Menstruation und Periode Teil 2

Medizinische Qualitätssicherung: Dr. med. Nonnenmacher (Facharzt für innere Medizin)

Diesen Vorgang nennt man Follikel- oder Eisprung (Ovulation). Da das Ei nur wenige Stunden befruchtungsfähig bleibt, ist dies der Zeitpunkt für eine Befruchtung. Die männlichen Samen können bekanntlich 1 bis 2 Stunden nach dem Geschlechtsverkehr die Eileiter erreichen und bleiben für etwa 2 Tage befruchtungsfähig.

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Inhaltsverzeichnis

Symptome und Anzeichen des Eisprungs

Manche Frauen können ihren Eisprung an Hand von Spannungsgefühl im Unterleib, Mattigkeit, Schwellung der Brustwarzen und ähnliches selbst angeben. Exakte Auskunft gibt jedoch nur eine über mehrere Monate geführte Basaltemperaturkurve, die zur Zeit des Eisprungs einen deutlichen Anstieg der Temperaturen sichtbar werden lässt. Vorbedingung ist allerdings, dass regelmäßig jeden Morgen nach dem Erwachen, vor dem Aufstehen, möglichst zur gleichen Zeit und mit dem gleichen Thermometer ungefähr 5 Minuten am After gemessen wird.

Die zweite Zyklushälfte oder Sekretionsphase zeigt bis zur Blutung ein weiteres Anwachsen und eine Schlängelung der Uterusschleimhautdrüsen auf eine Dicke von ungefähr 5 bis 6 Millimeter, wobei in den Drüsenschläuchen ein sägeförmiger, zackiger Rand zu beobachten ist. Nach dieser Anschwellung beginnen die Drüsen etwa vom 19. Bis 20. Tag an deutlich Sekret zu bereiten und abzusondern, das praktisch alle Nährstoffe zur Erhaltung des eventuell befruchteten Eies enthält. Das im wahrsten Sinne des Wortes in Form der Gebärmutterschleimhaut bereitete Eibett weist also Zucker, Eiweiß, Fette und selbst Mineralstoffe auf.

Auch für diese Vorbereitungen tritt wieder eine neuro-hormonale Steuerung ein, das heißt, an die Hypophyse weitergeleitete Impulse des Zwischenhirns bewirken, dass die Hypophyse ein weiteres Hormon absondert, das die Umbildung der Follikelepithelzellen zu Gelbkörperzellen hervorruft. In der entleerten, verschlossenen Follikelhöhle werden Fettstoffe gebildet und aufgespeichert, die eine gelbe Verfärbung zeigen, daher der Name Geldkörper. Außerdem sondert der Gelbkörper mit zunehmendem Wachstum (Aufblühen) das Gelbkörperhormon an die Gebärmutter ab, das deren Schleimhautwachstum in der schon genannten Weise samt Sekretion fördert.

Ausbleiben der Befruchtung

Bleibt die Befruchtung aus, stirbt das Ei also ab, dann bildet sich der Gelbkörper innerhalb von 14 Tagen im Eierstock zurück und vernarbt schließlich. Mit dieser Rückbildung geht zugleich der Rückgang der Hormonbildung einher. Die Gebärmutterschleimhaut erhält keine weiteren Wachstumsreize und bricht sozusagen in sich zusammen. Sie wird mit der gleichzeitig einsetzenden Blutung bis auf einen ganz schmalen, auf der Gebärmuttermuskulatur aufsitzenden Streifen ab- und ausgestoßen. Allein diesen Vorgang nennt man Menstruation. Sie ist also die Fehlanzeige einer Schwangerschaft.

Die normale menstruelle Blutung dauert 3 bis 5 Tage, wobei insgesamt 50 bis 100 Gramm Blut abgesondert werden. Das entspricht etwa einem täglichen Verbrauch von 3 bis 6 Monatsbinden oder Tampons. Überschreitet sie die Dauer von 7 Tagen, ist eine ärztliche Untersuchung angezeigt. Das Menstruationsblut gerinnt bekanntlich nicht und hat zumeist einen faden Geruch. Wird es ausgesprochen übelriechend, so sind Zersetzungserscheinungen im Gange. Um derartigem vorzubeugen, sollte man im Gebrauch von Tampons während der Regel vorsichtig sein, das heißt, man muss sie wenigstens 5 bis 6 mal täglich wechseln.

Der menstruelle Zyklus verläuft wechselnd vom Eintritt der Blutung bis zum letzten Tag vor der nächsten und beträgt im Durchschnitt 28, selten nur 21 tage. Er schwankt auch bei gesunden Frauen häufig um mehrere Tage, wobei große Abweichungen auf Störungen im Hormonhaushalt sowie psychische Einflüsse hinweisen können.

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Kommentare und Erfahrungen von anderen Besuchern

Gast kommentierte am 17.08.2011 um 09:56 Uhr

Hallo, ich habe gelesen dass man bei unregelmäßigem Zyklus Mönchspfeffer verwenden kann (http://www.kinderwunsch-aktuell.de/monchspfeffer-und-kinderwunsch/) haben Sie damit Erfahrungen? Danke und viele Grüße

Menstruation und Periode Teil 2