Hausmittel gegen Schwäche

Qualitätssicherung von Dr. med. Nonnenmacher am 14. Dezember 2016
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Was bedeutet Schwäche? Dafür gibt es einige Synonyme wie zum Beispiel Abgeschlagenheit, Schwächegefühl, Unwohlsein oder Ermüdung. Experten sagen auch Befindlichkeitsstörung. Es gehören geringe Belastbarkeit, Antriebslosigkeit, Kraftlosigkeit oder Mattigkeit dazu. Die angegriffene Belastbarkeit und die Müdigkeit werden meist bei den Medizinern als eigenständige Symptome betrachtet. Eine Schwäche kann eine psychische oder körperliche Ursache haben.

Inhaltsverzeichnis

Was hilft gegen Abgeschlagenheit & Schwäche?

Jeder Mensch leidet ab und an unter Schwäche. Das kann die stressige Woche sein, die vorausgegangen ist oder auch eine Erkältung. Allerdings kann eine körperliche Erkrankung dahinterstecken, wie zum Beispiel eine Störung des Herz-Kreislauf-Systems.

Unter anderem kann ein Vitamin D-Mangel eine Schwäche auslösen oder wenn der Eisengehalt im Körper zu niedrig ist. Der Hausarzt wird meist auch die Schilddrüse untersuchen, weil eine Unterfunktion eine Schwäche auslösen kann. Hält die Schwäche länger an oder es besteht eine Schwäche ohne vorherigen Stress, sollte der Hausarzt erst einmal einen Check-up durchführen. Es ist wichtig, dass körperliche Ursachen ausgeschlossen werden.

Aus der Heilpflanze Ginseng kann ein Tee gebrüht werden, der gegen Müdigkeit und Schwäche hilft.

Es gibt noch die psychische Schwäche, die ebenso mit Mattigkeit, Lustlosigkeit und Abgeschlagenheit daherkommt. Kommt man nicht aus dem Bett und fühlt sich antriebslos, kann sich das über den ganzen Tag hinziehen. Es ist manchmal hilfreich, eine Ursachenforschung zu betreiben. Ebenso kann eine psychologische Beratung oder sogar ein Psychiater hilfreich sein, der anhand diverser Fragestellungen mehr herausfinden kann.

Eine Diagnose könnte beispielsweise die Depression sein, weil diese Erkrankung mit Abgeschlagenheit und Antriebslosigkeit einhergeht. Der klassische Begriff "Burnout" ist eine weitere Möglichkeit für eine seelische Erkrankung. Hilfe gibt es bei Schwäche unter anderem in Form von Entspannungstraining oder einem gezielten Stressmanagement. Kurse hierzu bezuschussen die Krankenkassen, wenn eine zertifizierter Trainer diese durchführt.

Schnelle Hilfe

Besteht eine körperliche Befindlichkeitsstörung, kann sich eine Erkältung ankündigen. Dann heißt es "Ruhen". Denn, wenn eine Erkältung "im Anmarsch" ist, sollte sich der Körper erholen, damit sich die Selbstheilungskräfte entfalten können.

Leider geht dies nicht schnell. Stellt der Hausarzt allerdings beispielsweise einen Vitamin B12-Mangel fest, ist die Einnahme dieses Vitamins meist eine schnelle Hilfe. Liegt gerade ein Wetterumschwung vor und der Körper ist noch nicht auf Trap, helfen vor dem offenen Fenster sportliche Übungen. Dazu reicht es schon, auf der Stelle schnell zu gehen und die Knie dabei hochzuziehen.

Das tiefe Durchatmen hilft ebenfalls schnell bei Schwäche und macht den Körper wieder fit. Dies sollte aber an der frischen Luft geschehen, mindestens vor dem offenen Fenster oder auf dem Balkon. Denn der Körper und auch das Gehirn benötigen Sauerstoff. Das hilft auch schnell nach einer anstrengenden Reise oder bei einem Jetlag.

Liegt eine Kreislaufschwäche vor, kann der Hausarzt eine schnelle Hilfe in Form von beispielsweise Tropfen oder eventuell einer Infusion einleiten. Ist die Zeit vielleicht Reif für einen Urlaub? Helfen kann schon ein Wochenendtrip.

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Alternative Heilmittel

Über alle Epochen hinaus gibt es Hausmittel. Heilpflanzen wurden für diverse Erkrankungen genutzt aber auch durchaus bei Schwäche und Abgeschlagenheit.

Aus den Pflanzen wurde meist Tee gewonnen. So gibt es beispielsweise die Ginsengwurzel, die nicht nur gegen Müdigkeit und Schwäche eingesetzt werden kann. Die ätherischen Öle stärken auch das Immunsystem und helfen bei Konzentrationsschwäche. Zudem gibt es noch Menschen aus Mittelamerika die an die Damianapflanze glauben.

Diese Heilpflanze hat vitalisierende Wirkstoffe, die den Körper stärken aber auch hilfreich bei geistiger Erschöpfung ist. Es überlebte die Eiszeit und angeblich auch den Atombombenabwurf in Hiroshima: der Gingkobaum. Nicht nur Naturheilkundler, sondern auch die Schulmedizin setzt diese Heilpflanze bei leichter Gedächtnisschwäche ein.

Aufschluss über eine mögliche Ursache kann schon die Kontrolle der Blutwerte geben oder des Blutdrucks. Liegen keine psychischen oder körperlichen Ursache vor, sollte der Lebensstil kontrolliert werden. Mineralstoffe und Vitamine gepaart mit einer gesunden Ernährung bringt wieder Schwung in den Körper.

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