Hausmittel gegen Hitzewallungen

Qualitätssicherung von Dr. med. Nonnenmacher am 14. Dezember 2016
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Hitzewallungen wie auch Schweißausbrüche sind eindeutige Anzeichen für die Wechseljahre. Diese Symptome sind harmlos, sodass sie nicht unbedingt behandelt werden müssen, wenn die jeweilige Frau dazu kein Bedürfnis verspürt. Hat sich der Körper an die neugestaltete Hormonmischung gewöhnt, gehören die Hitzewallungen der Vergangenheit an.

Inhaltsverzeichnis

Welche Hausmittel gibt es gegen Hitzewallungen?

Mit einigen kleinen einfachen Tricks lassen sich diese "heißen" Zeiten wesentlich leichter ertragen. Nachts sollte beispielsweise ein T-Shirt aus reiner Baumwolle getragen werden, wobei stets ein/zwei frische T-Shirts in greifbarer Nähe liegen.

Über den Tag ist ein Kleidungsstil nach dem Zwiebelprinzip empfehlenswert. Mehrere Schichten Hemdchen, Shirts oder Blusen, welche jeweils aus- beziehungsweise angezogen werden können. Es sollten stets reine Baumwollstoffe oder Materialien aus dem Sportbereich (atmungsaktiv, leiten den Schweiß aktiv ab) bevorzugt werden, da so die Feuchtigkeit schnell verdunsten kann. Frauen, welche sich jeden viel bewegen, leiden seltener unter Hitzewallungen.

Die Traubensilberkerze mit ihren Wirkstoffen Acetein und Cimicifugin ist ein bewährtes Hausmittel gegen Hitzewallungen.

Somit können bereits 30 Minuten Spazierengehen an der frischen Luft, zweimal innerhalb von 7 Tagen eine wesentliche Verbesserung herbeiführen. Des Weiteren sollten schwarzer Tee und Kaffee, Alkohol sowie Zigaretten und extrem scharfe Speisen vermieden werden, da diese die Körpertemperatur zusätzlich erhöhen. Treten ungewöhnliche Stresszeiten auf, sollte ein individuelles Verwöhnprogramm für Entspannung sorgen. Besinnliche Badestunden, Meditation oder Yoga sowie Massagen und spezielle Atem-/Entspannungsübungen (auch an jedem Tag leicht durchzuführen) helfen den Körper einen Ausgleich zu finden.

Der Kreislauf sollte grundsätzlich gezielt abgehärtet werden. Danpfbäder/Sauna, Wechselduschen sowie regelmäßiger gemäßigter Sport wie beispielsweise Walking können auf entspannende Art für Wohlbefinden sorgen. Trockenmassage am Morgen mit Handschuhen oder Bürsten stärken den Körper zusätzlich gegen Hitzewallungen.

Treten Hitzewallungen am Tag auf (jeweils etwa 30 Sekunden bis 3 Minuten), hilft es, wenn beide Handgelenke für eine gewisse Zeit in kaltes fließendes Wasser gehalten werden. Das Wasser sollte die Handgelenke dort treffen, wo sich normalerweise der Pulsschlag fühlen lässt. So kann dem Hitzeschub selbst an den meisten Arbeitsplätzen optimal begegnet werden.

Schnelle Hausmittel

Bei extremen Hitzewallungen kann der behandelnde Arzt für eine kurze Zeit die Gabe von Hormonpräparaten veranlassen. Für eine Hormontherapie stehen grundsätzlich unterschiedliche Möglichkeiten zur Verfügung.

Es kann dabei zwischen Pflastern und Gels, Salben und Cremes, Sprays sowie Spritzen gewählt werden. Aus diesem Grund lässt sich eine hochwirksame Hormontherapie absolut individuell abstimmen. Pflanzliche Östrogene sollten allerdings nie in Eigenregie eingenommen werden. Bei übermäßigem Schwitzen und Hitzewallungen haben sich als schnelle Hilfe Salbeiextrakte bewährt.

Sie stehen im Handel als Tabletten oder Tropfen zur Verfügung. Zudem kann ein selbst zubereiteter Salbeitee den Körper bei Hitzewallungen wesentlich unterstützen. Da jedoch heißer Tee oftmals die Schweißbildung fördert, eignen sich die Salbeipräparate in Tropfen- und Tablettenform wesentlich besser, da sie zudem auch einfacher anzuwenden sind.

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Alternative Heilmittel

Als spezielles und bewährtes alternatives Mittel gegen Hitzewallungen, Schlaflosigkeit oder Schweißausbrüche innerhalb der Wechseljahre, hat sich im Besonderen die Traubensilberkerze (Cimifuga racemosa) mit den Wirkstoffen Acetein und Cimicifugin ausgezeichnet.

Gegenüber Hitzewallungen hat die Traubensilberkerze zudem die gleiche Wirkungsweise wie Hormonpräparate aus der klassischen Schulmedizin, obwohl sie keinerlei pflanzliche Hormone (ähnlich dem Östrogen) enthält. Allerdings wird ein wenig Geduld gefordert, bis sich die Traubensilberkerze (nebenwirkungsfrei) in ihrer kompletten Wirkung beweist. Auch sämtliche weiteren Symptome innerhalb der Wechseljahre wie beispielsweise Nervosität oder Reizbarkeit, depressive Verstimmungen und Ängstlichkeit, Haarausfall sowie Schlafstörungen und sexuelle Probleme können durch die Traubensilberkerze positiver, als durch die Gabe von Östrogenen beeinflusst werden.

Bei regelmäßigen Beschwerden innerhalb der Wechseljahre haben sich zum Beispiel homöopathische Mittel wie Pulsatilla und Cimicifuga, Ignatia und Lachesis sowie Sepia und Lilium bewährt. Der Handel bietet auch Homöopathie an, die mehrere Wirkstoffe innerhalb eines Präparates vereint. Bei psychischen Problemen während der Wechseljahre können zum Beispiel Präparate aus Johanniskrautextrakt eine wesentliche Erleichterung sein. Der Handel bietet Kapseln oder Tabletten mit Hypericum perforatum (Johanniskraut) an, wobei hier auch etwas Geduld erforderlich ist, bis der gewünschte Erfolg eintritt.

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