Traubenzucker

Qualitätssicherung von Dr. med. Nonnenmacher am 29. November 2016
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Traubenzucker, auch als Glucose bekannt, gilt schlechthin als ein schnellwirksames Kohlenhydrat. Er geht sofort ins Blut und wird in für den Körper lebensnotwendige Energie umgewandelt.

Inhaltsverzeichnis

Was ist Traubenzucker?

Traubenzucker ist ein Energielieferant aus der Natur, der sofort in den Blutkreislauf übergeht. Bis heute macht er seinem Namen als Sofortenergiespender alle Ehre und ist fast jedem Abschlussprüfling zur Konzentrationssteigerung bereits eine Hilfe gewesen.

In beinahe jedem Obst ist er enthalten, besonders in natürlichem Bienenhonig. Fast wie ein Aufputschmittel stimuliert er sofort nach der Einnahme das Gehirn, da er den lebenswichtigen Blutzuckerspiegel bei einem Leistungsabfall sofort ansteigen lässt und für eine bessere Konzentration und Durchblutung des Gehirns mit Sauerstoff sorgt.

Da nicht jederzeit ein Apfel zur Hand ist, lässt sich Traubenzucker heutzutage auch industriell herstellen, so dass ganz unkompliziert zu diesem kleinen Wundermittel gegriffen werden kann.

Pharmakologische Wirkung

Damit der Körper Energie bekommt, wandelt er alle mit der Nahrung aufgenommenen Lebensmittel um und spaltet den darin enthaltenen Glukoseanteil ab, welcher mithilfe des Hormons Insulin umgewandelt wird. Insulin ist der Schlüssel zur Weiterverarbeitung von Glukose, der wie eine Art Verbrennungsmotor für bedeutsame Funktionen wie Körperwärme oder Muskelaufbau sorgt.

Traubenzucker spielt besonders im Hochleistungssport eine große Rolle, da er den Organismus mit Muskelkraft unterstützt und so für einen reibungslosen Ablauf zwischen Gehirn und Gewebe sorgt. Nahm man früher noch an, dass Fett der elementarste Energielieferer für die Zellen sei, so weiß man längst um das komplexe Zusammenspiel zwischen Kraft und Verbrauch.

Allein die Energie aus zu Kohlenhydraten umgewandeltem Traubenzucker lässt den menschlichen Körper Muskelkraft erzeugen, die Körperwärme konstant halten und das Gehirn nährstoffversorgt arbeiten.

Die Nervenzellen des Gehirns könnten letztendlich ohne Traubenzucker ihre Arbeit nicht erfüllen. So ist es nicht verwunderlich, dass diesem "Brennstoff" gleichermaßen eine Bedeutung zu Teil wird wie das Benzin für einen Automotor. Auch dieser kann trotz noch so gut befülltem Ölfilter seinen Dienst ohne Motorkraft nicht leisten.

Medizinische Anwendung & Verwendung

Traubenzucker, auch als Glucose bekannt, gilt schlechthin als ein schnellwirksames Kohlenhydrat.

Wie ein natürliches Doping hat Glukose heilsame Kräfte auf den menschlichen Körper. Sie stellt im gesunden Organismus eine Mittlerfunktion zwischen Darm und Blutkreislauf dar.

So wird kontinuierlich Zucker aus der Nahrung in den Darmwänden und der Leber gespeichert und nach Bedarf zurück ins Blut abgegeben. Je nachdem, wann der Körper zusätzlich einen Energieschub benötigt. Leber und Darmschleimhaut sorgen für einen essentiellen Austausch und Fluss zwischen den Zellen mit dem Botenstoff Glukose als Energieträger und seiner Funktion eines biochemischen Versorgers.

Da Glukose selbst Wasser in sich bindet, dient sie in der Medizin auch als Unterstützung gegen ein Ungleichgewicht im natürlichen Wasserhaushalt, wie z.B. bei Durchfallerkrankungen.

So kann im Kranheitsfall durch Gabe von Glukose ein gestörter Elektrolythaushalt wieder ins Gleichgewicht gebracht werden, wenn beispielsweise das Verhältnis von Salzen zu Nährstoffen durcheinander ist. Hier wirkt Glukose wie eine Reinigungstablette für die Spülmaschine, wenn diese anstelle von blitzenden Tellern nur noch glasig meliertes Porzellan zum Vorschein bringt.

Jedes noch so teure Spülmittel kann hier kein sauberes Geschirr liefern, wenn die Basis nicht stimmt. So wie im Körper Glukose als Grundlage zur Funktion der Organe steht.

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Risiken & Nebenwirkungen

Aber auch wenn Traubenzucker als Energiespender für Gehirn und Organe steht, kann er Helfer und Teufel zugleich für einige Menschen sein.

Ein Diabetiker, dessen natürliches Glukose-Insulin-Verhältnis gestört ist, sollte immer Traubenzucker bei sich tragen. Bei ihm sind der Austausch zwischen Leber und Zellen deaktiviert, so dass bei einer Unterversorgung mit Zucker keine automatische Ausschüttung aus der Leber stattfindet.

Und bei Menschen mit Glukoseintoleranz muss, um unerwünschte Nebenwirkungen zu vermeiden, auf einen künstlichen Ersatzstoff ausgewichen werden. Zum Glück bietet die heutige Ernährungswissenschft hier genügend begleitende Ansätze, so dass auch für kranke oder glukoseintolerante Personen ein Leben ohne Einschränkungen möglich ist.

So erhält auch der Spruch "das ist aber süß" auf den zweiten Blick eine ganz neue, tiefgreifendere Bedeutung.

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