Vitamin B7 (Biotin)

Qualitätssicherung von Dr. med. Nonnenmacher am 23. Dezember 2016
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Vitamin B7 oder Biotin, auch gerne als Vitamin H bezeichnet, wird den sogenannten B-Vitaminen zugeordnet und kommt sowohl in tierischen Nahrungsmitteln wie Fleisch als auch in pflanzlichen Lebensmitteln vor.

Inhaltsverzeichnis

Wirkungsweise von Vitamin B7 (Biotin)

Dieses lebenswichtige Vitamin B7 (Biotin) muss dem Körper über die Nahrung zugeführt, kann also von ihm selbst nicht gebildet werden.

Insbesondere schwangere und stillende Frauen haben einen erhöhten Bedarf an dem Vitamin B7 Biotin. Wer viel raucht oder aber übermäßig viel Alkohol zu sich nimmt, sollte ebenfalls auf eine ausreichende Versorgung mit Biotin achten.

Darüber hinaus haben ebenso ältere Personen und sportlich besonders aktive Menschen einen höheren Bedarf an Biotin. Wer ständig Stress ausgesetzt ist, muss auch auf eine ausreichende Biotinzufuhr achten und benötigt eventuell eine höhere Dosis.

Bedeutung

Als sehr gute Vitaminspender gelten Eier und Milch, aber auch in Bananen ist reichlich Biotin enthalten.

Das Vitamin B7 (Biotin) ist an mehreren wichtigen Körperfunktionen beteiligt. Die Bezeichnung Vitamin H rührt daher, dass Biotin besonders gut für Haut und Haare ist. Nicht umsonst preist die Werbung zahlreiche Schönheitskapseln an, in welchen angeblich Biotin enthalten ist. Biotin wird auch gerne als das "Schönheitsvitamin" bezeichnet.

Tatsächlich ist Biotin wichtig für das gesunde Wachstum sowohl von Haaren als auch von Nägeln. Auch für eine gesunde und reine Haut ist Biotin verantwortlich. Wer beispielsweise unter Akne oder Pickel leidet, sollte Präparate mit dem Zusatz Biotin einnehmen - oft werden diese auch vom Hautarzt verordnet.

Sowohl für den Fett- als auch für den Kohlenhydrat- und Eiweißstoffwechsel ist Biotin unabdingbar. Dabei wirken sie als sogenanntes Coenzym. Darüber hinaus ist Biotin auch verantwortlich für das Wachstum und die Lebensdauer von Blutzellen, Nervengewebe und Talgdrüsen.

Ein Mangel an Biotin ist heutzutage eher selten. Allerdings gibt es eine Erbkrankheit, welche durch einen Gendefekt zu einem Mangel an Biotin führen kann. Dieser Mangel kann auf verschiedene Weise zum Ausdruck kommen.

Entzündungen der Haut können dann ebenso auftreten wie glanzloses und sprödes Haar, Haarausfall und brüchige Nägel. Selbst Blutarmut, Depressionen sowie eine Störung der Herzfunktion sind bei einem Mangel an Biotin durchaus keine Seltenheit. Auch eine allgemeine Unterzuckerung sowie eine Erhöhung der Cholesterinwerte können auf einen Mangel des Vitamins B7 hinweisen.

Besondere Vorsicht walten lassen sollten alle Patienten, die über einen längeren Zeitraum Antibiotika zu sich nehmen. Diese nämlich können die Bildung von Biotin im Körper eindämmen.

Vorkommen in Lebensmitteln

Ein gesunder Erwachsener benötigt pro Tag nur etwa zwischen 30 und 60 Mikrogramm Vitamin B7 (Biotin). Grundschulkinder wiederum benötigen nur 30 Mikrogramm und bei Säuglingen reicht die Zufuhr von 15 Mikrogramm Biotin am Tag völlig aus.

Wer sich ausgewogen und gesund ernährt, wird kaum über einen Mangel an Biotin klagen. Dies zu erreichen ist wahrlich nicht schwierig, denn Biotin ist in sehr vielen Lebensmitteln enthalten. Als sehr gute Vitaminspender gelten neben Leber und Niere auch Sojabohnen, Eier und Milch. Doch auch in einigen Obst- und Gemüsearten, wie Bananen oder Tomaten, ist reichlich Biotin vorhanden.

Da Biotin ein wasserlösliches Vitamin ist, sollte man das Gemüse wenn möglich nicht allzu lange kochen. Weizenkeime, Linsen, Champignons und Spinat sind weitere gute Biotinlieferanten.

Während Biotin in pflanzlichen Lebensmitteln in freier Form vorhanden ist, muss dies bei tierischen Lebensmitteln erst umgewandelt werden, um vom Körper verarbeitet werden zu können.

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