Regelschmerzen (Dysmenorrhö)
Medizinische Qualitätssicherung: Dr. med. Nonnenmacher (Facharzt für innere Medizin)Regelschmerzen oder Dysmenorrhö gehören zu den häufigsten Anliegen, mit denen Gynäkologen oder Gynäkologinnen konfrontiert werden. Viele Frauen und Mädchen sind davon betroffen und nehmen ihre Leiden in Kauf. Um zu verstehen warum es zu Regelschmerzen kommt und wie man sie behandeln und vorbeugen kann, lesen Sie diesen Beitrag.
Inhaltsverzeichnis |
Definition Regelschmerzen (Dysmenorrhö)
Meist ist das bei betroffenen Mädchen und Frauen ab der ersten Regelblutung schon der Fall. Die Regelschmerzen können sich oft bis zur Menopause hinziehen, wenn sie nicht behandelt werden.
Die Begleiterscheinungen können individuell verschieden sein und auch in ihrer Stärke sehr variieren.
Überdurchschnittlich häufig sind sehr junge oder sehr schlanke Frauen von Regelschmerzen betroffen. Stress oder seelische Probleme sind dabei Faktoren, die die Leiden verschlimmern können.
Ursachen für Regelschmerzen
Das Zusammenziehen der Muskeln sorgt für eine Minderdurchblutung des Uterus und dies verursacht die mitunter unerträglichen Schmerzen. Es handelt sich dabei also um einen rein biologischen Vorgang, der nichts mit irgendwelchen abstrusen Theorien zu tun hat.
Symptome
Krankheitsverlauf Regelschmerzen
Frauen, die von primären Regelschmerzen betroffen sind, sind dies oft ab der ersten Regelblutung bis zur Menopause. Häufig schwächen sich Regelbeschwerden jedoch auch nach einigen Jahren der Menstruation ab. Dies liegt daran, dass sich bei jungen Frauen der komplexe hormonelle Zyklus erst einpendeln muss. Ist dies geschehen, bessern sich auch die Beschwerden. Auch muss heute keine Frau oder kein Mädchen mehr mit diesen Begleiterscheinungen leben. Denn es wurde eine Reihe von Therapien entwickelt, von naturheilkundlichen über chemische bis hin zu ernährungsphysiologischen Medikamenten, die Abhilfe schaffen.
Viele Frauen erleben ihre Menstruation problemlos, bei anderen Betroffenen hingegen sorgen Unterleibsschmerzen, Kopfschmerzen, Übelkeit, Müdigkeit, Stimmungsschwankungen oder Völlegefühl sogar für Arbeitsunfähigkeit. Im Extremfall kann es zur Ohnmacht kommen. Starkes allgemeines Unwohlsein und unangenehmer Durchfall können weitere Symptome sein.
Rezeptfreie Medikamente bei Menstruationsbeschwerden
Hier Informieren:
Behandlung von Regelschmerzen
Eine verstärkte Aufnahme von Eisen und Magnesium vor und während der Menstruation kann ebenfalls die Schmerzen lindern. Erwiesen ist auch, dass regelmäßiger Sport hilfreich wirken kann, weil dadurch das Becken insgesamt besser durchblutet wird und so unangenehmen Begleiterscheinungen vorgebeugt wird. Ebenso kann Wärme ein hilfreicher Faktor sein. Wärmflaschen, Saunagänge und ein warmes Bad können die Verkrampfungen in der Gebärmutter mitunter lösen und den Betroffenen so Erleichterung verschaffen.
Viele Frauen greifen lieber auf naturkundliche Mittel wie Frauenmantel, Schafgarbe oder Melisse in Form von Tees zurück. Entspannungstechniken wie Yoga können manchmal auch helfen. Empfehlenswert ist ebenfalls Akupunktur oder Akupressur bei einem diesbezüglich ausgebildeten Arzt. Welche Methoden angewandt werden, muss letztlich auf den individuellen Fall abgestimmt werden. Hilfe gibt es aber auf jeden Fall.
Bücher über Menstruationsbeschwerden
Weblinks
