Hausmittel gegen Stimmungsschwankungen

Medizinische Qualitätssicherung von Dr. med. Nonnenmacher (Facharzt für innere Medizin) am 29. Oktober 2015
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Stress, Mangel an Schlaf oder trübes und dunkles Wetter: All diese Faktoren können sich negativ auf unsere Stimmung auswirken und zu Stimmungsschwankungen führen. Kurzzeitige Niedergeschlagenheit ist dabei jedoch kein Grund zur Besorgnis. Sie geht vorüber und lässt sich mit einfachen Hausmitteln effektiv vertreiben. Licht und Wärme, aber auch Kräuter und Bewegung haben sich hierbei als ausgesprochen wirksam erwiesen.

Inhaltsverzeichnis

Was hilft gegen Stimmungsschwankungen?

Als wahre Hoch-Zeit für Stimmungsschwankungen gilt der Winter mit seinen kurzen und lichtarmen Tagen. Ursache für die Antriebslosigkeit ist unter anderem die Ausschüttung sogenannter Schlafhormone, die der Körper bei fehlendem Licht vermehrt produziert.

Lichtmangel bewirkt zudem einen Rückgang der Serotoninproduktion. Serotonin wird als „Stimmungsaufheller“ jedoch dringend benötigt. Kann nicht genug davon bereitgestellt werden, sind Stimmungsschwankungen die Folge. Dem jahreszeitlich bedingten Lichtmangel und seinen negativen Begleiterscheinungen kann man daher durch viel Bewegung im Freien entgegenwirken. Schon wenige „Sonnenminuten“ genügen, um Körper und Geist in eine bessere Stimmung zu versetzen.

Die Heilpflanze Johanneskraut besitzt auch die Eigenschaft, z.B. als Tee, stimmungshebend zu sein.

Bewegung führt überdies zu einer vermehrten Ausschüttung von Glückshormonen, die dem Stimmungstief schnell ein Ende setzen. Besonders effektiv ist dabei gezielte sportliche Ausdauerbetätigung wie Joggen, Walken oder Radfahren. Wirkungsvoll sind allerdings auch Wärme und sogar „künstliches“ Licht. Ein warmes Bad, erhellt von angenehmem Kerzenlicht, kann ebenfalls höchst stimmungshebend wirken. Die Einnahme bestimmter Kräuter hilft ebenfalls gegen trübe Stimmung.

Seit Jahrhunderten bekannt ist unter anderem die Anwendung von Johanniskraut, das als Tee genossen werden kann. Für die Zubereitung eines Johanniskrauttees werden sowohl Blüten als auch Blätter der Pflanze verwendet. Es genügt, morgens und abends ein bis zwei Tassen des frisch gebrühten Tees zu trinken. Allerdings setzt der stimmungshebende Effekt von Johanniskraut nicht sofort ein. Der Tee muss über mehrere Wochen getrunken werden, bevor sich seine Wirkung zeigt. Gleiches gilt für Johanniskraut-Präparate, die in der Apotheke in Tabletten- oder Kapselform erhältlich sind.

Schnelle Hilfe bei Stimmungsschwankungen

Wird schnelle Hilfe gegen Stimmungsschwankungen benötigt, so kann mit ätherischen Ölen die gewünschte Wirkung erzielt werden, denn neben beruhigenden Düften sind verschiedene Duftöle für ihre ausgesprochen stimulierende Wirkung bekannt.

Hier gelten ätherische Öle aus Orangen, Mandarinen, Grapefruits oder Limetten als besonders stimmungsaufhellend. Weitere antidepressiv wirkende Duftöle sind darüber hinaus Bergamotte, Jasmin, Sandelholz und Rose. Ätherische Öle können auf ein Tuch geträufelt oder in der Duftlampe verdampft werden. Wichtig ist, dass der Anwender ein Öl verwendet, das von ihm als angenehm empfunden wird. Doch auch ganz normale Nahrungsmittel und Gewürze können die Stimmung positiv beeinflussen. Bekannt ist dies unter anderem von Ingwer, Muskat, Getreideprodukten, Müsliriegeln, frischen oder getrockneten Früchten und Nüssen.

All diese Lebensmittel enthalten die Aminosäure Tryptophan, die im Gehirn in das dringend benötigte Glückshormon Serotonin umgewandelt wird. Letztlich hilft auch Schokolade als altbekanntes Hausmittel gegen schlechte Stimmung. Grund hierfür ist das im Kakao enthaltene Theobromin mit seiner anregenden Wirkung. Ob Schokoladentafel, Trinkschokolade oder sogar Schokoladenbad - Inhaltsstoffe wie Eisen, Kupfer, Kalium und Magnesium heben die Stimmung und erhellen das Gemüt.

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Alternative Heilmittel gegen Stimmungsschwankungen

Als alternative Heilmethoden bei Stimmungsschwankungen haben sich Bachblüten und Schüssler-Salze bewährt. An Bachblüten sind beispielsweise Gentian (Bachblüte Nummer 12) und Mustard (Bachblüte Nummer 21) bekannt.

Beide helfen dem Betroffenen, mit schwierigen Situationen besser umzugehen und stärken Stimmung und Seele. Gleiches gilt für die Schüssler-Salze Nummer 3 (Ferrum Phosphoricum) und Nummer 5 (Kalium Phosphoricum), die depressive Verstimmung lindern. Bester Einnahmezeitpunkt ist der frühe Nachmittag. Angenehm und heilsam bei Stimmungsschwankungen ist überdies die Farblichttherapie. Bei der Farblichttherapie werden Farbreize über Haut oder Augen aufgenommen.

Die Dauer der Bestrahlung liegt bei circa 15 bis 30 Minuten. Erfolgt die Farblichtbehandlung in einer Infrarotsauna, können die Lichtimpulse zusätzlich von der unbekleideten Haut aufgenommen werden. Jeder Farbe wird im Rahmen der Farblichttherapie eine bestimmte Wirkung zugesprochen. In Kombination mit der Infrarotsauna kommt der belebende Effekt der Wärme noch hinzu. Zur Wirkungssteigerung können Infrarotsauna und Farblichttherapie gemeinsam mit ätherischen Duftölen zur Anwendung kommen.

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