Sonnencreme

Qualitätssicherung von Dr. med. Nonnenmacher am 25. November 2016
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Sonnencremes wurden zum Auftragen auf die Haut entwickelt und schützen gegen UV-Strahlen und dadurch entstehende Hautreaktionen, wie Rötungen, Blasenbildung und frühzeitige Hautalterung.

Inhaltsverzeichnis

Was ist Sonnencreme?

Im Volksmund werden auch Präparate wie Sonnenmilch, Sonnengel und Sonnenöl unter dem Begriff Sonnencreme zusammengefasst. Sonnencreme gilt darüber hinaus lediglich als nützlicher Zusatzschutz zur Vermeidung von Sonnenbränden und den daraus resultierenden Hauterkrankungen.

Neben der Verwendung von Sonnencreme wird die Vermeidung ausgedehnter Sonnenbäder, sowie das Tragen von Kleidung und Kopfbedeckung als sinnvoll erachtet, da Sonnencreme nur begrenzten Schutz vor Schädigung durch Sonnenstrahlen bietet.

Deswegen ist es außerdem besonders wichtig, die Creme in regelmäßigen Abständen und großflächig aufzutragen. Der Großteil aller handelsüblichen Sonnencremes wirkt außerdem erst eine halbe Stunde nach dem Auftragen. In der Mittagszeit, in der die UV-Strahlung am stärksten ist, verlieren übrigens viele Sonnencremes ihre Wirkung.

Somit sollte man sich in der Zeit zwischen 11 Uhr vormittags und 14 Uhr nachmittags vorrangig im Schatten aufhalten.

Anwendung, Nutzen & Gebrauch

Sonnencreme hat in erster Linie den Zweck, die Haut am ganzen Körper vor schädlichen UV-Strahlen zu schützen. Die menschliche Haut kann sich nur bis zu einem gewissen Grad selbst schützen – dieser Selbstschutz hängt vom genetisch festgelegten Hauttyp und der vorhergegangenen Schädigung der Haut durch Sonneneinstrahlung ab.

Somit wird sie vor allem in den heißen Sommermonaten, wie auch im Winter auf höheren Lagen, angewendet. Wenn man keine Sonnencreme verwendet, kann es einerseits zu sofort entstehenden und andererseits zu später auftretenden Hautschädigungen kommen. Zu Hautveränderungen, die direkt nach dem Sonnenbrand auftreten, gehören unter anderem Sonnenbrand, Rötung, Blasenbildung und der typische Schmerz, den man bei Verbrennungen verspürt.

Veränderungen der Haut, die sich meist erst nach Jahren ungeschützten Sonnenbadens entwickeln, sind beispielsweise Störungen der Pigmentierung, Faltenbildung und bösartiger Hautkrebs. Des Weiteren werden Sonnencremes auch angewendet, um die Haut vor Austrocknung zu schützen. Bei hohen Temperaturen, Wind- und Wassereinwirkung wird der Haut viel Feuchtigkeit entzogen.

Aus diesem Grund enthalten viele Sonnencremes fettende Stoffe, wie zum Beispiel Fettsäuren, Glycerin, Silikonöle und auch Antioxidantien. Diese helfen der Haut dabei, sich zu schützen und zu regenerieren.

Pflanzliche, natürliche & pharmazeutische Sonnencremes

Sonnencreme hat in erster Linie den Zweck, die Haut am ganzen Körper vor schädlichen UV-Strahlen zu schützen.

Sonnencreme gibt es in den verschiedensten Ausführungen, wobei Produkte mit chemischem Lichtschutz am häufigsten im Handel zu finden sind. Zu den chemischen Sonnencremes zählt beispielsweise die klassische Sonnenmilch. Sie beinhaltet Zusatzstoffe, die die Haut schützen und pflegen. Sonnensprays haben den Vorteil, dass sie schnell einziehen und sich problemlos auf der Haut verteilen lassen.

Auch Sonnengels gehören zu den chemischen Sonnenschutzpräparaten. Vor allem Sonnengels ohne fettige Inhaltsstoffe eignen sich besonders für Menschen mit empfindlicher Haut, die zu Allergien und Austrocknung neigt. Jedoch gibt es mittlerweile auch einige natürliche Sonnencremes. Diese haben statt einem chemischen einen mineralischen Lichtschutz, der durch Zinkoxid oder Titanoxid gewährleistet wird. Diese natürlichen Sonnencremes verfügen über einen mittleren bis hohen Lichtschutzfaktor.

Pflanzliche Sonnencremes werden zumeist auf Ölbasis hergestellt und haben deshalb einen sehr geringen Lichtschutzfaktor. Diese Art der Sonnencreme wird oft mit natürlichen ätherischen Ölen, wie Vanilleextrakt versetzt, auch Sheabutter findet sich oft in pflanzlichen Cremes und Lotionen.

Sonnencremes unterscheiden sich jedoch nicht nur aufgrund ihrer Inhaltsstoffe, auch der Lichtschutzfaktor variiert. Erhältlich sind Sonnencremes mit den Lichtschutzfaktoren 50+, 50, 30, 25, 20, 15, 10 und 6.

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Risiken & Nebenwirkungen

Sonnencremes können bei Unverträglichkeit oder falscher Anwendung zu Nebenwirkungen führen. Die häufigste Überreaktion of Sonnencremes sind Veränderungen der Haut. Zu diesen Irritationen zählen zum Beispiel leichter bis starker Juckreiz, Sonnenallergien, Pickel- und Bläschenbildung, sowie Rötungen der Haut.

Diese Nebenwirkungen kommen in den meisten Fällen dann vor, wenn man eine Sonnencreme verwendet, die Konservierungs, -Duft- und Farbstoffe enthält und können somit vermieden werden, wenn man auf pflanzliche Produkte zurückgreift. Des Weiteren kann es bei der Anwendung von Sonnencremes zu Störungen des Kalziumhaushaltes kommen. Darüber hinaus können Sonnencremes nur dann wirken, wenn man den richtigen Lichtschutzfaktor wählt und die Haut oft genug eincremt.

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