Mozilla Skin

Mumps

Mumps, Parotitis epidemica bzw. Ziegenpeter ist eine durch Viren verursachte Infektionskrankheit. Sie ist neben Masern und Röteln eine häufige und typische Kinderkrankheit. Sie ist hochansteckend und sollte umgehend vom Arzt untersucht werden. Eine Impfung gegen Mumps ist sehr ratsam.

Inhaltsverzeichnis

Definition Mumps

Mumps Ziegenpeter, bzw. Parotitis epidemica ist eine Viruserkrankung, die vor allem anhand von schmerzhaften Schwellungen an und unter den Ohren sowie starkem Fieber in Erscheinung tritt. Seltener schlägt sich die Krankheit auch auf andere Organe, wie Hoden, Bauchspeicheldrüse, Gehirn oder Herz, nieder.

Wie viele andere Kinderkrankheiten auch, so ist auch Mumps meldepflichtig und sollte daher vom Arzt untersucht werden.

Ursachen für Mumps

Die Hauptursache für Mumps ist der sogenannte Mumpsvirus. Diese Infektion, die nur beim Menschen vorkommen kann, ist eine typische Kinderkrankheit. Mumps wird via Tröpfcheninfektion übertragen. Typische Übertragunsformen sind damit Husten, Niesen, Küssen und direkter Körperkontakt. Auch das Trinken aus einer infizierten Flasche oder das Benutzen von Besteck mit Mumps-Viren kann ansteckend sein.

Die Inkubationszeit, also die Zeit von der Ansteckung bis zum Krankheitsausbruch, beträgt rund drei bis sieben Tage. Danach treten die ersten Symptome auf. Vor die Schwellung der Speicheldrüsen ist druch ihre Größe gut sichtbar. Jeder Mensch, der einmal an Mumps erkrankt war, ist dann zeitlebens dagegen immun.

Symptome

Krankheitsverlauf Mumps

Mumps entwickelt sich zumeist ohne Komplikationen. Zumeist verschwinden die Symptome von allein nach ca. ein bis zwei Wochen. Oftmals geht mit der Mumps-Erkrankung auch eine Hirnhautentzündung (Meningitis) einher. Diese ist aber unter ärztlicher Behandlung schnell therapiert.

Komplikationen treten bei Mumps eher selten auf. Nur selten gibt es bei der Kombination Mumps - Hirnhautentzündung eine Entzündung, die zu lebenslanger Schwerhörigkeit führen kann. Dennoch kann unter Umständen eine unbehandelte Mumps-Erkrankung bein Männern zu Hodenentzündungen und damit auch Unfrachtbarkeit führen.

Schwangere Frauen, die an Mumps leiden, können evtl. mit einer Fehlgeburt rechnen. Daher sollte besonders bei einer Schwangerschaft schnellstmöglich medizinische Hilfe in Anspruch genommen werden.

Behandlung von Mumps

Die Behandlung von Mumps konzentriert sich hauptsächlich auf die Therapie und Diagnose der Ohrspeicheldrüsenschwellung (Parotitis), die auch als sogenannte Hamsterbacken im Volksmund bekannt sind. Weitere Untersuchungsmöglichkeiten sind: Blutuntersuchung, Urinuntersuchung, Rachenabstrich, Speicheluntersuchung und evtl. auch Gewebeproben.

Bisher gibt es keine spezialisierten Behandlungsformen oder Medikamente gegen Mumps, was allerdings auch oft nicht notwendig ist. Die Behandlung durch den Arzt beschränkt sich in aller Regel auf eine Linderung der Krankheitssymptome. Vor allem Schmerzmittel und fiebersenkende Medikamente gehören zur Standarttherapie bei Mumps bzw. Ziegenpeter. Ist die Mumpserkrankung mit einer Hirnhautentzündung gekoppelt, so ist zumeist eine weitere Untersuchung und Behandlung im Krankenhaus von Nöten.

Der Betroffene sollte selbst strenge Bettruhe einhalten. Ebenso sollte man dafür sorge tragen, dass nicht weitere Menschen mit dem Mumps-Virus angesteckt werden. Weiterhin sollte der Patient viel trinken, um den Flüssigkeitsverlust des Fiebers auszugleichen. Kühle Umschläge an den betroffenen Arealen ist ebenso günstig. Die Ernährung während der Krankheitszeit sollte vermehrt aus breiiger Nahrung bestehen. Lebensmittel, die durch ihre Säuren unnötig die Bauchspeicheldrüse belasten, sind zu vermeiden. Ebenso sollte auf eine gute Mundhygiene geachtet werden.

Vorbeugung von Mumps

Die beste Vorbeugung gegen Mumps ist die Impfung. Normalerweise werden Babys bzw. Kleinkinder schon im 11. Lebensmonat gegen die typischen Kinderkrankheiten geimpft. Dazu zählen unter anderem Masern, Mumps und Röteln. Eine Aufbauimpfung erfolgt dann nochmal im 6. Lebensjahr. Danach sind die Kinder über Jahre immun. Eine Impfung im Erwachsenenalter ist selbstverständlich auch noch möglich.

Empfohlene Rezeptfreie Medikamente

Hier Informieren:

Bücher über Mumps

Ihre Meinung zum Thema