Laufschuhe

Qualitätssicherung von Dr. med. Nonnenmacher am 31. Januar 2017
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Ein Laufschuh unterstützt durch eine spezielle Beschaffenheit vor allem die Stabilität und Dämpfung der Abrollbewegung des Fußes beim Laufsport. Dabei soll er als gesundheitlicher Schutz fungieren und für Komfort sorgen. Der Laufschuh wird außerdem in ansprechenden Designs als lässig-sportlicher Freizeitschuh getragen.

Inhaltsverzeichnis

Was ist ein Laufschuh?

Der Laufschuh ist ein bedarfsgerecht konstruierter Sportschuh, der vor allem in der Abrollphase ein möglichst komfortables Führen und Stützen des Fußes gewährleisten soll.

Der Sportschuh wird daher für die unterschiedlichsten Laufdisziplinen und Bodenverhältnisse passend hergestellt. Dabei wird insbesondere auch der empfindliche Fersenbereich des Fußes durch besondere Polsterungen und Materialien geschützt. Zusätzlich sorgen verschiedene strukturelle Veränderungen und Ergänzungen der Laufschuhe für einen Ausgleich bei Fußfehlstellungen (zB einem Plattfuß) oder Übergewicht.

Kriterien bei der Auswahl des passenden Laufschuhs sind auch die äußeren Rahmenbedingungen. Dazu zählen die Witterungsbedingungen wie Regen oder Schnee. Einen auszugleichenden Belastungsunterschied stellt auch die Bodenbeschaffenheit dar. Während zum Beispiel ein Waldboden hilfreich als Dämpfungsunterstützung fungieren kann, stellt sich Asphalt- oder Betonboden als Problem für mögliche Belastungen von Gelenken und Sehnen dar. Laufschuhe sollten daher anlassbezogen ausgewählt werden.

Dabei sind Besonderheiten des Körpergewichts, der Füße und der geplanten Nutzungshäufigkeit zu berücksichtigen. Unter Laufschuhen können daher Wettkampfschuhe, Joggingschuhe, Trailschuhe oder Freizeitschuhe verstanden werden.

Formen, Arten & Typen

Als Laufschuhe werden verschiedene Ausführungen angeboten, die sich in Form, Material, Design und Typ unterscheiden. Der Grundstandard eines Laufschuhs soll beim normalen Laufverhalten die natürliche Abrollbewegung unterstützen und bequem zu tragen sein.

Neben der Stabilitätsfunktion spielt auch das Eigengewicht des Laufschuhs eine Rolle. Laufschuhe, die primär der Kategorie Leichtigkeit zugeordnet werden, sind durch ein sehr geringes Gewicht sowie einen flachen Aufbau gekennzeichnet. Griffige Außensohlen und spezielle Zehenboxen sowie solides Obermaterial und regenresistente Membranen zählen zum Ausstattungsprofil für das offene Gelände. Natural Running Laufschuhe gewährleisten durch ihren leichten, flachen sowie flexiblen und atmungsaktiven Produktstil ein möglichst natürliches Laufempfinden. Dieser Typ kommt dem Barfußlaufen am nächsten.

Führende Hersteller von Laufschuhen, wie Nike, Asics, Adidas oder Puma, produzieren unter Anwendung innovativer Technologien zahlreiche hochwertige Sportschuhe für den riesigen Laufschuh-Markt. Dabei wird den verschiedensten Laufdisziplinen, Bodenverhältnissen und persönlichen Voraussetzungen der Läufer sowie den wechselnden Designwünschen Rechnung getragen.

Aufbau & Funktionsweise

Ein Laufschuh unterstützt durch eine spezielle Beschaffenheit vor allem die Stabilität und Dämpfung der Abrollbewegung des Fußes beim Laufsport.

Sprunggelenk und Ferse müssen beim Laufen optimal geschützt sein, wenn der Fuß mit etwa dem sechsfachen Körpergewicht auf dem Boden aufsetzt. Die Schutzfunktion eines Laufschuhs kommt dabei in mehrfacher Hinsicht zum Tragen. Auf der Innenseite des Schuhs ist eine Stütze in die Zwischensohle eingelassen.

Neben der Stützfunktion an dieser Stelle soll durch dämpfende Eigenschaften des Laufschuhs die beim Stoß auftretende Energie vermindert werden. Dazu haben die Hersteller von Markenschuhen unterschiedliche Dämpfungssysteme entwickelt. Eine Technik besteht darin, durch ein im Aufprallschwerpunkt des hinteren Fußbereiches eingesetztes Silikonkissen, die Heftigkeit des Stoßes zu verringern. Unterstützend wirken Silikonkissen mit einer höheren Elastizität im vorderen Fußbereich. Eine Alternative zur gleichen Zielsetzung durch einen anderen renommierten Laufschuhproduzenten bewirkt die Dämpfung per Schaumstoff und gasgefüllten Kunststoffhüllen. Außerdem finden bei einigen Herstellern auch verschiedene Gelversionen Verwendung.

Material und Form von Sohlen und Zwischensohlen sollen Trittsicherheit und optimale Fortbewegung sowie Strapazierfähigkeit und Komfort vorteilhaft beeinflussen. Das Außensohlenprofil und die dabei verwendete Gummimischung sind Stellschrauben für die Qualität der Außensohle.

Die Gewichtsbandbreite der vorgesehenen Nutzer bedingt den Festigkeitsgrad der Zwischensohle. Individuelle Bedürfnisse des Läufers können einen Austausch der Herstellereinlegesohle durch eine orthopädische Einlage erforderlich machen. Bei der Konstruktion von Natural Running Laufschuhen werden die dämpfenden und stabilisierenden Elemente typengerecht vernachlässigt.

Angesichts der verschiedenen Ausführungen von Laufschuhen und unterschiedlicher Bedarfe sollte vor dem Kauf von Laufschuhen eine fachgerechte Beratung stattfinden. Dabei kann zur genauen Bestimmung der persönlichen Voraussetzungen eine Laufbandanalyse als Auswahlhilfe in Anspruch genommen werden.

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Medizinischer & gesundheitlicher Nutzen

Laufen ist eine Ausdauersportart mit positiven Auswirkungen auf die Gesundheit. Eine wichtige Voraussetzung für ein gesundes Laufen sind geeignete Laufschuhe. Zunächst einmal muss der Sportschuh passen. Fällt der Schuh zu groß aus, kann dies einen unzureichenden Halt bewirken. Bei zu klein gewählten Schuhen drücken diese unangenehm auf den Fuß. Die falsche Schuhgröße kann außerdem zu Blasen oder Problemen mit der Achillessehne führen. In der Regel sollte der Laufschuh eine halbe bis eine ganze Nummer größer sein als der Normalschuh.

Fehlender Seitenhalt kann dazu führen, dass der Fuß beim Laufen wegkippt und dadurch Schmerzen im Knie verursacht. Im Extremfall kann auch das Fußgelenk schmerzhaft umknicken.

Eine fehlende Griffigkeit des Sohlenprofils kann, je nach Witterung und Bodenverhältnissen, zum Ausrutschen und zu Stürzen führen. Zu stark abgenutzte Schuhe verlieren an schützender Funktionalität. Bei regelmäßig durchgeführtem Training sollten die Laufschuhe jährlich gegen neue ausgetauscht werden. Mindestens zwei paar Laufschuhe sollten dabei, im Idealfall, für den ständigen Gebrauch zur Verfügung stehen, denn nach einem Lauftraining weisen die Schuhe Verformungen auf. Die Rückbildung zur vorherigen Form nimmt einige Zeit in Anspruch. Während dieser Zeit kann die Nutzung anderer Laufschuhe erfolgen. Dabei gilt, je länger die Laufzeit, desto wichtiger die richtige Nutzung von Laufschuhen. Wer langsam mit dem Joggen beginnt, benötigt nicht von vornherein eine komplette Laufschuh-Ausstattung.

Wer beim Laufen Wind und Wetter trotzt und dabei auch kräftigen Regen nicht scheut, sollte sich spezielle Laufschuhe mit Nässeschutz zulegen. Unzureichende Dämpfung und schlechter Halt können zu Beschwerden und Schäden an Bändern, Sehnen und Gelenken führen. Häufig ist dabei das Kniegelenk betroffen. Vor allem bei unzureichender Dämpfung bei gleichzeitig erhöhtem Körpergewicht sind auch Meniskusschäden keine Seltenheit. Betroffen von auftretenden Beschwerden ist oftmals auch die Hüfte.

Ist ein Fußgelenk bereits instabil, müssen besondere Schutzvorkehrungen durch die Auswahl spezieller Laufschuhe getroffen werden. Nicht erkannte Fußfehlstellungen oder falsche Laufschuhe können über einen längeren Zeitraum auch einen Fersensporn verursachen. Darunter ist eine schmerzhafte Entzündung des dornförmigen Fersenauswuchses zu verstehen. Orthopädische Einlagen für den Laufschuh können diesem Problem entgegenwirken.

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