Vogelgrippe
Die Vogelgrippe oder aviäre Influenza ist eine Viruskrankheit, die weltweit verbreitet ist. Überwiegend sind hiervon Vögel bzw. Geflügel betroffen. Allerdings haben sich, vor allem in Asien, auch einige hundert Menschen mit der Vogelgrippe angesteckt.
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Definition Vogelgrippe
Viele Tiere können durch diese Infektion verenden. Aus diesem Grund wird diese schwere Form der Vogelgrippe bei Tieren auch als Geflügelpest bezeichnet. Besteht ein sehr enger Kontakt zwischen infiziertem Tier und Mensch, besteht auch die Möglichkeit, dass sich der Mensch ansteckt.
Ursachen für Vogelgrippe
Dabei kommt der Influenza-A-Virus in den Unterarten H- und N-Subtypen vor. So bezeichnen die Buchstaben die Eiweiße der Virushülle Hämagglutinin und Neuraminidase.
Treten Influenza-A-Viren bei einem Menschen auf, gehören diese in der Regel zu den Subtypen H1, H2 und H3.
Oftmals sind die Subtypen H5 und H7 für den Ausbruch der Geflügelpest verantwortlich.
Hierbei sind vor allem Zugvögel, wie zum Beispiel Enten, Hühner und Puten betroffen. Wesentlich seltener infizieren sich Schweine, Pferde, Katzen oder auch Menschen.
Typische Symptome bei Vogelgrippe
Diagnose und Verlauf bei Vogelgrippe
Die Vogelgrippe äußert sich beim Menschen durch Symptome, die auch bei einer schweren Grippe auftreten. Als erstes Anzeichen tritt in der Regel hohes Fieber auf, das von Husten und Atemnot begleitet wird. Zudem kann es auch zu Durchfall kommen. Eher selten treten Bauchschmerzen, Erbrechen und Übelkeit auf. Gliederschmerzen, Kopfschmerzen sowie Halsschmerzen kommen dagegen nicht in allen Fällen vor. In sehr schweren Fällen kann sogar eine Lungenentzündung entstehen.
Besteht der Verdacht auf eine Vogelgrippe, erfolgt die Diagnose durch einen Erregernachweis. Dabei sind zuverlässige Testverfahren verfügbar, mit denen innerhalb weniger Stunden Vogelgrippe-Viren nachgewiesen werden können. Als weiteres Material für Tests kann auch ein Rachen- oder Nasenabstrich sowie ein abgehustetes Bronchialsekret dienen. Der Verdacht auf eine Vogelgrippe ergibt sich dann, wenn die betreffende Person nach dem Kontakt mit einem bereits infizierten Tier grippeähnliche Symptome zeigt.
Der Verlauf einer Vogelgrippe kann bei einem Menschen sehr unterschiedlich ausfallen. Dabei kann es zu gar keinen Beschwerden, leichten Erkältungssymptomen bis hin zu einer schweren Lungenentzündung kommen. In diesem Fall ist auch ein tödlicher Verlauf der Vogelgrippe möglich. Oftmals nimmt die Vogelgrippe beim Menschen einen sehr schweren Verlauf.
Durch die gleichzeitige Erkrankung eines Menschen an einer normalen Grippe und einer Vogelgrippe kann es zu einer Mischung sowie Veränderung des Erbmaterials der unterschiedlichen Viren kommen. Dies stellt ein hohes Risiko dar, denn diese gemischten Viren wären leichter von Mensch zu Mensch übertragbar als die Vogelgrippe-Viren. So kann im weiteren Verlauf eine Epidemie ausgelöst werden.
Behandlung von Vogelgrippe
Die Therapie bei einer Vogelgrippe zielt darauf ab, dass die Viren bekämpft und die Beschwerden gelindert werden. Gegen die Viren kommen dann entsprechende virusabtötende Medikamente zum Einsatz. Diese werden auch als Virostatika bezeichnet. Zur Linderung der Beschwerden sind Schmerzmittel und fiebersenkende Medikamente geeignet.
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Vorbeugung von Vogelgrippe
Trotz des geringen Risikos sollten entsprechende Vorsichtsmaßnahmen eingehalten werden. Hierzu gehört vor allem die Vermeidung des Kontaktes mit infizierten Tieren. Sollte trotzdem Kontakt bestehen, sollte auf eine gründliche Handhygiene geachtet werden. Des Weiteren sollten Geflügel sowie auch Eier lange gekocht oder gebraten werden.
Durch das Erhitzen bei 70 Grad Celsius werden die Viren getötet. Auf den Genuss von rohem oder auch halbgarem Geflügelfleisch sollte verzichtet werden. Wer kranke oder auch tote Wildvögel findet, sollte diese in keinem Fall berühren, sondern das zuständige Veterinäramt verständigen.
Eine normale Grippeschutzimpfung hilft gegen die Vogelgrippe-Viren nicht. Bisher existiert noch keine Impfung gegen die Vogelgrippe.
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