Hausmittel gegen kalte Füße

Qualitätssicherung von Dr. med. Nonnenmacher am 14. Dezember 2016
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Besonders an eisigen Wintertagen stecken in den meisten Schuhen kalte Füße, doch einige Menschen leiden das ganze Jahr über an einer verminderten Durchblutung der Extremitäten. Diese besonders an den Füßen spürbare Unterversorgung wirkt sich meist als Kälte-, mitunter aber auch als Kribbel- oder Schmerzgefühl aus, welches je nach Ursache mit einfachen Hausmitteln gelindert werden kann.

Inhaltsverzeichnis

Was hilft gegen kalte Füße?

Das Blut hat neben seiner Tätigkeit als Sauerstoff- und Nährstofflieferant ebenso die Funktion eines Wärmetransportmittels, womit als Hauptursache von kalten Füßen generell eine mangelhafte Blutversorgung derselben gilt.

Genauere Ursachen für kalte Füße reichen von zu engem Schuhwerk oder durch Schweißfüße hervorgerufene Nässebildung über Durchblutungs-, Nerven- und/oder Hormonstörungen sowie Gefäßerkrankungen bis hin zu psychisch bedingten Auslösern wie Angstzuständen (kalte Füße bekommen). Zudem leiden vermehrt Diabetiker und Raucher an kalten Füßen.

Natürlich kann das “Kalte-Füße-Symptom“ durch bewährte Hausmittel gelindert werden, doch die Ursache bleibt vor allem bei Störungen des vegetativen Nervensystems bestehen. Deshalb sollte bei anhaltenden Kältebeschwerden, insbesondere wenn diese mit Schmerzen, (farblichen) Hautveränderungen, Schwellungen, Krämpfen oder Fieber einhergehen, ein zur Diagnose geeigneter Fachmann (Arzt oder Heilpraktiker) aufgesucht werden.

Kneippanwendungen stärken das Immunsystem und fördern eine gute Durchblutung.

Im Falle von chronisch kalten, ansonsten jedoch gesunden Füßen bieten sich verschiedene Hausmittel und einfache Tipps an. Neben kreislaufstärkender Bewegung (inklusive Fußgymnastik, eventuell mit einem “Igelball“) und dem Verzicht auf Rauchwaren trägt eine ausgewogene und gesunde Ernährung maßgeblich zur Verhinderung von Durchblutungsstörungen und in weiterer Folge von kalten Füßen bei.

Weitere Maßnahmen zur Vermeidung oder Verringerung kalter Füße sind Wechselbäder und Kneipp-Anwendungen. Diese fordern einerseits das dadurch gestärkte Immunsystem und fördern andererseits die Durchblutung der Gliedmaßen. Der Vorgang mit abwechselnd kaltem und warmem Wasser kann auch im Zuge der täglichen Dusche erfolgen, wobei eine nachfolgende Fußmassage die Durchblutung zusätzlich “anheizt“.

Schnelle Hilfe

Da sich der Körper bei kühler und nasser Witterung darauf einrichtet, sein Zentrum mit den lebenswichtigen Organen sowie das Gehirn warm zu halten, konzentriert sich der Blutkreislauf vor allem auf diese Regionen. Somit werden die Extremitäten weniger durchblutet, was sich unter anderem durch kalte Füße bemerkbar macht. In diesem Fall versprechen (neben dem Tragen warmer Socken und dichtem, aber nicht zu engem Schuhwerk) folgende “Schritte“ schnelle Hilfe.

Heißgetränke wie Kräutertees spenden dem Körper sofortige und langanhaltende Wärme und sorgen zudem für eine verbesserte Durchblutung. Eine auf die warmmassierten Füße aufgetragene natürliche Pflegecreme mit hohem Fettanteil (keine Feuchtigkeitscreme) stellt eine optimale Schutzschicht gegen Kälte und Nässe “auf die Beine“.

Bei schweißanfälligen Personen gilt das sofortige Trocknen der Füße samt Sockenwechsel als wirkungsvoll, um das Verdunsten des Schweißes und somit das Auskühlen der Füße zu vermeiden. (Babypuder oder dergleichen verringert die Schweißbildung der Füße übrigens von vornherein recht gut.) Ein etwa zehnminütiges warmes Fußbad mit zwei ausgepressten Zitronen oder einem Schuss Latschenkiefernöl und eine anschließende Fuß- und Beinbehandlung mit einer Massagebürste wärmt und belebt die Füße gleichermaßen.

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Alternative Heilmittel

Als alternatives Heilmittel, um nicht nur "Eisfüße", sondern den ganzen Körper von innen zu wärmen, empfiehlt sich ein in Scheiben geschnittenes Stück Ingwer oder ein Teelöffel Rosmarinöl, das in einer Tasse mit heißem Wasser einige Minuten ziehen gelassen und anschließend zügig getrunken wird.

Ein weiteres “alternatives Rezept“ für kalte Füße: Einige kleingehackte Knoblauchzehen mit etwas Schweineschmalz oder Vaseline mischen, einen Tag ziehen lassen und vor dem Schlafengehen die Füße und Beine damit einreiben. (Knoblauch gilt übrigens als überaus durchblutungsförderndes und blutreinigendes Nahrungsmittel.) Eine intensive und gründliche Massage der Füße und Beine (entweder mit den Händen oder mit einem Massagehandschuh) lässt das wärmende Blut in den kalten Füßen zirkulieren.

Morgendliches Barfußlaufen auf einer sommerlich betauten Wiese oder auch durch eine winterliche Schneelandschaft härtet bei regelmäßiger Anwendung die Füße ab und stärkt das Immunsystem nachhaltig (insofern dabei keine Kälteschmerzen auftreten). Die danach neubelebten und gutdurchbluteten Füße gründlich abtrocknen und mit einer natürlichen Pflegecreme verwöhnen.

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