukten zu behandeln. Weiterhin ist zu erwähnen, dass es sich bei Rosacea um keine Erbkrankheit handelt und sie nicht übertragbar ist.
Symptome
Krankheitsverlauf Rosacea (Rosazea)
Zu Beginn der Erkrankung wird von betroffenen Rocacea-Patienten oftmals von einem leichten Juckreiz, oder Spannungsgefühl, sowie einer „sonnenbrandartigen“ Haut berichtet. Im Verlauf der Krankheit entstehen Entzündungen, kleine Eiterblasen und Pusteln, wobei im Laufe der Zeit oftmals eine großflächige Rötung entsteht.
Typisch für Rosacea ist, dass der Verlauf in immer wiederkehrenden Schüben stattfindet. Phasenweise sieht die Haut lediglich leicht gerötet und unrein aus und zu einer anderen Zeit verzeichnet sie hingegen stark juckende Pusteln und eitrige Bläschen. Diese, über Jahre anhaltenden Entzündungen der Talgdrüsen, führen zu einer starken Vermehrung des Bindegewebes, wodurch kleine gelbliche, oder rötliche Knoten sichtbar werden.
Hieraus kann eine sogenannte „Knollennase“ hervorgehen. Zudem sei erwähnt, dass es verschiedene Arten der Rosacea gibt, also nicht jeder Patient unmittelbar von jedem Stadium betroffen sein muss. Bei der okulären Form sind beispielsweise ebenso die Augen, in Form von Bindehaut,- Hornhaut,- und Lidrandentzündungen betroffen.
Behandlung von Rosacea (Rosazea)
Das Selbstwertgefühl der Betroffenen leidet und die nichtvorhandene Aussicht auf eine vollständige und schnelle Heilung drückt auf die Gemütslage der Patienten. Doch ein gut ausgebildeter Facharzt kann helfen. Er diagnostiziert die Krankheit und gibt wertvolle Tipps zum Umgang mit Rosacea. Wichtig ist die richtige Pflege der Haut. Sie sollte weder stark, durch kräftiges Reiben gereizt, noch mit unnötigen Kosmetika behandelt werden. Es dürfen ausschließlich parfümfreie Reinigungsprodukte und Cremes verwendet werden.
Zudem sollten bei einer Rosacea-Erkrankung eine starke Sonnenbelastung, sowie hohe Temperaturschwankungen vermieden werden. Weiterhin ist es möglich eine speziell vom Hautarzt verschriebene Creme zu verwenden, wobei die Wirkstoffe Metronidazol und Erythromycin Linderung versprechen. Kortisonhaltige Cremes dürfen hingegen nicht angewandt werden. Eine Massage von Nase, Wangen, Kinn und Stirn kann sich ebenso günstig auf den Heilungsprozess auswirken.
Hilft dies dem Betroffenen nicht, kann auf die Einnahme von Medikamenten nicht verzichtet werden. Der Wirkstoff Minocyclin wird häufig, da nebenwirkungsarm, eingesetzt. Beim Vorhandensein einer „Knollennase“ kann operativ behandelt werden, indem die oberste Schicht der Nasenhaut abgetragen wird.
Rezeptfreie Medikamente gegen Rosacea
Hier Informieren:
Vorbeugung von Rosacea (Rosazea)
Vorbeugend gegen Rosacea wirken die Nutzung von Sonnencreme, die Vermeidung von weniger gut verträglichen Nahrungsmitteln und Stress, der Verzicht auf parfümierte und reizende Kosmetikprodukte, sowie eine regelmäßige augenärztliche Kontrolle.
Bücher über Rosacea (Rosazea)
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