Neurodermitis
Medizinische Qualitätssicherung: Dr. med. Nonnenmacher (Facharzt für innere Medizin)Neurodermitis oder atopische Dermatitis ist eine Entzündungserkrankung der Haut, bei der es zu chronischen und schubweisen Reaktionen kommt. Neurodermitis wird vor allem durch Umwelteinflüsse und Allergene ausgelöst. Typische Symptome sind trockene und schuppige Haut sowie starke Juckreize.
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Definition Neurodermitis
Vor allem Pollen und Nahrungsmittel lösen dann bekannte Allergene aus. Weitere Bezeichnungen füe die Neurodermitis sind: Endogenes Ekzem, Neurodermitis atopica und Atopisches Ekzem.
Der Begriff Neurodermitis ist dem Griechischen entlehnt und bedeutet soviel wie "Nervenbedingte Hautentzündung". Der bezug zu einer nervlichen Ursache gilt jedoch als veraltet.
Ursachen für Neurodermitis
Vor allem der Abwehrstoff Immunglobulin E (IgE) wirkt mit anderen Botenstoffen (Zytokinen) dann eine entzündliche Hautreaktion. Zusätzlich fördern weiße Blutlörperchen, wie T-Lymphozyten und der Botenstoff Histamin die Entzündungen an der Haut. Dier Prozess gilt auch als Ursache des starken Juckreizes bei einer Neurodermitis.
Weitere Ursachen einer Neurodermitis sind: Reibung und Kontakt mit Wolle, Nahrungsmittel, wie Milch, Weizenprodukte und Nüsse, Kälte und Hitze, sowie Infektionen. Auch psychische Belastungen und Überansrengung können eine Neurodermitis auslösen. Zumeist sind die Betroffenen durch erbliche bzw. genetische Vorbelastungen besonders gefährdet. Eltern, die bereits Neurodermitis haben, bekommen mit hoher Wahrscheinlichkeit ebenso Kinder, die an dieser Erkrankung leiden werden.
Symptome
Krankheitsverlauf Neurodermitis
Der Krankheitsverlauf einer Neurodermitis beginnt zumeist im Kleinkindalter. Dabei weist die Neurodermitis einen wiederkehrenden und chronischen Verlauf auf. Obwohl keine 100 prozentige Heilung möglich ist, kann man die Symptome bei frühzeitiger Diagnose und intensiver Therapie günstig behandeln. Es gibt dazu verschiedene Medikamente und Therapieansätze, mit denen sich ein einigermaßen normales Leben, trotz Neurodermitis, führen lässt.
Behandlung von Neurodermitis
Bei den ersten Anzeichen einer Neurodermitis sollte ein Arzt aufgesucht werden. Neurodermitis ist nicht lebensgefährlich, aber die Begleitsymptome können das Leben der Betroffenen zum Teil zur Qual werden lassen, sodass eine medizinische Therapie anzuraten ist.
Bisher setzt man in der Behandlung der Neurodermitis auf zwei Komponenten. Als erste Therapiemaßnahme gilt die Basistherapie, bei der es hauptsächlich um eine spezifische Behandlung bzw. Pflege der entzündeten Haut geht. Die vom Arzt verschriebenen Pflegemittel sollten dabei großräumig auf die betroffenen Hautstellen aufgetragen werden. Hierbei geht es vor allem um eine gute Einfettung und Versorgung mich Feuchtigkeit für die Haut.
Daneben erfolgt zumeist eine Therapie durch Arzneimittel bzw. Medikamente. Dazu gehören vor allem Cremes, Salben und Emulsionen für die äußere Behandlung, sowie Infusionen und Tabletten für die innere Behandlung. Diese Form sollte allerdings nur bei schweren Fällen von Neurodermitis verwendet werden. Je früher mit der Therapie gegen Neurodermitis begonnen wird, desto besser und nachhaltiger lassen sie die Schübe der Ekrankung lindern bzw. hinauszögern.
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