Zink
Medizinische Qualitätssicherung: Dr. med. Friedrich (Facharzt für Innere Medizin)Anzeige
Zink ist ein chemisches Element. Es wird in der Gruppe der sogenannten Übergangsmetalle geführt. Für den Menschen und andere Lebewesen bekommt das Zink jedoch eine wichtige Bedeutung.
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Wirkungsweise von Zink
Der menschliche Körper speichert zwischen 2 und 3 Gramm Zink, kann dieses jedoch nicht selbst produzieren. Eine besondere Bedeutung für den Organismus erlangt das Zink durch seine Funktion. Es unterstützt das gesamte Immunsystem und stärkt die Abwehrkräfte. Es beugt der Zellalterung sowie der Bildung von Krebs vor.
Doch auch der Stoffwechsel wäre ohne Zink nicht möglich. Zudem verbessert es die Leistung des Gehirns. So steigt die Fähigkeit zur Konzentration und des logischen Denkens unter der erhöhten Einnahme von Zink. Allerdings kann es auch zu Mangelerscheinungen kommen, wenn Zink nicht in ausreichenden Mengen zugeführt wird.
Bedeutung von Zink für Gesundheit und Sport
Zink ist somit an vielen Prozessen des Organismus beteiligt. Viele davon laufen unbemerkt ab. Der Mensch wird in der Regel nicht feststellen können, ob es ihm an Zink mangelt. Darüber kann meist nur eine Untersuchung der Blutwerte Aufschluss geben.
Erste Anzeichen einer Unterversorgung mit Zink können allerdings in einem schlechten Hautbild, brüchigen Fingernägeln oder dünnen Haaren liegen. Dazu sorgt das fehlende Zink für eine Antriebsschwäche. Der Betroffene fühlt sich unmotiviert. Im Ernstfall resultieren daraus Depressionen. Wunden der Haut verheilen nicht optimal, die Zellen des Organismus benötigen eine längere Dauer zur Neubildung.
Für den Sportler ist entscheidend, dass Zink auch am Wachstum etwa der Muskeln beteiligt ist. Ein Mangel kann zur Gewichtsabnahme sowie zu Muskelschwund führen. Daher ist es entscheidend, seinen Bedarf an Zink zu decken. Dieser liegt für Frauen bei 12 Milligramm und bei Männern bei 15 Milligramm Zink pro Tag. Das geschieht über eine gute Ernährung oder Zusatzpräparate. Es sollte jedoch darauf geachtet werden, dass die mit hoch konzentriertem Zink ausgestatteten Nahrungsergänzungsmittel eine längere und konstante Einnahme erfordern, ehe sie vollständig wirken können.
Denn meist muss das Defizit an Zink ausgeglichen werden, das im Körper herrscht. Wichtig ist zudem, die Aufnahme von Zink in das Blut damit zu erhöhen, dass solche Arzneimittel außerdem mit der Aminosäure Histidin angereichert sind.
Vorkommen von Zink in Lebensmitteln
Fleischprodukte sollten jedoch ohnehin in begrenzten Maßen verzehrt werden. Gesünder sind hingegen die Getreidesorten wie Weizen, Hafer, Gerste und Roggen. Sie haben einen sehr hohes bis immer noch durchschnittliches Aufkommen an Zink.
Gemüse und Obst sind dagegen keine guten Lieferanten für den Zink und weisen das Spurenelement nur in geringen Mengen auf. Ebenso beinhalten Joghurt, Quark oder Milch nur wenige Mengen Zink.
Unterstützend können hierzu hoch konzentrierte Präparate mit Zink eingenommen werden. Sie decken den Bedarf an Zink optimal ab und gewähren daher den optimalen Ablauf der körpereigenen Prozesse.
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Weitere Infos
Quellen: Herold, G.: Innere Medizin, Köln 2012; Andreae, S.: Lexikon der Krankheiten und Untersuchungen, Stuttgart 2008; Ruß A., Endres S.: Arzneimittel pocket plus 2012, Grünwald 2012, Greten H., Rinninger F.: Innere Medizin, Stuttgart 2010.
Von Dr. med. Albrecht Nonnenmacher (Facharzt für Innere Medizin).
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