Graue Haare
Irgendwann sind sie da: erste graue Haare. Viele Menschen bringen mit ihnen das Nachlassen der sexuellen Attraktivität in Verbindung und fühlen sich durch graue Haare alt. Aufhalten lässt sich das altersbedingte Nachlassen der Pigmentierung nicht wirklich, dennoch muss niemand, der das nicht möchte, mit grauen Haaren leben.
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Definition Graue Haare
Dieser Prozess geschieht normalerweise sehr langsam: Zuerst sind es nur einzelne graue Haare, die man im Spiegel entdeckt, doch mit der Zeit werden es immer mehr. Je nach Veranlagung kann das Ergrauen der Haare unterschiedlich verlaufen:
Manche Menschen bekommen zuerst an den Seiten deutlich sichtbar graue Haare, bei anderen sind sie gleichmäßig auf dem gesamten Kopf verteilt und anfangs nicht besonders auffällig. Fast alle Menschen bekommen mit zunehmendem Alter graue Haare, da es sich um einen natürlichen Prozess handelt.
Ursachen für Graue Haare
Da normalerweise nicht alle Haare auf einmal weiß werden, entsteht der Eindruck von grauen Haaren, der durch die Mischung von weißen und pigmentierten Haaren zustande kommt.
Erst in sehr hohem Alter und nicht bei allen Menschen werden sämtliche Haare weiß (schlohweiß). In seltenen Fällen entstehen graue Haare bereits in sehr jungen Jahren, bedingt durch Stress, Mineralstoffmangel oder krankheitsbedingte Störungen der Pigmentbildung.
Diagnose und Verlauf bei grauen Haaren
Wer mit 35 Jahren erste graue Haare bei sich entdeckt, dem wird der Arzt erklären, dass dies völlig normal ist. Treten graue Haare bereits früher auf, wird er nach familiärer Veranlagung fragen. Eine diagnostizierbare Störung ist es, wenn die Haare nach einem schwerwiegenden Schockerlebnis (z.B. Posttraumatische Belastungsstörung (PTBS)) schlagartig grau werden.
Da Haar nur in der Wurzel lebendige Zellen besitzt, beginnt solch eine schockbedingte Ergrauung am Haaransatz und wird erst einige Wochen später sichtbar. Solche durch einen Schock oder permanenten Stress und schlechte Ernährung entstandenen, nicht altersgerechten grauen Haare können bei richtiger Behandlung ihre Ursprungsfarbe wieder annehmen.
Graue Haare jedoch, die aufgrund natürlicher Alterung entstanden sind, regenerieren sich in der Regel nicht mehr.
Behandlung von grauen Haaren
Haben Stress, Mangelernährung und eventuell Alkohol- und Nikotinmissbrauch zu einer Entmineralisierung des Körpers geführt und so graue Haare verursacht, hilft ein Stressbewältigungstraining in Verbindung mit Sport und vitalstoffreicher Kost, Körper und Seele zu regenerieren und die Pigmentproduktion wieder anzukurbeln.
Graue Haare aufgrund zunehmenden Alters sind zwar nicht ursächlich behandelbar, können jedoch kosmetisch überdeckt werden: Schonende Haarfärbemittel gibt es in fast allen erdenklichen Farbtönen. Wer nicht mit Färbemitteln gegen graue Haare vorgehen möchte, kann auch eine Farbpflegelotion (z.B. Grecian®, Bioloire®) ausprobieren. Diese muss regelmäßig angewandt werden und erzeugt über eine chemische Reaktion einen natürlichen Farbstoff, der der Naturhaarfarbe ziemlich ähnlich ist. Die natürlichste »Behandlung« jedoch ist es, sich mit den grauen Haaren als Zeichen von Weisheit und Autorität anzufreunden.
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Vorbeugung von grauen Haaren
Wer rechtzeitig gegen graue Haare vorbeugen möchte, sollte konsequent auf eine reichliche Versorgung mit Vitaminen und Mineralstoffen sowie Eiweiß setzen. Ausreichender Schlaf und regelmäßiger Stressabbau sind zusätzlich hilfreich, um die Entstehung von grauen Haaren möglichst lange hinauszuzögern. Ansonsten gibt es nur die Empfehlung, sich wegen der grauen Haare keine grauen Haare wachsen zu lassen.
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