Altersflecken
Altersflecken, Lentigo senilis oder Lentigo solaris treten häufig im späteren Lebensabschnitt des Menschen auf. In der Regel sind sie nicht gefährlich sondern stellen lediglich gutartige Hautveränderungen dar. Meist sind die bräunlich und von unterschiedlicher Größe. Am häufigsten findet man Altersflecken auf der Hand, im Gesicht und auf der Brust. Dennoch ist es ratsam auch Altersflecken vom Hausarzt oder Hautarzt in regelmäßigen Abständen auf Veränderungen untersuchen zu lassen.
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Definition Altersflecken
Altersflecken sind zunächst nicht gefährlich und sollten lediglich beobachtet werden, wenn sie neu entstehen. Die meisten älteren Menschen entwickeln sie früher oder später, ohne dass sie jemals Probleme verursachen.
In einigen Fällen jedoch können Altersflecken eine noch ungefährliche Vorstufe des Hautkrebses darstellen, wodurch sie ständig genau beobachtet werden müssen - auch dann, wenn sie bereits seit einigen Jahren bestehen.
Ursachen für Altersflecken
Altersflecken werden in der medizinischen Fachsprache auch als Makulae bezeichnet und sind lokal begrenzte, scharf abgegrenzte, hellbraun gefärbte Bereiche der Haut, in denen es zu einer stärkeren Bildung der Melanozyten kommt, die für die Produktion des Hautfarbstoffs Melanin zuständig sind. Streng genommen handelt es sich bei Altersflecken um eine lokale Anhäufung des Pigments Lipofuszin.
Die Zellmembranen oxidieren ständig ungesättigte Fettsäuren und werfen dabei auch dieses Pigment ab. Allerdings sind die Lysosomen der Zelle nicht mehr dazu in der Lage, das Lipofuszin abzubauen, wodurch es als Altersfleck auf der Haut zu sehen bleibt.
Symptome
Krankheitsverlauf Altersflecken
Einen dokumentierbaren Krankheitsverlauf kennen Altersflecken praktisch nicht. Sie entstehen spontan und setzen lediglich voraus, dass der betroffene Mensch in jüngeren Lebensjahren häufig der UV-Strahlung bzw. der Sonnenstrahlung ausgesetzt gewesen ist. Über Jahre hinweg entwickelt sich im Bereich der Altersflecken die Störung des zellulären Stoffwechsels, die dafür sorgt, dass das Pigment Lipofuszin nicht mehr abgebaut werden kann.
Die meisten Altersflecken werden sich über kurze Zeit bilden und sich auf der Haut ausbreiten, bis sie schließlich ihre lokalen Begrenzungen gefunden haben. Wenn sie sich nur langsam ausbreiten oder scheinbar immer weiter wachsen, sollte man davon ausgehen, dass sie nicht mehr harmlos sind. Dies wäre eher ein Zeichen für unkontrolliertes Wachstum, das von einem Arzt überprüft und behandelt werden sollte.
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Behandlung von Altersflecken
Altersflecken sind gutartig und bedürfen daher keiner besonderen Behandlung. Wichtig ist allerdings, den Fleck bei Auftreten ärztlich untersuchen zu lassen, um seine Konsistenz zu prüfen. Wenn es sich tatsächlich um Ablagerungen des Stoffs Lipofuszin handelt, können kosmetische Methoden der Entfernung mit dem Arzt abgesprochen werden.
Damit die Altersflecken nicht wieder zurückkehren, sollte der extreme Kontakt mit UV-Strahlung künftig vermieden werden. Bei der Behandlung muss immer auch bedacht werden, dass es sich bei dem Altersfleck um ein so genanntes Malignom handeln könnte, also um Hautkrebs. Daher sollte jeder neu aufgetretene Altersfleck vom Arzt untersucht werden, um zu gewährleisten, dass es sich nicht um eine gefährliche Neubildung handelt. Diese könnte andernfalls unbehandelt zu Metastasen führen und noch weitaus gefährlicher werden.
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