Lärche

Qualitätssicherung von Dr. med. Nonnenmacher am 2. Dezember 2016
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Die heute weit europäische verbreitete Lärche war nicht umsonst Baum des Jahres 2012. Ihre heilende Wirkung ist teilweise wissenschaftlich belegt und wird durch viele positive Erfahrungsberichte untermauert.

Inhaltsverzeichnis

Vorkommen & Anbau der Lärche

Die Gattung Larix = Lärche gehört zu den Kieferngewächsen und war ursprünglich in den hochgelegenen Wäldern Sibiriens, Nord – und Mitteleuropas beheimatet. Bedingt durch die Eiszeiten ist der Bestand in den Hochgebirgen verdrängt worden. In der Folgezeit hat sich die Lärche, auch bedingt durch ihre Frostbeständigkeit, die Hochgebirge wieder zurück erobert. Heute kommt sie in Mitteleuropa vor allem in den Alpen, in den Sudeten und der Hohen Tatra vor.

Aber auch in Mittelgebirgen und flachen lichtdurchfluteten Gegenden kann sie heute infolge der Bewirtschaftung angetroffen werden. Anders als die anderen Nadelbäume wirft die Lärche ihre Blätter im Spätherbst ab und überwintert wie die Laubbäume im kahlen Zustand. Bei diesem Vorgang verfärben die Nadeln sich, verlieren ihr herbstliches dunkelgrün und werden zum Teil leuchtend gelb bis hellbraun bevor sie den Boden erreichen.

Die Nadeln sind im Gegensatz zu Fichten- oder Kiefernnadeln sehr weich und hinterlassen nach dem Herunterfallen einen weichen Teppich. Der Stamm der Lärche ist in der Jugend noch glatt und silbrig – grau, entwickelt dann aber mit zunehmendem Alter eine dicke bräunlich, rötliche Borke.

Wirkung & Anwendung

Verschiedene Pflanzenteile beziehungsweise Bestandteile der Lärche können zu Heilzwecken verwendet werden. Als erstes lässt sich hier das Terpentin anführen, welches entweder aus dem Harz der Rinde oder aus Sprossen und jungen Blättern gewonnen wird. Entweder wird das Harz in Gänze oder in Einzelbestandteilen zu Salbe oder Gel verarbeitet oder das Terpentinöl wird herausdestilliert. Dieses ätherische Öl wird sowohl für die innere als auch die äußere Anwendung benutzt.

Für die weitere Verarbeitung des gewonnenen Harzes zu Salbe werden meist pflanzliche Fette als Trägersubstanz benutzt, zur Gelherstellung hydrokolloide Stoffe. Beides kann dann auf die Haut aufgebracht werden, wo die durchblutungsfördernde, wärmende und schmerzlindernde Wirkung sich entfalten kann. Auf diese Art können zum Beispiel rheumatische und neuralgische Beschwerden oder Haarbalgentzündungen gelindert werden.

Die Nadeln der Lärche sind im Gegensatz zu Fichten- oder Kiefernnadeln sehr weich und hinterlassen nach dem Herunterfallen einen weichen Teppich.

Grundsätzlich ist aus der Geschichte der Volksmedizin und den Erfahrungen von heilkundigen Anwendern bekannt, dass Lärchenextrakte häufig bei alle Arten von Hauterkrankungen oder Hautunreinheiten zur Anwendung kommen. Das ätherische Terpentinöl wird zu verschiedenen Zwecken weiter entwickelt und zur Anwendung gebracht. Mit Wasserdampf verdünnt wird es zur Inhalation eingesetzt und hilft bei Atemwegserkrankungen und Erkältungen, die die Luftwege betreffen.

Allerdings ist wegen der reizenden Wirkung bei akuten Atemwegserkrankungen von der Anwendung abzuraten. Das Lärchenöl, wegen seiner hautreizenden Wirkung mit einem Basisöl vermischt, kann als Massagemittel, als Wickel oder für Einreibungen eingesetzt werden. Auch diese Applikationsformen helfen bei rheumatischen und neuralgischen Beschwerden, aber auch bei Erkrankungen des Bewegungsapparates wie Verstauchungen, Zerrungen und Prellungen. Eine weitere innere Applikationsformen ist die Einnahme des Terpentinöls, entweder als Tropfen oder mit Honig vermischt.

Dies hilft bei Blasenleiden, Blasensteinen und Darmkrämpfen, hat aber auch positive Wirkungen auf Blutdruck und Blutzusammensetzung. Aber auch hier ist wegen der starken Wirkung auf die Dosierung zu achten. Auch die Bachblütentherapie verwendet Lärchenextrakte als Heilmittel. Es ist dort das Mittel der Wahl gegen mangelndes Selbstbewusstsein und Selbstwertgefühl.

Laut Bach soll es helfen bei Versagensängsten, Angst vor neuen Situationen, Prüfungsangst und bei Schüchternheit. Insgesamt ist das Wirkungsspektrum der Lärchenextrakte weit gefächert und aus der Naturheilkunde nicht wegzudenken. Allerdings ist Vorsicht geboten bei der Anwendung. Deshalb ist es ratsam sich für die Therapie in heilkundige Hände zu begeben und ursächliche Krankheitsursachen zu erforschen.

Bedeutung für die Gesundheit, Behandlung & Vorbeugung

Lärchenextrakte haben ein weit gefächertes Wirkungsspektrum sowohl in der Therapie als auch in der Prävention. Sie leisten einen wichtigen Beitrag zur natürlichen Gesunderhaltung. Die heilenden Einflüsse auf die Haut, das Atmungssystem, den Bewegungsapparat, die Harnorgane und das Blut wurden im vorigen Abschnitt schon beschrieben. Wegen der durchblutungsfördernden, wärmenden, antiseptischen und schmerzlindernden Wirkung sind die Einsatzmöglichkeiten nahezu unbegrenzt.

Von fachkundigen Therapeuten eingesetzt können Lärchenprodukte pharmazeutisch hergestellte Produkte ersetzen und die Behandlung auf natürliche Weise ermöglichen. Aber auch der Einsatz in der Prävention sollte berücksichtigt werden. Immer wieder wird in Erfahrungsberichten dargestellt, dass eine innere Anwendung von Lärchenelixieren, zum Beispiel bei Harnleiden, sich positiv auf die Haut auswirkt und Hautveränderungen vorbeugt.

Das gleiche gilt auch für die Folgen von Bluthochdruck. Lärchenelixier kann zu einer Regulation eines Bluthochdrucks führen und damit helfen, Folgeerkrankungen wie Arteriosklerose, Herzinfarkt oder Schlaganfall vorzubeugen. Das wirtschaftliche Potential durch die mögliche Reduzierung der Kosten ist enorm. Leider sind diese Wirkungen bisher noch nicht genügend erforscht und belegt. Das hängt sicherlich auch damit zusammen, dass es bisher keine finanzkräftige Lobby für die wissenschaftliche Untersuchung der Wirkung solcher natürlichen Heilmittel gibt.

Viele Anwender beschreiben auch, dass die Wirkung im Vergleich zu pharmazeutischen Produkten besser und vor allem ärmer an Nebenwirkungen ist. Magen-Darmbeschwerden, Übelkeit und Kopfschmerzen treten deutlich seltener oder überhaupt nicht auf. Die Lärche hat ein großes therapeutisches und präventives Potential und kann damit einen wichtigen Beitrag im Gesundheitsbereich leisten im Sinne natürlicher Medizin.

Wissenschaftliche Studien belegen heute schon die Wirkung in manchen Bereichen, stehen in vielen Anwendungsgebieten aber noch aus. Weitere gezielte Untersuchungen sollten in den nächsten Jahren Belege für die positiven Effekte dieser Pflanzenmedizin erbringen.

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