Hausmittel gegen Konzentrationsstörungen

Qualitätssicherung von Dr. med. Nonnenmacher am 14. Dezember 2016
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Konzentrationsstörungen sind Zeiträuber, die uns daran hindern, bei einer Sache zu bleiben und Dinge zu Ende zu führen. Daher ist es wichtig, bei länger anhaltender Unkonzentriertheit, Abhilfe zu schaffen und mit kleinen Tricks der Konzentration auf die Sprünge zu helfen.

Inhaltsverzeichnis

Was hilft gegen Konzentrationsstörungen?

Oft sind es ganz banale Dinge, die zu unerwünschten Ablenkungen führen - zum Beispiel ein laufender Fernseher oder andere laute Geräusche. Oft reicht es schon, den Apparat auszuschalten oder ein Fenster zu schließen. An manchen Tagen fehlt schlicht die frische Luft, denn Sauerstoffmangel kann ebenfalls zu Konzentrationsstörungen führen. Ein kurzer Spaziergang oder zumindest tiefes Durchatmen vor dem geöffneten Fenster helfen dabei, die Gedanken wieder zu sammeln.

Manchmal sind auch spezielle Nahrungsmittel für die Unkonzentriertheit verantwortlich. Das alte Sprichwort „Ein voller Bauch studiert nicht gern“ sollten sich Liebhaber reichhaltiger Speisen zu Herzen nehmen und stattdessen lieber auf leichte Mahlzeiten zurückgreifen. Nach dem Mittagessen lässt die Konzentration meist besonders nach - hier kann der Genuss eines Apfels helfen, Antriebslosigkeit zu vertreiben, denn Äpfel gelten als gute Energiespender, wenn ein Leistungstief droht.

Brombeeren können die Konzentrationsfähigkeit steigern.

Besonders Kindern hilft ein Apfel dabei, die oft als lästig empfundenen schulischen Pflichten konzentrierter zu erledigen. Zu viele Süßigkeiten am Nachmittag sorgen dagegen für Unruhe und Unlust, belasten den Magen und führen zu Unkonzentriertheit.

Bevor Schule und Berufsalltag beginnen, sollte ausgiebig gefrühstückt werden. Für einen guten Start in den Tag sorgen ungesüßte Müslis, Vollkornbrote mit herzhaftem Belag und als Beilage kleingeschnittenes Obst. Kaffee ist ein guter Muntermacher am frühen Morgen, sollte aber nicht zu stark getrunken werden, weil er sonst Magen und Herz belastet.

Was viele nicht wissen: Brombeeren kurbeln mit ihren Farb- und Duftstoffen die Konzentration an! Als Gelee oder Marmelade zum Frühstück aufs Brot gestrichen, sorgen sie für geistige Frische und einen konzentrierten Einstieg in den Tag.

Schnelle Hilfe

Manchmal ist schnelle Hilfe bei Konzentrationsmangel nötig - zum Beispiel im Büro oder in der Schule, wenn sich die Arbeit nicht ohne weiteres unterbrechen lässt oder gar eine Präsentation oder Klassenarbeit bevorsteht. Oft hilft dann bereits ein Glas Wasser, den Geist wieder auf Trab zu bringen.

Schüler können darum bitten, während einer Klassenarbeit bei Bedarf Traubenzucker lutschen zu dürfen. Einen Apfel oder eine Banane sollten Berufstätige und Schüler immer in der Tasche haben, denn das Obst sorgt für schnellen Energienachschub, wenn im Kopf Flaute herrscht.

Wird die Mittagspause an der frischen Luft verbracht, können sich Körper und Geist erholen und wieder in Schwung kommen. Bewährt haben sich ein paar schnelle Dehn- und Lockerungsübungen, um Unkonzentriertheit abzuschütteln.

Kaltes Wasser, das über Arme und Hände laufen gelassen wird, kurbelt die Durchblutung an. Manchmal helfen schon einige Tropfen kaltes Wasser, die rasch an die Schläfen gedrückt werden. Bei großer Hitze tun es auch kleine Eiswürfel auf den Handgelenken.

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Alternative Heilmittel

Verschiedene Heilmittel beeinflussen die Konzentrationsfähigkeit positiv. Dazu zählen ausgewählte Teesorten sowie Öle und bestimmte Kräuter - zum Beispiel das Einatmen von Japanischem Minzöl mit Orange vermischt. Leichter Kopfdruck lässt sich durch Einreiben von Stirn und Schläfen mit Franzbranntwein beheben.

Es gibt auch Tees, die die Konzentrationsfähigkeit steigern. Beliebt ist bei Senioren zum Beispiel der Waldmeister-Tee, der zwei Mal täglich getrunken wird. Dazu Waldmeister-Kraut aus der Apotheke besorgen und zwei Teelöffel davon mit einem Viertel Liter kochendem Wasser übergießen. Das Getränk etwa eine Viertelstunde zugedeckt ziehen lassen, durchseihen und erst trinken, wenn es gut abgekühlt ist.

Examensgestresste Studenten, die sich oft über Stunden angestrengt konzentrieren müssen, schwören auf Salbeiblätter, die zwischendurch immer mal wieder gekaut werden. Andere schnuppern lieber am Basilikum oder essen ein paar Nüsse oder Pistazienkerne.

Lavendelöl-Lämpchen im Zimmer sorgen für einen konzentrationsfördernden Duft - besonders empfehlenswert in kalten Wintermonaten, wenn nicht immer ein Fenster geöffnet werden kann.

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