Kalte Füße

Die Füße sind die Wurzeln des Menschen. Sie beeinflussen seine Gesundheit und sein Wohlbefinden mehr, als allgemein bekannt ist. Kalte Füße machen nicht nur schlechte Laune und lösen Unbehagen aus, sie verhindern auch das Einschlafen.

Inhaltsverzeichnis

Ursachen für kalte Füße

Mit kalten Füßen beginnt so manche Störung des Kreislaufes, noch mehr aber ein Schnupfen, eine handfeste Erkältung oder Grippe. Kalte Füße können auch ein chronisches Anhängsel sein von kreislaufschwachen und blutarmen Menschen.

Dann gehören sie in ärztliche Behandlung. Bei vielen sind kalte Füße eine Zivilisationserscheinung. Der Bewegungsmangel unserer Zeit spielt eine beträchtliche Rolle. Auch die unzulängliche Fußbekleidung, angefangen von Strümpfen aus Kunststoffasern im Winter und zu leichtem und zu engem Schuhwerk.

Selbstverständlich spielt auch die Jahreszeit und die Wetterlage eine beträchtliche Rolle. Nasse Füße, besonders bei Schnee- oder Tauwetter, sind gefürchtet und gefährlich. Ebenso kann ein Schweißfuß durch ständige Wärmeentziehung infolge Verdunstungskälte kalte Füße mit allen ihren Nebenwirkungen hervorrufen.

Schweißfüße müssen nicht sein, sie lassen sich ohne gesundheitliche Nachteile, wie oft fälschlich behauptet wird, leicht abstellen. Ein altes Sprichwort besagt zu Recht: Halte Füße warm und den Kopf kalt, dann wirst du alt.

Behandlung und Vorbeugung von kalten Füßen

Wer unter chronisch kalten Füßen leidet, sollte sich folgendes merken: Morgens nie mit noch kalten Füßen ins Schuhwerk steigen, und abends nie mit noch kalten Füßen ins Bett gehen. Wirksame Hilfe erreicht man allgemein mit folgenden Anwendungen:

  • durch heiße Fußbäder, am besten mit Salzzusatz oder Heublumenextrakt,
  • durch Selbstmassage der Füße mit warmem Öl,
  • durch kräftiges Bürsten oder Frottieren mit einem Massagetuch,
  • durch Wassertreten, etwa 2 Minten in kaltem Wasser, anschließend mit angewärmtem Massagetuch die Füße kräftig forttieren, bis eine Hautrötung eintritt,

  • durchintensive Fußgymnastik der unbekleideten Füße,
  • durch Tragen von Wollstrümpfen und Schafswolleinlegesohlen,
  • durch Tragen von nicht zu engen, evtl. gefütterten Schuhen oder Stiefeln

Kalte Füße müssen nicht immer eine Krankheit sein. Sie lassen sich mit den angeführten Hilfsmitteln fast immer beseitigen. Sie erfordern zwar etwas Mühe und Aufwand, dafür wird man aber belohnt mit Wohlbehagen, gutem Schlaf und besserer Gesundheit.

Wenn man sich bei kalter Witterung stundenlang im Freien aufhalten muss, sei es stehend, laufend oder sitzend, und dabei von kalten Füßen belästigt wird, kann man auf reflektorischem Wege etwas dagegen tun. Hier hilft oft das bekannte ABC-Pflaster. Die Hälfte der üblichen Pflastergröße genügt. Die von dem Schutzblatt befreite Klebeschicht erwärmt man vorher über einer brennenden Kerze oder über einer Wärmeplatte. man kann auch das ABC-Pflaster vorher auf die warme Heizung legen. So erwärmt klebt man es auf die Kreuzbeingegend.

Die intensive Wärmewirkung setzt dann sofort ein. Reflektorisch werden dann die Beine bis zu den Fußspitzen durch erhöhte Durchblutung und Erwärmung besser versorgt, was sich in einem Gefühl wohliger Wärme äußert. Diese Wirkung hält dann über mehrere Stunden an.

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Weblinks

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Kommentare und Erfahrungen von anderen Besuchern

Martina kommentierte am 30.12.2011 um 18:55 Uhr

Also ich trage auch in meinen Schuhen immer Sohlen aus Zedernholz von Zederna, die halten meine Füße auch bei eisigen Temperaturen schön warm. Super Sache.

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