Kondome

Qualitätssicherung von Dr. med. Nonnenmacher am 25. November 2016
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Kondome sind Hilfsmittel zur Empfängnisverhütung und zum Vermeiden einer Übertragung von Geschlechtskrankheiten. Die dünnen Gummihüllen werden über den erigierten Penis gestreift und verhindern so ein Eindringen des Spermas in den weiblichen Körper. Kondome gehören zu den beliebtesten Verhütungsmitteln, denn sie gelten bei richtiger Anwendung als verhältnismäßig sicher.

Inhaltsverzeichnis

Was sind Kondome?

Bei Kondomen handelt es sich um dünne Kautschuk-Latex-Hüllen (teilweise bestehen sie auch aus Polyurethan oder Polyethylen). Diese werden vor dem Geschlechtsakt über das erigierte Glied gezogen und fangen das beim Samenerguss austretende Sperma in einem kleinen, am Ende des Kondoms befindlichen Ballon auf.

Auf diese Weise können sowohl Schwangerschaften als auch eine Ansteckung mit sexuell übertragbaren Krankheiten vermieden werden. Dies gilt allerdings nur bei korrekter Anwendung:

Werden Kondome etwa beim Überziehen durch Fingernägel oder Ähnliches beschädigt oder findet ein unvollständiges Überstreifen statt, kann der Schutz nicht mehr gewährleistet werden. Kondome sind in der Apotheke oder Drogerie frei verkäuflich.

Formen, Arten & Typen

Kondome bestehen meist aus einer Kautschuk-Latex-Mischung. Da diese unter Umständen allergische Reaktionen auslösen kann, gibt es auch Modelle aus anderen Kunststoffen wie Polyethylen oder Polyurethan.

Davon abgesehen werden Kondome in verschiedenen Größen hergestellt, da auch die Größen der männlichen Geschlechtsorgane variieren und ein perfekter Sitz für einen optimalen Schutz notwendig ist. Um den unterschiedlichen Ansprüchen der Nutzer gerecht zu werden, gibt es Kondome unter anderem auch mit einer extra gleitfähigen Beschichtung, mit gefühlechten Noppen oder in verschiedenen Geschmacksrichtungen.

Die speziell für den Analverkehr konzipierten Kondome sind stärker als gewöhnlich, um auch bei dieser Praktik Sicherheit zu gewährleisten.

Aufbau, Funktion & Wirkungsweise

Bei Kondomen handelt es sich um dünne Kautschuk-Latex-Hüllen, welche vor dem Geschlechtsakt über das erigierte Glied gezogen werden und das beim Samenerguss austretende Sperma auffangen.

Kondome werden in zusammengerollter Form und einzeln versiegelt verkauft. Um eines zu verwenden, muss es vorsichtig aus der Verpackung gelöst werden. Dabei ist darauf zu achten, es nicht mit Fingernägeln oder Sonstigem zu beschädigen.

Das aus dünnem Gummi bestehende Kondom wird anschließend vollständig über den erigierten Penis gerollt, bevor es zum Geschlechtsverkehr kommt. Am unteren Ende ist das Kondom zu diesem Zweck offen und mit einem stabilen Gummiring ausgestattet, um ein optimales Festhalten an der Peniswurzel zu gewährleisten. Das obere Ende des Kondoms, das sich an der Eichel befindet, mündet in einen kleinen geschlossenen Hohlraum. Dieser dient dazu, das bei der Ejakulation austretende Sperma aufzufangen und einzuschließen.

Auf diese Weise kann es nicht in den weiblichen Körper eindringen; unerwünschte Schwangerschaften und die Übertragung zahlreicher Geschlechtskrankheiten können so vermieden werden. Unmittelbar nach dem Geschlechtsverkehr muss das Kondom vorsichtig entfernt werden, bevor der Penis erschlafft, da sonst die Gefahr besteht, dass Sperma austritt. Kondome können nach ihrer Verwendung einfach im Hausabfall entsorgt werden. Auf das Auswaschen und Wiederbenutzen von benutzten Kondomen sollte dringlich abgeraten werden.

Aufbewahrt werden sollten sie weder bei zu hohen, noch bei zu niedrigen Temperaturen, denn diese könnten Auswirkungen auf die Funktionstüchtigkeit und so den gewährleisteten Schutz haben.

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Medizinischer & gesundheitlicher Nutzen

Kondome erfüllen zwei wichtige Funktionen, weshalb sie bereits seit langer Zeit zu den beliebtesten Verhütungsmitteln zählen und auch nach wie vor in großen Mengen verwendet werden.

Zum einen verhindern sie bei korrekter Anwendung unerwünschte Schwangerschaften, da kein Sperma in den weiblichen Körper eindringt und so keine Befruchtung stattfinden kann. Zum anderen kann auch auf dieselbe Weise eine Ansteckung mit sexuell übertragbaren Krankheiten wie HIV und Hepatitis C vermieden werden. Kondome werden aufgrund dieses zweifachen Nutzens von Menschen in festen Partnerschaften, aber auch von Personen mit häufig wechselnden Sexualpartnern verwendet.

Vorausgesetzt wird selbstverständlich immer eine sachgemäße Lagerung und Verwendung der Kondome. Kommt es trotz der Verwendung von Kondomen zu Schwangerschaften oder Krankheitsübertragungen, liegt dies meist an einer falschen Handhabung, fehlerhafter Lagerung oder der Wahl einer unpassenden Größe, sodass das Kondom verrutscht oder reißt.

Um vor allem das Risiko einer ungewollten Schwangerschaft zu minimieren, können zusätzlich zu einem Kondom andere Verhütungsmittel wie zum Beispiel die Pille eingesetzt werden. Der Schutz vor einer möglichen Infektion mit einer Geschlechtskrankheit wird dadurch allerdings nicht erhöht.

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