Sonnenschutz

Qualitätssicherung von Dr. med. Nonnenmacher am 16. Dezember 2016
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Bald beginnt sie wieder, die Urlaubszeit! Die Flugzeuge werden wieder vor allem in Richtung Sonne starten. Aber auch wer hierzulande seinen Urlaub verbringt und sich regelmäßige Besuche am Badesee gönnt, sollte dringend auf seine Haut aufpassen. Wichtiger Sonnenschutz ist das A und O des Sonnenbadens - doch worauf sollte beim Sonnenschutz geachtet werden?

Inhaltsverzeichnis

Was ist Sonnenschutz?

Unter dem Begriff Sonnenschutz versteht man alle Mittel, die die Sonne davon abhalten, die Haut zu schädigen.

Vorranig sind damit natürlich Sonnencremes und Sonnensprays gemeint, ebenso aber Sonnenschutz in Form von entsprechender Kleidung und der Beachtung jener Tageszeiten, an dem die Sonnenbestrahlung am aggressivsten ist.

Anwendung, Nutzen & Gebrauch

Medizinisch sinnvoll und notwendig ist korrekt angewendeter Sonnenschutz in jedem Fall. Jeder Sonnenbrand stellt ein künftiges Hautkrebsrisiko dar. Experten sind sich sicher, dass 50-85% aller Hautkrebsfälle bereits durch Sonnenbrände in der Kindheit vorgegeben werden.

Besonders helle Hauttypen, Rothaarige und mit Hautkrebs vorbelastete Personen werden vom Hautarzt ihres Vertrauens immer Sonnencremes mit hohem Lichtschutzfaktor (LSF 25+) empfohlen bekommen. Allerdings sollten sich Sonnenanbeter auch hier nicht in allzu großer Sicherheit glauben, denn Sonnenschutz schützt nur vor der Entstehung des weißen Hautkrebs, der ohnehin nicht allzu gefährlich ist.

Vor der Bildung von gefährlichen, lebensbedrohlichen Melanomen ("schwarzer Hautkrebs") schützt die beste Sonnencreme leider nicht. Sonnencremes wirken in aller Regel nicht direkt beim Auftragen. Ihre vollständige Wirkung und somit ihren Schutz entfalten sie erst etwa 20 Minuten nach dem Auftragen. Lückenloses Auftragen ist hierbei ebenso wichtig, wie das Nachcremen nach dem Baden im Meer oder im Schwimmbad.

Selbst wasserfeste Sonnencreme kann hier nicht mithalten. Sonnencremes und Sonnensprays können auf zwei verschiedene Arten wirken. Zum einen gibt es die chemischen Filter (zum Beispiel Oxybenzon), diese absorbieren die UV-Strahlung, sind aber für Allergiker weniger zu empfehlen. Sonnenschutz mit physikalischen Filtern (zum Beispiel Zinkoxid, Titanoxid) reflektieren das UV-Licht. Diese Form wird vor allem bei Allergikern und kleinen Kindern empfohlen.

Pflanzlicher, natürlicher & pharmazeutischer Sonnenschutz

Unter dem Begriff Sonnenschutz versteht man alle Mittel, die die Sonne davon abhalten, die Haut zu schädigen. Vorranig sind damit jedoch Sonnencremes und Sonnensprays gemeint.

Sonnenschutz zum Auftragen gibt es in allen erdenklichen Variationen, Düften, Verpackungen und Preisklassen. Meist wird Sonnenschutz in der Drogerie zu erschwinglichen Preisen gekauft.

Spezielle Präparate, wie solche mit besonders hohem Lichtschutzfaktor oder für Allergiker, können in der Apotheke gekauft werden. Hersteller von Sonnencremes und Sonnensprays sind alle bekannten Kosmetikfirmen, sowie Pharmaunternehmen. Auch Hersteller von Naturkosmetik bieten Sonnenschutz an. Homöopathischer Sonnenschutz ist eher rar und werden eher nicht von Schulmedizinern explizit empfohlen. Es kann homöopathische Mittel zum Einnehmen geben, die den Sonnenschutz stärken sollen.

Hier empfiehlt sich immer die Konsultation eines Homöopathen. Auch Beta-Carotin-Kapseln sollen der Haut helfen, sich auf die Sonne vorzubereiten. Auch hier scheiden sich die Meinungen der Fachleute. Der effektivste Schutz ist noch immer, die direkte Sonne und vor allem die Mittagssonne zu meiden und sich im Schatten zu bräunen. Die WHO (Weltgesundheitsorganisation) empfiehlt nicht mehr als 50 (geschützte) Sonnenbäder im Jahr, ausgedehnte Spaziergänge in der Sonne selbstverständlich inklusive.

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Risiken & Nebenwirkungen

Risiken und Nebenwirkungen von Sonnencremes und Sonnensprays gibt es kaum. Allerdings wird davon abgeraten, parfümierte Kosmetika zum Sonnenbaden zu verwenden. Cremes und Parfüm können - mit Sonnencreme gemischt - allergische Reaktionen auslösen und auch nach dem Sonnenbaden zu irreversiblen Pigmentflecken führen.

Auch können einige Sonnencremes bei Allergikern und Patienten mit Neurodermitis heftige Symptome und Ausschläge auslösen. Dann sollte zu einem Mittel gegriffen werden, das der Dermatologe individuell empfiehlt. Wer sein Gesicht mit Sonnencreme schützen will, kann Gefahr laufen, die sogenannte "Mallorca-Akne" zu bekommen. Hier handelt es sich um unreine Haut im Gesicht, ausgelöst durch zu viele oder zu reichhaltige Pflegeprodukte.

Sonnenschutz für den Körper ist meist nicht unbedingt für das Gesicht geeignet, hier gibt es preisgünstig spezielle Gesichtscremes in der Drogerie. Nebenwirkungen von sonnenschützender Kleidung kann lediglich übermäßiges Schwitzen sein. Hier helfen leichte Stoffe, wie Leinen oder Seide.

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