Lesebrille

Qualitätssicherung von Dr. med. Nonnenmacher am 16. Dezember 2016
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Bei einer Brille handelt es sich um eine Sehhilfe, welche aus einer Fassung/Gestell sowie zwei individuellen Brillengläsern besteht. Mithilfe einer Brille beziehungsweise Lesebrille kann eine gewisse Fehlsichtigkeit wie beispielsweise Weit-, Kurz- oder Stabsichtigkeit auf einfache Art korrigiert werden.

Inhaltsverzeichnis

Was ist eine Lesebrille?

Neben den ausgleichenden Funktionen sollte eine optimale Lesebrille unbedingt noch weitere wichtige Eigenschaften erfüllen. Sie muss stets gut sitzen und darf nicht ständig verrutschen.

Eine Lesebrille sollte zudem sehr stabil sein und im Besonderen bei Kindern (Kinderbrille/Sportbrille) die sportlichen Aktivitäten gut aushalten. Des Weiteren spielt der modische Aspekt eine ernst zu nehmende Rolle. Eine Lesebrille stellt nicht nur eine Notwendigkeit dar, um die gesamte Umwelt in aller Schärfe zu sehen, sondern ist auch ein trendiges Accessoire, welches eine gewisse Ästhetik widerspiegelt und den Charakter des Besitzers stilvoll unterstreicht.

Je nachdem wie die Sehfehler sich zeigen, werden sie mit unterschiedlichen Typen der Lesebrille ausgeglichen. Ist jemand weit-, stab- oder kurzsichtig, wird eine Fernbrille angepasst. Die Brillengläser werden bei Weitsichtigkeit mit einer Sammellinse ausgestattet, bei Kurzsichtigkeit mit einer Zerstreuungslinse und bei Stabsichtigkeit wird ein Zylinderschliff genutzt.

Formen, Arten & Typen

Die Akkommodationsfähigkeit verringert sich und es wird von der Altersweitsichtigkeit oder "Presbyopie" gesprochen. Hierbei handelt es sich um einen schleichenden Prozess, welcher vorerst unbemerkt bleibt. Irgendwann wird das Lesen jedoch anstrengend, da die Augenmuskeln stets extrem angespannt sind.

Diese Altersweitsichtigkeit (Presbyopie) kann glücklicherweise mittels der Lesebrille ausgeglichen werden. Es wird hierbei über eine "Einstärken-Brille" gesprochen, welche lediglich auf eine gewisse Entfernung konzipiert ist, die normalerweise etwa 30 Zentimeter beträgt. Lesebrillen werden allerdings ausschließlich zum Lesen benötigt. Dadurch wurden zwei unterschiedliche Gestell-Typen favorisiert:

Einerseits die "Halbbrille", bei der die obere Brillenhälfte sozusagen abgeschnitten ist. Dieses Modell ist dauerhaft zu tragen, da sie den Blick geradeaus nicht verzerrt. Andererseits die "Vollbrille", welche meistens ganz abgesetzt werden muss, falls sie nicht mehr zum Lesen benötigt wird. Da sie deshalb des Öfteren verlegt oder verloren wird, tragen die Nutzer diese Form der Lesebrille an einem Brillenband, welches in trendigen Designs ähnlich einer modischen Kette getragen wird.

Aufbau, Funktion & Wirkungsweise

Lesebrillen werde meist zur Korrektur der Altersweitsichtigkeit verwendet. Jedoch verwenden auch immer mehr junge Menschen Lesebrillen.

Die Form der Lesebrille kann in der Form und dem Material der Gläser und der Fassung/Gestell sehr variieren. Sie wird zudem individuell angepasst und den Wünschen des Nutzers so weit wie möglich nachempfunden.

Die Brillengläser sind zudem so geformt, dass der Sehfehler beziehungsweise Fehlsichtigkeit optimal ausgeglichen wird. Zu den Fehlsichtigkeiten gehören die Weit-, die Kurzsichtigkeit sowie die Stabsichtigkeit mit der sogenannten Hornhautverkrümmung (Astigmatismus) und die Alterssichtigkeit. Die meisten Fehlsichtigkeiten sind durch gewisse Abweichungen der Länge sowie der Form des jeweiligen Auges bedingt.

Der Betroffene sieht bei Weitsichtigkeit den nahen Bereich unscharf, bei Kurzsichtigkeit die fernen Objekte unscharf und bei der Hornhautverkrümmung werden die Objekte immer stabförmig verzerrt und unscharf gesehen. Bei der Alterssichtigkeit handelt es sich um eine gesonderte Form der Weitsichtigkeit, innerhalb der die Augenlinse stetig unflexibler wird, sodass keine Akkommodation (Schärfeeinstellung) mehr für den Nahbereich ermöglicht wird. Für diese Sehschwächen leistet eine Lesebrille die optimalen Dienste.

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Medizinischer & gesundheitlicher Nutzen

Eine Lesebrille ist für Betroffene der diversen Sehschwächen eine sehr große Erleichterung. Neben der verbesserten Sehkraft und damit auch Lebensqualität verschwinden bei etlichen Brillenträgern selbst unerklärliche Kopfschmerzen, da diese von einer immensen Überforderung des Sehnervs ausgelöst wurden.

Mittels einer individuell angepassten Brille wird zudem ein fehler- und gefahrfreies Bedienen von diversen Maschinen ermöglicht. Zudem ist durch eine optimale Brille die augenschonende Arbeit am Computer gewährleistet und somit auch Fehlzeiten am Arbeitsplatz vermieden. Ein professioneller Sehtest kann dabei helfen, eventuelle Sehschwächen frühzeitig zu entdecken.

Wird die Brille bereits getragen, wenn erste Anzeichen einer der genannten Fehlsichten diagnostiziert wurden, kann das Augenlicht für etliche Jahre länger erhalten werden. Auch Träger von Lesebrillen sollten ihren Sehtest regelmäßig erneuern, da die festgestellte Glasstärke sich durchaus verändern kann.

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