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Sonnenstich

Medizinische Qualitätssicherung von Dr. med. Nonnenmacher (Facharzt für Innere Medizin) am 14. Januar 2013
Symptomat.deKrankheiten Sonnenstich

Ein Sonnenstich oder Insolation ist ein, häufig durch lang anhaltende und intensive Sonnenbestrahlung, Hitzeschaden. Dabei kann es zu starken Reizungen der Hirnhäute kommen, die sich unter der Schädeldecke befinden. Typische Symptome sind Übelkeit, Kopfschmerzen, ein heißer Kopf und Schwindel.

Inhaltsverzeichnis

Was ist ein Sonnenstich?

Bei einem Sonnenstich, Ictus solis, Heliosis oder Insolation entsteht ein Hitzeschaden, der zumeist durch eine intensive und lang anhaltende Sonnenbestrahlung von Hals, Nacken und Kopf hervorgerufen wird.

Insbesondere kommt es bei einem Sonnentsich zu Hirnhautreizungen, die in ihrer Folge für typische Beschwerden und Symptome sorgen.

Besonders Menschen und Kinder, die lange am Strand oder in der Natur der direkten Sonneneinstrahlung ausgesetzt sind, bekommen häufig einen Sonnenstich.

Auch Menschen mit heller Haut und geringem Haarwuchs, sowie ältere Menschen, erleiden häufiger einen Sonnenstich.

Ursachen für Sonnenstich

Wie bereits kurz angemerkt, ist die Ursache für einen Sonnenstich zumeist die direkte und lang anhaltende Bestrahlung des Kopfes, des Nackens oder des Halses durch die Sonne. Dabeo kommt es zu einer Reizung der Hirnhäute (Meningen), die sich unter der Schädeldecke befinden.

Besonders empfindlich sind ältere Menschen und Menschen mit wenig Haaren, die sich durch einen ungeschützten Kopf lange in der Sonne aufhalten. Dies kommt zumeist am Strand, im Freibad oder bei Sportaktivitäten vor. Ebenso erleiden Kinder, durch ihre vergleichsweise dünneren Schädelknochen und leichtem Haar häufiger einen Hitzeschlag.

Typische Symptome und Beschwerden bei Sonnenstich

Krankheitsverlauf Sonnenstich

Sonnenstich lässt sich nicht allein durch Sonnencreme verhindern

Im Verlauf eines Sonnenstichs setzen die typischen Symptome, wie Übelkeit, Kopfschmerzen und Schwindel erst einige Stunden nach der intensiven Sonneneinstrahlung ein. In aller Regel verschwinden die Symptome und Beschwerden nach kurzer Zeit wieder von allein, wenn der Kopf durch Kühlung, Schatten oder Kopfbedeckung von der Sonne fern gehalten wird.

Dennoch kann es im Rahmen eines Sonnenstichs auch zu Komplikationen kommen. Vor allem starke Bewusstseinsstörungen oder gar Bewusstlosigkeit können vorkommen. Ebenso können in ganz schweren Fällen Hirnödeme entstehen, der im schlimmsten Fall zu einem Druckanstieg im Gehirn führt.

Da es hierbei zu Atemstillstand, Krampfanfällen oder gar Koma kommen kann, ist die Behandlung durch einen Notarzt bzw. schnelle medizinische Hilfe anzuraten.

Bei kleineren Kindern kann ein Sonnenstich auch im schweren Verlauf zu einer Meningitis, als zur Hirnhautentzündung, führen. Um irreparable und lebensbedrohliche Folgen und Schäden zu vermeiden, sollte der Kopf immer vor einer langen und direkten Sonneneinstrahlung geschützt werden.

Behandlung und Therapie von Sonnenstich

Treten im Rahmen eines langes Sonnenbades die Symptome eines sehr heißen Kopfes, Übelkeit, Schwindel und Kopfschmerzen auf, so ist zumeist von einem Sonnenstich auszugehen. Um mögliche Komplikationen und Hirnschäden auszuschliessen ist eine ärztliche Untersuchung sinnvoll.

Der behandelnde Arzt wird dann durch eine körperliche Untersuchung und Befragung andere Erkrankungen ausschliessen und einen Sonnenstich diagnostizieren. Die Behandlung bzw. Therapie eines Sonnenstich richtet sich dann nach dem Grad der Insolation.

Praktische Sofortmaßnahmen sind:

  • Verlegung des Betroffenen in den Schatten
  • Der Betroffene sollte mit Oberkörper und Kopf erhöht liegen
  • Nacken, Kopf und Hals wenn möglich durch kalte und feuchte Wickel oder Tücher kühlen
  • Bei Bewusstseinsstörungen oder Bewusstlosigkeit sofort einen Notarzt rufen

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Hier Informieren:


Vorbeugung von Sonnenstich

Einem Sonnenstich kann man sehr gut vorbeugen. Besonders durch geeigneten Kopfschutz oder Sonnenschirm lässt sich meist schon ein Sonnenstich verhinden. Besonders Kinder sollten im Sommer immer eine Kopfbedeckung tragen. Aber auch der Nacken und Hals sollte nicht der ständigen Sonneneinstrahlung ausgeliefert sein. Viel Flüssigkeit und geringe körperliche Anstrengung sind ebenso hilfreich.

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Kommentare und Erfahrungen von anderen Besuchern

onyx kommentierte am 26.04.2012 um 11:25 Uhr

Beim Golfen ist mir dies Teneriffa passiert. Erste Anzeichen waren: heisse Stirn und Schüttelfrost. Erste Maßnahmen: kalte Dusche und kalte Kopfwickel. Da die Temperatur am nächsten Tag noch bei 38 Grad lag, wurde ein Arzt gerufen, der mir eine Spritze verpasste. Nach 1 1/2 Tagen konnte ich zumindest wieder Frühstuecken, allerdings war der Harndrang nicht steuerbar. Mal schauen wie es morgen weitergeht.

Rebecca kommentierte am 29.05.2012 um 18:58 Uhr

Ich hatte beim Zelten einen Sonnenstich, als wir schwimmen waren und bin später im Lager umgekippt. Ich lag dann über 3,5 h und konnte nicht richtig laufen.

Marie kommentierte am 20.08.2012 um 07:04 Uhr

Wir waren als Streckenposten tätig und am späten Abend wurde mir so schwindelig, das ich ohnmächtig zu werden drohte. Ich bin sofort ins Bett gegangen, nächsten Tag war es zwar besser, aber ich war immer noch etwas unsicher auf den Beinen.

Kerstin kommentierte am 20.08.2012 um 08:13 Uhr

Im Weserstadion ist mir das passiert. Abends hatte ich Kopfschmerzen, und den nächsten Tag hatte ich ganz schlimm Bauchkrämpfe, Durchfall, Schwindel und Schüttelfrost. Ich lag den ganzen Tag im Bett.

Caroline kommentierte am 11.09.2012 um 13:33 Uhr

Ich dachte erst an Salmonellen, da wir auch am Eiswagen Eis gekauft haben oder an Erkältung, weil ich in das kalte Wasser gesprungen bin, aber da es mir nach 36 Stunden wieder gut geht, bis auf ein wenig Schwindelgefühl und Kopfschmerzen, denke ich nun eher an einen Sonnenstich. Verlauf:
Sonntag pralle Sonne, abends Übelkeit und Völlegfühl, trockener Mund Nachts: bedürfnis Kopf hochzulagern, Erbrechen und Schwindel begleitet von Licht und Lärmempfindlichkeit bis in den folgenden Tag hinein.

Youlia kommentierte am 01.01.2013 um 19:54 Uhr

Mich hat es dieses Jahr zu Pfingsten erwischt. Wir waren in Italien am Strand, und ich habe mich für nicht einmal 1 Stunde in die Sonne gelegt. Da es kühl war, dachte ich, dass ich keinen Schirm oder eine Kopfbedeckung brauche. Leider bin ich genau in der Mittagssonne gelegen. Am Abend hatte ich dann zuerst keinen Appetit und dachte, dass es daran liegt, dass ich müde bin. Als ich mich schließlich hingelegt habe, wurde mir richtig übel. Sobald ich aufgestanden bin, bekam ich Brechreiz. Begleitet wurde dieser von heftigen Bauchschmerzen, einem heißen Kopf, 39°C Fieber und Schüttelfrost und später auch Erbrechen.
2 Stunden später bin ich schließlich zusammengeklappt. Habe dann die restliche Nacht mit starkem Fieber und Schüttelfrost im Bett verbracht. Nach ca. 3 Tagen habe ich dann wieder etwas richtiges zu Essen angerührt (vorher nur Tomatensuppe).

Lisa kommentierte am 18.04.2013 um 10:04 Uhr

Ich hatte vor 10 Jahren einen Sonnenstich und einen Hitzschlag mit Bewusstlosigkeit, aus dem mir ein Hirnschaden und ständiges Kopfweh bleibt. Leider ist das Ganze in Deutschland passiert und der damals zuständige junge Arzt verkannte meine Situation, so dass es dann bei einer Infusion blieb, damit ich wieder Flüssigkeit im Körper hatte. Die wichtigen Untersuchungen im Kopf wurden nicht durchgeführt.

Margit kommentierte am 22.04.2013 um 09:50 Uhr

Ich bin 40 Jahre alt, halte mich sehr viel im Freien auf und hatte bis vor sechs Jahren zu keiner Zeit Probleme hinsichtlich der Sonneneinstrahlung. Damals nun hatte ich völlig überraschend zum ersten Mal einen Sonnenstich, nach einem mehrstündigen Aufenthalt in der Sommersonne. Die Folge waren abends starker Kopfschmerz, Übelkeit und Erbrechen.
Seither schütze ich mich konsequent mit einer Kopfbedeckung.
Gestern nun hielt ich mich einige wenige Stunden im Freien auf und verzichtete auf die Bedeckung des Kopfes, da ich die Frühlingssonne aufgrund der allgemein geringeren Temperatur für weniger gefährlich einstufte.
Die Folge waren zum Abend hin die gleichen Symptome wie damals, diesmal verbunden mit starken Nackenschmerzen und Kreislaufproblemen sowie allgemeiner Erschöpfung.
Nach der Bettruhe über Nacht sind nun die schlimmsten Symptome vorbei, jedoch fühle ich mich immer noch etwas flau und schlapp.
Ich vermute, dass nach dem langen Winter der gesamte Organismus sich erst wieder an die Sonne gewöhnen muss. Außerdem habe ich die Befürchtung, dass sich die Aggressivität der Sonnenstrahlen in den letzten Jahren aufgrund der Umweltproblematiken erhöht hat.

Sonnenstich13 kommentierte am 08.06.2013 um 18:20 Uhr

Ich habe erst vor kurzer Zeit einen echt schlimmen Sonnenstich gehabt. Da ich eh eine Sonnenallergie habe, setze ich mir IMMER eine Kopfbedeckung auf. Doch nach ein paar Stunden wurde mir echt übel und ich hatte furchtbare Kopfschmerzen. Also ging ich in den Schatten und wartete. Ich habe was getrunken und lag einfach nur regungslos auf dem Bett. Nach einiger Zeit waren die Schmerzen zum Glück nicht mehr so schlimm. Aber die Tipps dieser Internetseite waren echt hilfreich. Ich hoffe andere finden das auch so.
Liebe Grüße Sonnenstich13

muria kommentierte am 08.06.2014 um 11:24 Uhr

Ich stellte in der Mittagshitze, ohne Kopfbedeckung, einen Pool auf. Obwohl ich danach schon 2-3 Stunden im Schatten/Haus war, wurde mir plötzlich übel und ich bekam Kreislaufprobleme. Den restlichen Tag verbrachte ich mit Erbrechen und Kreislaufproblemen. Auch am nächsten Tag war mir noch schwindelig.

Marie kommentierte am 31.07.2014 um 13:30 Uhr

Hallo! Vor knapp zwei Wochen wurde ich im Krankenhaus durchgecheckt, da es mir körperlich sehr schlecht ging. Zuvor war ich im Urlaub am Strand mit viel Sonne. Ich hatte Schüttelfrost, Schwindel und Erbrechen. Zudem war ich sehr schlapp und bekam nur schlecht Luft. Man vermutete eine Herzmuskelentzündung, was sich aber nicht bestätigen ließ. Ich bekam intravenös eine Elektrolytlösung und diagnostizierte einen Sonnenstich. Nun habe ich die Symptome aber wieder, was kann das sein? Muss man einen Sonnenstich wie eine Krankheit auskurieren? Über Antworten würde ich mich sehr freuen. Marie.