Hausmittel gegen Infektanfälligkeit

Qualitätssicherung von Dr. med. Nonnenmacher am 14. Dezember 2016
Startseite » Hausmittel » Hausmittel gegen Infektanfälligkeit

Wenn das Immunsystem angeschlagen ist, führt dies zu einer erhöhten Infektanfälligkeit. Die Gründe für eine erhöhte Anfälligkeit gegenüber Krankheiten reichen von genetischer Veranlagung über Vorerkrankungen bis hin zu Stress, häufig spielen dabei mehrere Faktoren eine Rolle. Mit alternativer Medizin und alten Hausmitteln kann man das Immunsystem stärken und Infekten vorbeugen.

Inhaltsverzeichnis

Was hilft gegen Infektanfälligkeit?

Bei einer erhöhten Anfälligkeit für Infekte ist die Suche nach dem Grund der erste Schritt auf dem Weg zur Besserung. Bestehen Vorerkrankungen sollte der Fokus natürlich auf deren Behandlung liegen, eine begleitende Kur zur Stärkung der Abwehrkräfte kann in Abstimmung mit dem Arzt hilfreich sein.

Grundsätzlich profitiert das Immunsystem von einer gesunden Lebensweise, also abwechslungsreicher Ernährung mit frischen Produkten, einer ausreichenden Versorgung mit Mineralstoffen und Vitaminen sowie sportlicher Betätigung. Besonders empfehlenswert ist Rohkost in Form von Gemüse und Obst. Wem es schwer fällt, dies in seine Ernährung einzubauen,kann zu frisch gepressten Säften oder Smoothies greifen. Die flüssigen Vitaminbomben lassen sich meist leicht in die Ernährung einbauen.

Echinacea regt die Selbstheilungskräfte des Körpers an und wird bei vielen Infekten eingesetzt.

Als Sport empfiehlt sich Ausdauersport, bevorzugt an der frischen Luft. Joggen, Walken oder Fahrradfahren sind zum Beispiel gute Möglichkeiten. Für den gewünschten Effekt ist es nicht erforderlich, sich komplett auszupowern, bereits ein zügiger Spaziergang kurbelt das Immunsystem effektiv an. Ein erholsamer Schlaf und ein geregelter Tagesablauf vermindern Stress und erhalten ein starkes Immunsystem.

Auf Alkohol und Rauchen sollte möglichst verzichtet werden, auch der Kontakt mit Abgasen oder Chemikalien wirkt sich negativ auf die Abwehrkräfte aus. Liegt bereits eine erhöhte Infektanfälligkeit vor, können neben den genannten Maßnahmen auch Naturheilmittel und Hausmittel wie Honig oder Holundersaft zum Einsatz kommen.

Schnelle Hilfe

In Zeiten erhöhter Infektanfälligkeit, wie während einer leichten Erkältung oder in Stress-Zeiten, sollten Betroffene den Kontakt mit Bakterien und Viren möglichst meiden. So können sich überall da, wo Menschen auf engem Raum zusammenkommen, Krankheiten besonders schnell ausbreiten, zum Beispiel im Bus und der Bahn oder in engen Bars.

Auf Hygiene sollte in dieser Zeit besonders geachtet werden, der Kontakt mit Bakterien lässt sich mit einigen kleinen Tipps effektiv verringern:

  • öfter Hände waschen, besonders vor dem Essen
  • die Türen von öffentlichen Toiletten nach dem Händewaschen zum Beispiel mit dem Ellenbogen öffnen
  • Griffe von Einkaufswagen, Computertastaturen und ähnliches vor der Benutzung mit einem Desinfektionstuch abwischen

Schnelle Hilfe können auch sogenannte Immun-Booster aus der Apotheke bringen, die das Immunsystem ankurbeln.

Hier finden Sie Ihre Medikamente:

Alternative Heilmittel

Auch im Bereich der alternativen Medizin finden sich viele Möglichkeiten, Infektanfälligkeiten zu behandeln und ihnen vorzubeugen.

Heilkräuter werden traditionell schon lange zur Steigerung des Immunsystems angewendet. Der Sonnenhut, Echinacea, ist reich an ätherischen Ölen und Vitamin C. Er regt die Selbstheilungskräfte des Körpers an und wird bei vielen Infekten eingesetzt, als Tee oder fertiges Präparat aus der Apotheke ist er ein vielfältig einsetzbarer Bestandteil der Hausapotheke.

Im Bereich der Homöopathie wird das individuelle Mittel durch einen Arzt oder Heilpraktiker ausgewählt oder ein Komplexmittel, eine fertige Mischung, eingesetzt.

Besonders bei stressbedingter Immunschwäche können auch Bachblüten gute Erfolge bringen. Nach Dr. Bach wirken die Blütenauszüge auf feinstofflicher Ebene ausgleichend auf bestimmte Gemütszustände, die auch körperliche Symptome hervorrufen können. Die Blütenessenzen werden in der Apotheke angemischt und als Lösung oder Globuli eingenommen.

Eine Darmsanierung kann vorbeugend das Immunsystem stärken und Infektanfälligkeiten verringern. Der Darm erfüllt im Körper die wichtige Aufgabe, Nährstoffe aufzuschließen und für den Körper verwertbar zu machen. Ist die Darmflora gestört kann dies Auswirkungen auf den gesamten Organismus haben, eine Förderung der Darmgesundheit kann im Umkehrschluss die Gesundheit positiv beeinflussen.

Dazu wird nach einer Darmreinigung durch pflanzliche Mittel oder Einläufe die Darmflora mit einer gesunden Ernährung und Nahrungsergänzungen wieder aufgebaut. Dazu eigenen sich zum Beispiel milchsäurebildende Keime, Kräutermischungen oder Kolibakterien. Die Dauer einer Darmsanierung beträgt 4-6 Wochen und sollte unter Anleitung eines Ernährungsberaters oder Heilpraktikers durchgeführt werden.

Bücher über Infektanfälligkeit & Immunschwäche

Diese Seite teilen:

Das könnte Sie auch interessieren:

Bekannt aus: