Herzschrittmacher

Qualitätssicherung von Dr. med. Nonnenmacher am 15. Dezember 2016
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Die Herzschrittmacher, welche einen großen Fortschritt im Rahmen der Therapie von Erkrankungen des Herzens brachten, verhelfen vielen Patientinnen und Patienten zu einer höheren Lebensqualität und zu einem längeren Leben.

Inhaltsverzeichnis

Was ist ein Herzschrittmacher?

Der Herzschrittmacher ist ein miniaturisiertes Gerät auf der Basis des höchsten technischen Fortschritts. Eine andere Bezeichnung für den Herzschrittmacher ist der sogenannte Pacemaker.

Damit der Herzschrittmacher seiner beabsichtigten Funktion nachkommen kann, wird dieses Wunderwerk der Medizin überwiegend direkt in den Körper der Patienten oder Patientinnen eingepflanzt. Außer dem dauerhaft verbleibenden Herzschrittmacher gibt eine Vielzahl anderer Kompaktgeräte, die nur über einen gewissen Zeitraum im Organismus belassen werden.

In der Praxis werden verschiedene Typen von Herzschrittmachern implantiert, um das Risiko von Abstoßungsreaktionen zu reduzieren und den Betroffenen eine möglichst perfekt angepasste Herzfrequenzunterstützung zu garantieren.

Formen, Arten & Typen

Die Kardiologen und die Experten für die Herzschrittmacher sowie deren Hersteller unterscheiden neben dem implantierten Herzschrittmacher den sogenannten transkutanen Pacemaker und einen implantierbaren Defibrillator in Miniausführung.

Weitere Arten der Herzschrittmacher sind die permanenten Einheiten als Ein-, Zwei- und Dreikammereinheiten. Eine gesonderte Unterteilung der Herzschrittmacher basiert auf deren Stimulation.

Diese kann durch Elektroden von außen über die Haut, die Speiseröhre, im Herzen, außerhalb des Herzens oder durch ein im Herzen befindliches Implantat erfolgen.

Aufbau, Funktion & Wirkungsweise

Ein Herzschrittmacher oder Pacemaker stimuliert in regelmäßigen Abständen den Herzmuskel mit Hilfe von elektrischen Impulsen. Herzrhythmusstörungen und Leitungsstörungen können damit behandelt werden.

Die Basics eines Herzschrittmachers sind dessen Gehäuse und die Verbindungsleitungen, dessen Antriebseinheit und die Elektrode. Darüber hinaus wird ein Herzschrittmacher über eine spezielle Programmierkomponente mit den erforderlichen Daten und Einstellungen versehen.

Die Schrittmacherelektroden werden in uni- und bipolare sowie in unterschiedliche Bauformen unterteilt. Die Programmierung des Herzschrittmachers wird ohne eine feste Verbindung durch spezielle Signale und über eine sogenannte bidirektionale Ausführung. Das bedeutet, dass der Herzschrittmacher nicht unmittelbar berührt werden muss. Dies ist gerade bei eingepflanzten Schrittmachern wichtig. Die Einstellung der Herzschrittmacher beruht zudem auf einer spezifischen Codierung, die spezielle Stimulationsareale anspricht.

Die Funktionsweise der Herzschrittmacher beruht auf minimale Stromstöße, welche von den Elektroden ausgesendet werden. Diese stimulieren den Herzschlag und bewirken ein rhythmisches, gleichmäßiges Zusammenziehen und Entspannen des Herzmuskels. Der Herzschrittmacher erkennt, wenn Herzschläge kurz ausbleiben und reizt den Herzmuskel. Darüber hinaus verhindert der Herzschrittmacher durch das Ausgleichen eines zunehmenden "Herzstolperns", dass ein lebensbedrohliches Kammerflimmern entsteht.

Bei der Funktion der Herzschrittmacher arbeiten hoch sensible elektronische Bauteile zusammen, welche durch ein computer- und softwaregestütztes Prinzip tätig werden können.

Zu den am häufigsten genutzten Herzschrittmachern gehören die Geräte der VVI-Baureihe. Es geht hierbei um die Einkammerschrittmacher, die einen zentralen Part bei der Blockierung einer Überaktivität der Herzvorkammern einnehmen. Der VVI Herzschrittmacher ist in kardiologischen Fachkreisen gleichermaßen als Pacemaker bekannt, der sich lediglich in speziellen Bedarfssituation einschaltet und nur dann wirkt, wenn der Herzventrikel passiv ist.

Arbeiten die Herzkammern wieder normal, kann dieser Bedarfsschrittmacher in den "Hintergrund" treten. Im Gegensatz dazu dienen die AAI Herzschrittmacher als Vorhofschrittmacher ebenso als Vorbeugung gegen ein Kammerflimmern. Sie sind aber vom Herzvorhof aus funktionsbereit.

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Medizinischer & gesundheitlicher Nutzen

Aus der Herzgesundheit sind die Herzschrittmacher im Zusammenhang mit den zunehmenden Herzerkrankungen schon seit längerer Zeit nicht mehr wegzudenken.

Die operative Einpflanzung eines dauerhaften Herzschrittmachers oder eine vorübergehende Therapie mit einem Pacemaker sind dann begründet, wenn bei den Patientinnen oder Patienten massive und lebensbedrohliche Störungen und Unregelmäßigkeiten des rhythmischen Herzschlages diagnostiziert wurden. Ein Herzschrittmacher bietet sich an, wenn Arzneimittel gegen eine Hypertonie (zu hoher Blutdruck) oder eine fortschreitende Schwäche des Herzens zu einer Störung der Herzfrequenz führen.

Der gesundheitlich relevante Effekt der Herzschrittmacher liegt darin, dass die Reizbildung und die Weiterleitung der nervalen Reize des Herzens unterstützt werden können. Es erfolgt durch einen Herzschrittmacher eine normale Koordination aller vor sich gehenden Abläufe im Herzen, sodass sich die Erkrankten nach diesem operativen Eingriff wieder leistungsfähiger und stabiler fühlen.

Außerdem reduzieren die Pacemaker die psychischen Belastungen, welche durch die ständige Angst ausgelöst werden, ein Kammerflimmern nicht zu überleben. Unter diesen positiven Voraussetzungen entscheiden sich immer mehr unter einer Herzerkrankung leidende Betroffene für einen minimalen Herzschrittmacher mit einer maximalen Wirkung.

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