Hausmittel gegen Erkältung

Medizinische Qualitätssicherung von Dr. med. Nonnenmacher (Facharzt für Innere Medizin) am 23. Oktober 2015
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Eine Erkältung ist belastend und schmälert die Lebensfreude. Um die auch als grippaler Infekt bekannte Erkrankung schnell wieder loszuwerden, muss man jedoch nicht sofort zur „chemischen Keule“ greifen, sondern kann sich mit sanften Hausmitteln Linderung verschaffen.

Inhaltsverzeichnis

Was hilft gegen Erkältung?

Anders als oft angenommen wird, entstehen Erkältungen nicht durch zu viel Kälte oder Zugluft, sondern weil man sich mit bestimmten Viren (manchmal auch zusätzlich mit Bakterien) infiziert hat.

Unterkühlung ist jedoch einer jener Faktoren, die das Immunsystem schwächen können, was die Entstehung eines grippalen Infekts begünstigen kann. Weitere Faktoren, die zu einer Schwächung der Körperabwehr führen können, sind beispielsweise Stress, Schlafmangel, Drogenmissbrauch oder Mangelernährung. Damit Erkältungen gar nicht erst entstehen, empfiehlt sich eine bewusste Lebensweise mit ausreichend viel Schlaf, wenig Stress und einer ausgewogenen Ernährung. Auch der gezielte regelmäßige Verzehr von gesundheitsfördernden Lebensmitteln wie Knoblauch, Zwiebeln oder Ingwer kann dabei helfen, einen grippalen Infekt von vornherein zu verhindern.

Eine schmackhafte Hühnersuppe kann gegen Entzündungen helfen und eine Erkältung schneller abklingen lassen.

Hat man sich doch erkältet, können die Symptome des Infekts vielfältig sein und sich z. B. als Husten, Schnupfen, Nasennebenhöhlenentzündung, Halsweh, Heiserkeit, Fieber und Gliederschmerzen äußern. Um die Beschwerden schnell zu bekämpfen, kann man beispielsweise auf sanfte Hausmittel zurückgreifen. Oft hält schon die eigene Küche mit bestimmten Kräutern und Gemüseknollen wertvolle Mittel gegen die Erkältung bereit.

Darüber hinaus können ein paar einfache Maßnahmen dazu beitragen, dass sich der Körper bei Erkältungen schneller wieder erholt. Generell gilt bei einem grippalen Infekt: Ausreichend schlafen, viel trinken, Unruhe vermeiden und den Körper – insbesondere die Füße – warm halten. Zudem ist wichtig: Stellt sich trotz der Behandlung mit Hausmitteln oder alternativen Heilmitteln keine Besserung der Erkältung ein, sollte ein Arzt aufgesucht werden!

Schnelle Hilfe bei Erkältung

Die unterschiedlichen Symptome einer Erkältung lassen sich mit einfachen Hausmitteln schnell und effektiv bekämpfen: Einen trockenen Reizhusten kann man etwa mit Kräutertees (z. B. mit Thymian, Efeu oder Eibisch) lindern.

Ein Husten mit zähflüssigem Schleim lässt sich hingegen unter anderem mit frisch aufgebrühtem Zwiebeltee lösen. Bei verstopfter Nase und Kopfweh kann die Inhalation von Minzöl oder die Durchführung eines Dampfbades mit Kamille schnelle Linderung verschaffen, während bei einer Nebenhöhlenentzündung eine Nasenspülung mit Salz von Nutzen sein kann. Ein Vollbad mit durchblutungsfördernden Essenzen (wie z. B. Menthol-, Eukalyptus- oder Fichtennadelöl) vermag Gliederschmerzen zu lindern und verstopfte Atemwege zu befreien – bei Fieber ist jedoch von einem Vollbad abzusehen.

Fieber gilt generell als sinnvolle Reaktion des Körpers und sollte nicht sofort unterdrückt werden – wenn die Körpertemperatur jedoch über 39°C ansteigt, kann man z. B. mit feuchten Wadenwickeln oder der Einnahme von Lindenblütentee versuchen, sie wieder zu senken. Bei Halsschmerzen und Heiserkeit lässt sich mit Kartoffel- oder Quarkwickeln sowie mit dem Gurgeln von Kamillen- oder Salbeiaufgüssen gegen die Beschwerden vorgehen. Bei Erkältungen hilft außerdem eine frisch zubereitete Hühnersuppe (nicht aus der Dose!) – mittlerweile ist sogar wissenschaftlich erwiesen, dass das schmackhafte Hausmittel gegen Entzündungen wirkt und sie schneller abklingen lässt.

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Alternative Heilmittel gegen Erkältung

Auch mit anderen alternativen Heilmitteln lassen sich Erkältungen lindern: Mit Hilfe von Rotlicht können zum Beispiel Hals- und Nebenhöhlenentzündungen behandelt werden – dabei ist es jedoch wichtig, dass die zugehörigen Anwendungshinweise und Gegenanzeigen (z. B. zur maximalen Bestrahlungsdauer sowie zum Augenschutz) genau beachtet werden.

Weitere alternative Heilmittel, die zur Behandlung von Erkältungen eingesetzt werden können, sind etwa in der Homöopathie zu finden. Hier bietet sich bei Fieber zum Beispiel der Wirkstoff Aconitum an, der vor allem dann angezeigt ist, wenn der Patient von einer trockenen Hitze mit Frösteln, Reizhusten und Heiserkeit geplagt wird. Belladonna bietet sich indes bei fiebrigen Zuständen an, die von Schweiß, pulsierenden Schmerzen sowie feuchten Hände und Füßen begleitet werden.

Beide Wirkstoffe, ebenso wie Phytolacca und Apis, können auch bei Halsschmerzen helfen. Bei fließender oder verstopfter Nase kann der Einsatz von Allium cepa, Euphrasia bzw. Luffa operculata sowie, bei kleineren Patienten, Sambucus nigra hilfreich sein. Es ist jedoch ratsam, vor der Anwendung homöopathischer Mittel einen Experten zu konsultieren.

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