Rose

Qualitätssicherung von Dr. med. Nonnenmacher am 13. Dezember 2016
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Rosen werden von den meisten Menschen lediglich als Dekoration assoziiert. Dabei weisen die Pflanzen Inhaltsstoffe auf, welche ihnen heilende Eigenschaften verleihen. Im Gegensatz zu Medikamenten der Schuldmedizin ist bei der medizinischen Anwendung von Rosen in der Regel nicht mit Nebenwirkungen zu rechnen.

Inhaltsverzeichnis

Vorkommen & Anbau der Rose

Rosen durchziehen die gesamte Geschichte der Menschheit. Aufgrund ihrer optischen Ästhetik, des Duftes und ihrer heilenden Wirkung wurden sie bereits früh kultiviert. Der erste geplante Anbau von Rosen konnte in China entdeckt werden, wo er vor etwa 5000 Jahren entstand. Mittlerweile existieren etwa 30.000 Rosenarten, welche sich auf verschiedene Züchtungen zurückführen lassen.

Ursprünglich stammt die Wildrose lediglich aus der Nordhalbkugel der Erde. Fossilien belegen, dass die Blume seit etwa 25 Millionen Jahren auf dem Planeten präsent ist. Die Pflanze gewann in den unterschiedlichen Epochen immer mehr an Bedeutung, seit etwa 2000 Jahren gilt sie als Symbol der Liebe. Rosen gehören der Familie der Rosengewächse an. Botaniker unterscheiden zwischen Wildrosen und Kulturrosen. Die differenzierten Arten zeichnen sich durch ihre Blütenfarbe, Stacheln und Hagebutten aus.

In den meisten Fällen handelt es sich bei Rosen um sommergrüne Gewächse. Immergrüne Eigenschaften weisen nur die wenigsten Arten auf. Eine Verallgemeinerung ist aufgrund der großen Vielfalt der Pflanzen nur schwer zu erreichen. Hinsichtlich ihrer medizinischen Wirkung bestehen keine Unterschiede. Meistens bevorzugen Rosen jedoch kalkhaltige Böden und weisen Knospen von jeweils fünf Blütenblättern auf. Rosen erreichen eine maximale Größe von etwa vier Metern.

Wirkung & Anwendung

Heutzutage finden sich Rosen in beinahe jedem Garten wieder. Dienen sie oft nur ästhetischen Zwecken, können ihre Blätter auch aufgrund ihrer medizinischen Eigenschaften verarbeitet werden. Besonders häufig wird die Pflanze bei Unterleibsschmerzen und Menstruationsbeschwerden, aber auch bei Heuschnupfen oder Schmerzen in der Region des Herzens angewendet.

Die Anwendung kann abhängig von den Beschwerden innerlich oder äußerlich erfolgen. Grundlage für die medizinische Wirkung der Blume sind ihre Inhaltsstoffe. Hier sind vor allem ätherische Öle, Gerbstoffe, Gerbsäure, Geraniol und Saponine zu nennen. Für die medizinische Verwendung eignen sich lediglich die Blüten der Rose. Somit reduziert sich die Sammelzeit gleichzeitig auf die Monate Juni, Juli und August. Bestimmte Verfahren ermöglichen jedoch das Trocknen der Blätter, wodurch diese haltbar gemacht und zu einem späteren Zeitpunkt verwendet werden können.

Der erste geplante Anbau von Rosen konnte in China entdeckt werden, wo er vor etwa 5000 Jahren entstand.

Bei Kopfschmerzen, Schwindel oder einer starken Menstruation empfiehlt sich die Anwendung der Pflanze in Form eines Tees. Hierzu wird jeweils ein Teelöffel der getrockneten Blätter mit einer Tasse heißem Wasser überbrüht. Die Ziehzeit beträgt fünf bis zehn Minuten. Nach dem Abseihen kann die Flüssigkeit gesüßt und mehrmals täglich getrunken werden. Äußerlich hilft der Rosentee in Form von Umschlägen, Waschungen oder Teilbädern bei leichten Verbrennungen oder schlecht heilenden Wunden.

Bei Mundentzündungen oder Beschwerden des Zahnfleisches kann der Tee als Mundspülung zum Einsatz kommen. Eine äußerliche Anwendung erfordert jedoch eine kühlere Temperatur des Tees. Um Verbrühungen zu vermeiden, sollte die Flüssigkeit zunächst genügend Zeit zum Abkühlen haben. Dabei können die Wirkstoffe der Rosenblätter auch in zahlreichen herkömmlichen Cremes und Salben gefunden werden. Einige Firmen stellen aus den Bestandteilen Öle her.

Wegen des hohen Aufwands und der großen Anzahl an benötigten Rosen gilt das Öl als kostbar. Gesichtsrose kann durch das Auflegen der frischen Blätter gemildert werden. Diese sollten nach dem Sammeln zügig verwendet werden. Zusammenfassend kann die Wirkung der Rosenblätter vor allem als entzündungshemmend, adstringierend und nervenstärkend beschrieben werden. Sie eignet sich sowohl für physische als auch psychische Beschwerden.

Bedeutung für die Gesundheit, Behandlung & Vorbeugung

Rosenblätter wirken sich auf verschiedene Weise positiv auf die Gesundheit aus. So gelingt den Inhaltsstoffen bei zahlreichen Beschwerden eine behandelnde Wirkung. Als präventives Mittel eignet sich die Pflanze hingegen nicht. Stattdessen kann sie zum Beispiel Entzündungen lindern. Die Gerbstoffe in den Blättern schließen sich auf Oberflächen des Organismus mit bestimmten Proteinen zusammen.

Auf diese Weise entstehen Verbindungen, die wie ein Schutzschild wirken. Krankheitserreger können die Schutzschicht nur noch schwer durchbrechen, wodurch Entzündungen schneller abklingen. Auf diese Weise wirken Rosenblätter antientzündlich, sie reduzieren zudem das Wachstum von Pilzen und Bakterien.

Die Wirkung ist insbesondere bei Zahnfleischerkrankungen, Mandelentzündungen und anderen entzündlichen Beschwerden im Bereich des Mundes interessant. Aber auch äußere Oberflächen profitieren von der Reduktion verschiedener Krankheitserreger. So gelingt der Pflanze die Linderung von Hauterkrankungen wie Gesichtsrose oder Wunden, die einen langsamen Heilungsprozess aufweisen.

Abseits der physischen Komponente steht die Verwendung des ätherischen Öls, welches aus den Rosenblättern gewonnen wird. Dieses kommt jedoch nur in der alternativen Medizin zum Einsatz, wie zum Beispiel bei einer Aromatherapie. Hier soll der Duft insbesondere bei psychischen Beschwerden wie Angstzuständen, depressiver Verstimmung, emotionalen Störungen, permanentem Stress, Müdigkeit und Burnout helfen.

Im Gegensatz zu der Verwendung der Blütenblätter lässt sich das Öl jedoch eher bei der Volksheilkunde sowie der Erfahrungsmedizin verorten, es handelt sich nicht um ein offiziell anerkanntes Medikament. Die Wirkung der Rosenblätter ist somit auf bestimmte Beschwerden beschränkt, trägt hier aber zu einer effektiven Heilung bei. Nebenwirkungen sind normalerweise keine zu erwarten. Dementsprechend kann die Heilpflanze als Alternative zur Schulmedizin wahrgenommen werden. Bei Kindern sollte unter Umständen zunächst eine Rücksprache mit dem behandelnden Arzt stattfinden, bevor die Therapie einsetzt.

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