Römersalat

Qualitätssicherung von Dr. med. Nonnenmacher am 23. Dezember 2016
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Wer sich gesund ernähren möchte, greift optimalerweise bis zu fünfmal am Tag zu Obst und Gemüse. Damit steht auf dem täglichen Speiseplan auch Salat in verschiedenen Variationen. Eine Möglichkeit für ein knackiges, frisches und gesundes Geschmackserlebnis aus diesem Bereich ist der Römersalat.

Inhaltsverzeichnis

Das sollten Sie über Römersalat wissen

Römersalat ist hierzulande auch bekannt unter den Namen Romana-Salat, Römischer Salat, Lattich oder Kochsalat. Auch der Begriff Bindesalat ist möglich. Bei älteren Sorten des Römersalates wurden häufig die Salatköpfe zusammengebunden.

Ziel dessen war es, eine optimale Form zu erreichen und die Herzen zart und hell zu erhalten. Die ursprüngliche Herkunft des Römersalates konnte bisher noch nicht genau geklärt werden. Vermutet wird eine Verbreitung aus Westasien und dem Mittelmeergebiet. Bereits vor 4000 Jahren war die Salatart in Ägypten bekannt. Seinen Namen erhielt die Salatsorte – wie leicht zu vermuten ist - aufgrund seiner Verwendung in der italienischen Stadt Rom. Römersalat wird botanisch zur Pflanzenart der Gartensalate zugeordnet. Diese wiederum gehören zur Familie der Korbblütler.

Charakteristisch für die Salatart sind die dünnen, feinen und länglichen Blätter, welche am Mittelstrunk übereinander angeordnet sind. Der Salatkopf hat eine längliche eher lockere Form.

Menschen, die auf ihre Gesundheit bedacht sind, schätzen die exzellenten Nährwerte des Römersalates. Wenig Kohlenhydrate, fast kein Fett und Eiweiß, dafür aber reichlich wertvolle Pflanzenstoffe.

Römersalat wächst aufrecht und erreicht eine Höhe bis etwa 40 Zentimeter. Das Gewicht beträgt durchschnittlich 300 Gramm pro Salatkopf. Die länglichen Blätter sind stark gewellt und weisen deutlich erkennbare mittlere Blattrippen auf. Die Außenblätter sind kräftig grün, die Innenblätter hingegen sind leicht gelblich ausgeblichen. Der Geschmack ist herzhafter als bei der verwandten Sorte - dem Kopfsalat.

Römersalat wird von September bis Oktober durch heimische deutsche Lieferanten geerntet und in den Handel gebracht. Während der übrigen Monate erfolgt die Lieferung durch Importe aus den Mittelmeerländern (Italien, Frankreich, Spanien) sowie aus Österreich und den Niederlanden. Beim Kauf sollte darauf geachtet werden, dass die Blätter nicht welk oder schlaff sind. Das Salatherz ist bei frischer Ware geschlossen. Die Herzen des Römersalates gehen auch als separate Salatvariationen in den Verkauf.

Bedeutung für die Gesundheit

Beim Thema Salat und somit auch bei Römersalat gehen die Meinungen hinsichtlich der Auswirkungen auf die Gesundheit auseinander. Die einen vertreten die Annahme, dass der Nährwert eines Salates gegen Null geht.

Die anderen loben die wertvollen Pflanzenstoffe und die geringe Kalorienzahl. Fakt ist, durch das große Volumen und die Ballaststoffe ist der Römersalat eine leichte Mahlzeit oder Beilage. Salat enthält zum größten Teil Wasser und hat wenig Kalorien. Pro 100 Gramm Salat sind es nur zwölf Kalorien. Er eignet sich deshalb besonders gut zu Beginn des Essens, da durch das hohe Volumen bereits dem Gehirn signalisiert wird, dass genügend Nahrung aufgenommen wurde. Neben den möglichen positiven Auswirkungen auf das Körpergewicht werden durch frischen Salat auch Pflanzenstoffe wie Carotinoiden, Flavonoiden, Phytosterine und Polyphenole in den Körper aufgenommen.

Dies gilt als eine wertvolle Prophylaxe gegen Herz-Kreislauferkrankungen. So ist es zum Beispiel als gesichert erwiesen, dass Pflanzenstoffe auch vor Arteriosklerose und Bluthochdruck schützen können oder eine Erkrankung an Typ-2-Diabetes minimieren. Durch die Kombination Salat und Essig wird die Aufnahme der Kohlenhydrate ins Blut verlangsamt - ebenfalls also ein positiver Effekt. Forschungen haben erwiesen, dass frischer Salat die Fähigkeit hat, schädliche freie Radikale im Organismus zu binden. Hierbei gilt, je frischer der Salat, umso höher ist die positive Auswirkung auf die Gesundheit.

Fakt ist: Wer bei seiner Ernährung auf gesunde Nahrungsmittel achtet und viel Obst, Gemüse und Salat zu sich nimmt, verringert deutlich Erkrankungen und sorgt umfangreich für die eigene Gesundheit.

Inhaltsstoffe & Nährwerte

Nährwertangaben Menge pro 100 Gramm
Kalorien 17 Fettgehalt 0,3 g
Cholesterin 0 mg Natrium 8 mg
Kalium 247 mg Kohlenhydrate 3,3 g
Eiweiß 1,2 g Vitamin C 4 mg

Menschen, die auf ihre Gesundheit bedacht sind, schätzen die exzellenten Nährwerte des Römersalates. Wenig Kohlenhydrate, fast kein Fett und Eiweiß, dafür aber reichlich wertvolle Pflanzenstoffe. In Zahlen heißt das auf 100 Gramm Salat kommen 3,3 Gramm Kohlenhydrate, 0,3 Gramm Fett und 1,2 Gramm Eiweiß.

Die nachgewiesenen Inhaltsstoffe im Römersalat sind ähnlich denen seiner Artgenossen wie zum Beispiel dem Kopfsalat. Die kräftigen Blätter enthalten viel Vitamin C, B-Vitamine, Provitamin A und Mineralstoffe wie Kalium und Calcium. Salat enthält einen weißlichen Milchsaft, der insbesondere in den Stängeln und Mittelstrünken zu finden ist. Dieser Milchsaft enthält Bitterstoffe, die die Pflanze vor Schädlingen schützen soll. Ebenso beeinflusst dieser aber auch den Geschmack der Salatblätter.

Unverträglichkeiten & Allergien

Grundsätzlich ist Salat ein eher verträgliches Lebensmittel. Aber es gibt auch Menschen, bei denen eine Allergie oder Unverträglichkeit gegenüber Korbblütlern auftritt. Verschiedene Symptome wie rote, juckende Stellen, Schwellungen im Gesicht sowie im Mund- und Rachenraum treten auf. Auch Reizungen der Atemwege und der Augen sind möglich.

Oft werden Beschwerden im Magen-Darm-Trakt beobachtet wie zum Beispiel Bauchschmerzen, Übelkeit oder Durchfall. Tritt eine Unverträglichkeit auf, sollten die beschwerdeauslösenden Nahrungsmittel weitestgehend vom Speiseplan gestrichen werden. Ebenfalls beachtet werden sollte, dass Salatsorten Nitrat enthalten. Bei dunkel gehaltenem Salat zum Beispiel beim Anbau im Treibhaus erhöht sich der Nitratgehalt. Dieser steht im Verdacht, Krebs zu erregen.

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Einkaufs- & Küchentipps

Aufgrund der vorgenannten Fakten lassen sich für den Kauf von Römersalat folgende Rückschlüsse ziehen. Bestenfalls wird der Salat im eigenen Garten frisch geerntet.

Besteht diese Möglichkeit nicht, ist frischer Salat aus regionalem Anbau, der ohne lange Transportwege und unverpackt gekauft werden kann, grundsätzlich die gesündere Variante. Frisch gepflückte Blätter setzen zwei bis drei Stunden nach Verzehr Vitamine und hochwertige Pflanzenstoffe frei. Bei abgepacktem Salat konnte dies nicht oder nur in geringem Ausmaß nachgewiesen werden. Salat aus dem Treibhaus enthält nicht nur weniger antioxidative Inhaltsstoffe, sondern schmeckt auch nicht so gut.

Wird der Salat nach dem Kauf nicht sofort verzehrt, wird er gut abgetrocknet und ungeschnitten in feuchtes Küchenpapier oder in ein feuchtes Handtuch gewickelt. So verpackt ist Römersalat zwei bis drei Tage im Gemüsefach des Kühlschrankes haltbar. Alternativ kann auch eine verschließbare Dose benutzt werden.

Zubereitungstipps

Römersalat wird hauptsächlich als frischer Salat mit anderen Gemüsesorten und verschiedenen Dressings zubereitet. Außenblätter werden, soweit noch nicht geschehen, entfernt und die restlichen Blätter werden einzeln abgetrennt, gewaschen, getrocknet und in die gewünschte Größe geschnitten. Zum Römersalat passen hervorragend kräftige, cremige Dressings.

Nicht umsonst ist er klassischer Grundbestandteil des bekannten amerikanischen „Caesar Salad“. Kurz gedünstet und gratiniert oder mit zerlassener Butter übergossen wird Römersalat auch als Gemüsebeilage verwendet. Dampf- und Garzeit betragen ca. drei bis fünf Minuten. Der Geschmack gegarter Blattrippen ist ähnlich dem des Spargels. Passende Kombinationen sind ebenfalls Käse wie zum Beispiel Parmesan.

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