Nagelpflege

Qualitätssicherung von Dr. med. Nonnenmacher am 24. November 2016
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Jede Woche einmal sollten wir unsere Nägel gründlich behandeln. Wir feilen sie (nicht schneiden!) in angenehm ovale Form, die mit der Fingerkuppe abschließt. Spitze Krallen sind unschön. Seitlich feile man nicht zu weit hinunter, dort wird der Nagel gestützt.

Inhaltsverzeichnis

Nägel pfeilen

Die Feile muss aus gutem, biegsamem Stahl sein. Kleine Unebenheiten nach dem Feilen reibt man mit einem Sandplättchen ab. Danach baden wir für wenige Minuten die Fingerspitzen in warmer Seifenlösung, um die Nagelhaut leicht zurück schieben zu können.

Der weiße „Halbmond“ soll gut zu sehen sein. Das Schneiden der Nagelhaut empfiehlt sich nicht, sie wächst sonst stärker und härter nach, und außerdem können dabei leicht mögliche kleine Verletzungen zu Infektionen führen. Nach dem Händewaschen schiebt man mit dem Handtuch jedes Mal die Nagelhaut gut zurück. Wir reiben auch reichlich Fettcreme in die Nagelhäute ein, um sie weich und geschmeidig zu erhalten, sie schützen die Nagelwurzel.

Nagelflege & Nagelreinigung

Die Maniküre ist die kosmetische Pflege und Behandlung der Hände (Handpflege). Aber auch die Nagelpflege gehört zu ihrem Behandlungsspektrum.

Zum Reinigen der Fingernägel benutze man keine Instrumente aus Metall. Sie verletzen die hornige Substanz und lassen den Nagelrand dunkler werden. Empfehlenswert sind Instrumente aus Holz oder Horn (Elfenbein würde auch gut geeignet sein, aber den Tieren zuliebe verzichten wir darauf). Man führt tunlichst ein kleines Necessaire mit den wichtigsten Instrumenten in der Handtasche bei sich, um bei Defekten oder Verschmutzungen der Nägel sofort (aber bitte heimlich) abhelfen zu können. Auch ein weißer Nagelstift, mit dem man unter dem feuchten Nagelrand entlangfährt, verhilft zu gepflegtem Aussehen, wenn der Nagelrand nicht mehr ganz tadellos sein sollte.

Nägel lackieren mit Nagellack

Ob wir die Nägel lackieren oder nicht, hängt davon ab, wie alt (oder jung) wir sind, wo wir arbeiten und was wir vorhaben. Zum großen Kleid gehören lackierte Fingernägel. Die Lackfarbe muss aber zum übrigen Make Up und der Kleidung genau passen. Zu dunkelrotem Mund passt kein rosa Lack. Mit einigem Geschick kann man sich aber aus zwei Fläschchen Lack des gleichen Herstellers viele gewünschte Tönungen selbst mischen. Immer richtig sind farblos lackierte oder polierte Nägel, wenn die Form gut ist.

Mit farbigem Lack allerdings kann man breite Nagelformen verbessern, indem man an den Rändern einen Streifen unlackiert lässt, das streckt. Außerdem kann der Nagel dann auch besser als der voll lackierte atmen. Creme-Lack kann Nagelschäden verdecken, doch sollte man bei auffälligen Nagelveränderungen den Arzt aufsuchen, da diese bei bestimmten krankhaften Vorgängen auftreten.

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Nagelschäden pflegen

Der Franzose Georges Muchery hat eine halbe Wissenschaft auf dem Studium der Nägel aufgebaut. Aus den weißen Flecken oder beispielsweise dem bei Krankheit vorübergehend stockenden Wachstum, das sich dann in leichten Rillen am Nagel zeigt, will er den seelischen und körperlichen Zustand der beobachteten Nagelbesitzer ablesen können. Auch die Form der Nägel deutet er verscheiden. Wir aber lassen für den Laien allenfalls gelten, dass brüchige Nägel auf Mangel an Mineralien, wie Eisen und Kalzium, sowie Hornsubstanz deuten, und dem kann man ja abhelfen.

Ist unser Lack auf dem Nagel brüchig und schadhaft, entfernen wir ihn mit einem käuflichen Nagellackentferner. Reines Aceton (obwohl billiger) trocknet den Nagel zu sehr aus. Modern sind auch künstliche Nägel aus Plexiglas oder Kunststoff, die mit einem beigegebenen Klebemittel aufgeklebt werden, wenn etwa bei Künstlerinnen einmal ein Nagel aus der sorgsam gehüteten Pracht ungünstig abbrechen sollte.

Aber ob nun lackierte Fingernägel oder unlackierte, ob spitze oder runde Form – für das gute Aussehen der Frau sind jedenfalls gepflegte Nägel notwendig.

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