AIDS
AIDS, abgeleitet von Acquired Immune Deficiency Syndrome, ist eine Immunschwäche-Krankheit, die durch das HI-Virus ausgelöst wird. Der AIDS-Erkrankung geht somit die HIV-Infektion voraus. Leider gibt es bis zum gegenwärtigen Stand der medizinischen Forschung noch kein Heilmittel oder Therapieansatz, der diese Krankheit erfolgreich behandeln kann. Die häufigste Ursache für die Infizierung mit HI-Viren und in der Folge AIDS, ist der ungeschützte Geschlechtsverkehr mit bereits an HI-Viren infizierten Personen.
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Definition AIDS
Als AIDS hingegen wird der Zustand bezeichnet, bei dem das Immunsystem so stark zerstört ist, dass sich so genannte opportunistische Infektionen ausbreiten und den Menschen letztendlich töten können.
Ursachen für AIDS
Viren schleusen ihre RNA (Ribonukleinsäure) in gesunde Körperzellen des Menschen ein und programmieren diese derart um, dass sie lediglich neue Viren produzieren können. Anschließend sterben die Körperzellen ab und die Viren suchen sich wieder neue Wirtszellen. Durch diesen Mechanismus werden so lange gesunde Immunzellen zerstört, bis schließlich keine mehr vorhanden sind.
Von AIDS spricht man dann, wenn der Zustand des Immunsystems offensichtlich nachhaltig gestört bzw. erkrankt ist. AIDS macht sich bemerkbar durch so genannte opportunistische Infektionen oder opportunistische Tumoren, die sich ausbreiten können, da das Immunsystem ihnen nichts entgegenzusetzen hat.
Typische Symptome und Anzeichen bei AIDS
Krankheitsverlauf AIDS
Der Krankheitsverlauf bei AIDS nimmt nur sehr wenig Zeit in Anspruch. Von AIDS ist schließlich nur dann die Rede, sobald das Immunsystem nicht mehr dazu in der Lage ist, weitere Krankheitserreger abzuwehren. Der Krankheitsverlauf gliedert sich derart, dass der Betroffene eines Tages an einer Infektion erkrankt, die banal sein kann - allerdings wird er innerhalb einiger Wochen an dieser sterben, da die HI-Infektion sein Immunsystem nahezu vollständig geschwächt hat. Ebenfalls möglich sind Tumorerkrankungen, die schnell zum Tod führen können.
Bevor es jedoch zu AIDS kommt, folgt auf die HI-Infektion eine jahrelange Latenzphase, in der das Immunsystem lediglich abgebaut wird. Währenddessen kann der Betroffene zwar noch nicht an banalen Infektionen sterben, doch sie können länger anhalten und beschwerlicher ablaufen. Erst, wenn offensichtlich wird, dass sich der Betroffene allein nicht mehr gegen eine Erkrankung wehren könnte, kann von AIDS die Rede sein.
Sehr selten kann es auch vorkommen, dass AIDS niemals ausbricht und der infizierte Mensch lebenslänglich in der Latenzphase bleibt oder die HI-Viren bekämpft.
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Behandlung von AIDS
Hauptaugenmerk der Behandlung von AIDS ist zur Zeit jedoch den Ausbruch der AIDS-Erkrankung nach einer HIV-Infektion hinauszuzögern. Es gibt bereits moderne Ansätze, dass diese Verzögerung mehrere Jahre oder gar Jahrzehnte möglich ist. Die medizinische Forschung arbeitet aber mit Hochdruck daran, die AIDS-Erkrankung zu besiegen.
Handelt es sich hingegen um einen opportunistischen Tumor durch AIDS, werden oftmals Schmerzmittel verabreicht und der Betroffene leidet dadurch weniger. Ebenfalls wichtig ist die Überwachung des AIDS-Kranken während dieser Zeit, um angemessen symptomatisch behandeln und ihm Schmerzen ersparen zu können.
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