Muskelkrämpfe
Medizinische Qualitätssicherung: Dr. med. Nonnenmacher (Facharzt für innere Medizin)Laut Definition versteht sich unter Muskelkrämpfen (spez. Spasmus) ein ungewolltes und zugleich unvermeidliches, dauerhaftes Zusammenziehen eines Muskels, oder einer Muskelgruppe, welches mit starken Schmerzen und einer eingeschränkten Bewegbarkeit des krampfenden Körperteils einhergeht.
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Definition Muskelkrämpfe
Unter der Tetanie, welche durch den besagten Calciummangel im Blut ausgelöst wird, handelt es sich um eine solche krampfartige Störung der Motorik, die sich in einem Kribbeln (als Zeichen einer Überregbarkeit der Nerven und Muskeln), oder in einem schmerzhaften Krampf äußern kann. Bei einem Muskelkrampf fehlt es dem menschlichen Körper an ausreichend Magnesium, um der ungewollten Kontraktion entgegenzuwirken.
Ursachen für Muskelkrämpfe
Hinzu kommen, als mögliche Ursachen, das Tragen von zu engen Strümpfen und/oder Schuhen, das Vorhandensein von Krampfadern, Kälte, oder ein Kaliummangel (beispielsweise hervorgerufen durch übermäßiges Schwitzen).
Krankheitsbedingt können bei Diabetespatienten, bei Menschen mit Kreislaufstörungen, oder beim Vorhandensein einer Nervenkrankheit gehäuft Muskelkrämpfe auftreten.
Wissenschaftlich diskutiert werden gegenwärtig der Einfluss von Alkohol und die Einnahme bestimmter Medikamente als Auslöser.
Verlauf Muskelkrämpfe
Bei einem Magnesiummangel wird der Kalium-Rücktransport in die Zelle unterbrochen. Dieser ist jedoch wichtig, um die elektrische Erregung und den Einstrom von Calcium-Ionen in die kleinste Einheit der Muskulatur, dem Sarkomer, zu beenden. Verläuft dies nicht reibungslos, kann ein Muskelkrampf, also eine andauernde Muskelkontraktion, entstehen.
Dieser äußert sich in einem plötzlich auftretenden, heftigen Muskelschmerz. Hierbei kommt es gelegentlich zu einem Taubheitsgefühl und einer eingeschränkten Beweglichkeit im verkrampften Körperteil, sowie zu einer Verhärtung und eventuellen Anschwellung des Muskels.
Normalerweise geht dieser jedoch schnell wieder vorbei. Der ausgelöste Schmerz kann den Krampf allerdings überdauern. Am meisten beansprucht werden beim Sport die Fuß- und Unterschenkelmuskulatur und die Handmuskulatur beim Schreiben. Auf Grund dessen treten dort am häufigsten Muskelkrämpfe auf (gleiches gilt für unsportlichere Personen).
Behandlung von Muskelkrämpfen
Da die Ursachen für Muskelkrämpfe jedoch noch nicht vollständig von der Wissenschaft geklärt werden konnten und wahrscheinlich mehrere Faktoren bei einem Muskelkrampf zusammenkommen, steht derzeit keine ursächliche Behandlung zur Verfügung. Es können lediglich die Symptome behandelt und dem Muskelkrampf vorgebeugt werden.
Beim Auftreten eines Muskelkrampfes sollte die ausgeführte Bewegung sofort abgebrochen werden und der Muskel entweder gedehnt, oder aktiv entspannt werden. Ebenso wirksam sind leichte Massagen, sowie das Einreiben bestimmter Salben und Cremes. Erst nach Auflösung des Krampfes sollte mit der Bewegung fortgefahren werden.
Im Sport sollte zudem auf eine ausreichende Flüssigkeitszufuhr nach einem Krampf geachtet werden. Sollte es der Fall sein, dass vermehrt weitere Muskelkrämpfe auftreten, muss ein Arzt aufgesucht werden, um die Ursache zu klären. Dieser wird gegebenenfalls Krankengymnastik, oder in seltenen Fällen eine Therapie mit muskellockernden und entzündungshemmenden Medikamenten verordnen.
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Vorbeugung Muskelkrämpfe
Vor dem Sport sollte sich zudem ausreichend aufgewärmt werden. Durchblutungsfördernde Maßnahmen wie Gymnastik und Wechselbäder, können sich ebenso positiv auswirken.
Weiterhin ist es ratsam, den täglichen Alkohol- und Kaffeegenuss zu reduzieren und Überbelastungen, gerade in der Anfangsphase eines Trainings, zu vermeiden. Beim Sport wirkt sich ein ausreichendes Dehnen nach dem Training regenerationsfördernd aus.
Zusammenfassend kann festgehalten werden, dass unter einem Muskelkrampf sich das ungewollte Zusammenziehen eines bestimmten Muskels, welches mit teils starken Schmerzen und Unbeweglichkeit des betreffenden Körperteils einhergeht, versteht. Diesem kann in Eigenregie gut vorgebeugt werden und bedarf nur in den seltensten Fällen einer ärztlichen Behandlung, oder einer medikamentösen Therapie.
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