Hausmittel gegen Krämpfe

Qualitätssicherung von Dr. med. Nonnenmacher am 14. Dezember 2016
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Plötzlicher ist er da, ein stechender Schmerz in den Waden oder ein Ziehen im Magen. Diese Krämpfe belasten heute viele Menschen. Manchmal halten diese Krämpfe über mehrere Stunden an oder verschwinden so schnell wieder, wie sie gekommen sind. So vielseitig diese Krämpfe auftreten, so vielseitig sind auch deren Behandlungsmethoden. Immer wieder stellt sich die Fragen, welche Hausmittel tatsächlich gegen Krämpfe helfen und welche besonders schnell wirken. Zudem sind auch alternative Heilmittel gegen Krämpfe gefragt.

Inhaltsverzeichnis

Was hilft gegen Krämpfe?

Von Krämpfen sind immer mehr Personen betroffen. Häufig wird hier zwischen Muskelkrämpfen und Magenkrämpfen unterschieden. Eine Reihe von Hausmitteln kommen bei der Bekämpfung dieser Krämpfe zum Einsatz.

Ein gut bekanntes Hausmittel bei Magenkrämpfen ist die Wärmflasche. Diese wird auf den Bauch gelegt und sorgt für eine bessere Durchblutung des Magens. Auch die Durchblutung des Darmbereichs wird verbessert und hilft den entsprechenden Muskeln sich zu entspannen. Die Krämpfe werden dadurch deutlich gelindert. Am besten eignen sich hier sogenannte Kirschkernkissen, die kurz in der Mikrowelle bei circa 600 Watt erhitzt werden.

Magnesium gegen Krämpfe gibt es in jeder guten Apotheke.

Sollten die Magenkrämpfe nicht durch eine Wärmeauflage verbessert werden, sollte umgehend ein Arzt aufgesucht werden. Denn hier besteht die Gefahr, dass es sich nicht um einfache Krämpfe, sondern womöglich um eine Blinddarmentzündung handelt.

Gegen Muskelkrämpfe, z.B. in den Waden, hilft vor allem Magnesium. Dieses gibt es in jeder Apotheke, zumeist als Tabletten oder Bausepulver, zu kaufen. Aber auch die meisten Drogerien bieten hierfür passende Nahrungsergänzungsmittel an. Vor der Einnahme von Magnesium, sollte jedoch immer ein Hausarzt konsultiert werden. Dieser kann über eine Blutanalyse prüfen, ob tatsächlich ein Magnesiummangel vorhanden ist.

Schnelle Hilfe

Die meisten Hausmittel wirken nur bei regelmäßiger Einnahme. Den betroffenen Personen kommt es aber bei Krämpfen besonders auf eine schnelle Hilfe an, denn diese sind meist mit starken Schmerzen verbunden. Krämpfe werden in der Regel durch einen Magnesiummangel verursacht.

Neben den Hausmitteln gegen Krämpfe, gibt es auch noch eine große Anzahl von Medikamenten. Diese sind in den meisten Fällen rezeptfrei in der Apotheke erhätlich und sorgen für eine schnelle Hilfe bei Krämpfen jeglicher Art. Meist haben diese einen hohen Magnesiumanteil, um eine rasche Wirkung zu entfalten. Bei der Einnahme ist allerdings daran zu denken, dass es sich hier um ein Medikament handelt. Von einer erhöhten Einnahme ohne ärztliche Kontrolle ist daher dringend abzuraten.

Daher kann eine schnelle Hilfe durch die Einnahme von sogenannten Magnesiumtabletten geschehen. Für die meisten betroffenen Personen kann schon das Trinken eines Tees, vor allem Bei Magenkrämpfen, helfen. Bei Muskelkrämpfen in den Beinen bewährt sich besonders ein Handtuch oder ein Waschlappen, der sich zuvor in der Gefriertruhe befunden hat.

Hingegen verschafft bei Wadenkrämpfen ein bloßes Ziehen der Zehen zu sich hin eine schnelle Abhilfe. Diese Hausmittel wirken nicht bei jeder Person schnell. Dennoch werden die Schmerzen stark gelindert und auch von diesen Personen als eine schnelle Hilfe empfunden.

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Alternative Heilmittel

Auch Tees verschaffen Abhilfe bei Krämpfen in der Magengegend. Besonders empfehlenswert sind dabei ein Kamillentee, ein Pfefferminztee oder ein Süßholzwurzeltee. Beim Kamillentee sollten circa zwei Teelöffel Kamillenblüten in einem Viertelliter kochendes Wasser gegeben werden. Diese sollten zugedeckt eine viertel Stunde ziehen und anschließend ausgesiebt werden. Auch ein Pfefferminztee oder Süßholzwurzeltee lässt sich einfach zu Hause herstellen.

Dazu einfach einige Pfefferminzblätter waschen und trocken zupfen. Anschließend mit heißem Wasser übergießen und gut durchziehen lassen. Oder alternativ eine Süßholzwurzel klein hacken und in kochendes Wasser geben. Alle Teesorten sollten dabei mehrmals am Tag zu sich genommen werden, um eine effektive Wirkung gegen die Krämpfe zu entfalten.

Auch bei anderen Muskelkrämpfen können Tees helfen. Hier sind besonders ein Zitronenmelissentee, ein Pfefferminztee, ein Lavendeltee, ein Rosmarintee oder ein Basilkumtee empfehlenswert. Vor allem bei sportlichen Aktivitäten sollte man auf eine ausreichende Wasserzufuhr achten und seinen Magnesiumgehalt im Auge behalten. Dieser kann durch den Verzeher von Nüssen und Milchprodukten gut aufrechterhelten werden.

So sind Mandeln und Sonnenblumenkerne sehr beliebt. Auch an einen Ausgleich des Mineralstoffgehalts ist zu denken. Meist wird das Trinken einer Apfelschorle nach dem Sport empfohlen. Zudem sollten die Muskeln vor anstrengenden Aktivitäten aufgewärmt werden, um Krämpfen vorzubeugen.

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