Hausmittel gegen Atemnot

Qualitätssicherung von Dr. med. Nonnenmacher am 14. Dezember 2016
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Nicht nur bei chronischen Erkrankungen wie zum Beispiel Asthma leiden Menschen unter einer Atemnot. Vor allem in der Erkältungszeit nehmen diese Beschwerden stark zu. Besonders beliebt sind bei den betroffenen Personen kleine Hausmittel, die eine rasche Linderung bringen sollen. Aber welche Hausmittel gibt es für die Behandlung von einer Atemnot und welche wirken besonders schnell? Zudem kommen bei schweren Fällen der Atemnot immer häufiger alternative Heilmittel zum Einsatz.

Inhaltsverzeichnis

Was hilft gegen Atemnot?

Es gibt viele Hausmittel, die bei einer Atemnot helfen können. Die häufigste Ursache neben einer allergischen Reaktion oder chronischen Erkrankung ist die Atemnot in Folge einer Erkältung. Diese wird hier durch eine verstopfte Nase oder festsitzenden Husten ausgelöst. Hier hilft vor allem viel Trinken. Tees sind besonders hilfreich. Diese helfen den Körper den Schleim zu lösen und die Atemwege wieder frei zu machen.

Es helfen Tees aus Lavendel, Gemeinen Andorn, Minzblättern, Mexikanischen Teekraut, Melisse, Tüpfeljohanniskraut und Gänsefingerkraut. Auch ein Absud aus Knoblauch, Buchenrinde, Spargel oder Moorkreuzblumen sind als Hausmittel gegen Atemnot sehr beliebt.

Lavendeltee kann Atemnot lindern, indem er beim Lösen von Schleim in den Atemwegen hilft

Auch außergewöhnliche Kombinationen wie zum Beispiel Rinderbrühe mit Senf sollen Abhilfe verschaffen. Zudem sollen gekochte Eier mit Teeblättern eine Geheimwaffe gegen Atemnot und Atemwegsbeschwerden darstellen. Hierbei werden zwei Eier mit circa 15 Gramm Teeblättern in einem halben Liter Wasser gekocht. Sobald diese Eier hart gekocht sind, werden diese aus dem Wasser genommen und abgeschält. Anschließend werden diese wieder in das Wasser gegeben, bis das Wasser schließlich vollständig verdampft ist.

Auch Kmillendampfbäder verschaffen eine schnelle Abhilfe. Der Kamillendampf befeuchtet dabei die Schleimhäute und entspannt die Bronchien. Zudem desinfiziert der Dampf die oberen Atemwege und erleichtert somit die Atmung. Der gleichzeitige Einsatz von einer sogenannten Nasendusche oder Hustenlöser, die man in jeder Apotheke bekommt, hilft effizient gegen eine Atemnot.

Zudem kann ein feuchter warmer Umschlag hilfreich bei der Behandlung einer Atemnot sein. Dieser wird mit einem üblichen Handtuch, das in sehr warmen Wasser getränkt wird, ausgeführt. Dieses wird ordentlich ausgedrückt, bevor es auf die nackte Brust gelegt wird. Dabei ist wichtig, dass die betroffene Person fast 30 Minuten zugedeckt mit diesem Umschlag im Bett liegt. Nur so kann der Umschlag eine gute Wirkung erzielen, indem dieser die Atemmuskulatur entspannt. Während solche warmen Umschläge schleimlösend und den Auswurf von diesen fördern, können auch kalte Umschläge der betroffenen Person helfen. Diese wirken schmerzlindernd und entzündungshemmend.

Diese Umschläge können auch bei Patienten, die an Asthma leiden, gut angewendet werden. Auch Dampfbäder und die verschieden Teesorten können helfen und Linderung verschaffen.

Schnelle Hilfe

Vor allem bei einer schlimmen Atemnot, die meist durch allergische Reaktionen hervorgerufen wird, ist eine schnelle Hilfe unumgänglich. Zunächst sollte man versuchen Ruhe zu bewahren und seine Atmung durch langes und langsames Atmen zu kontrollieren.

Häufig wird eine Atmung wie ein Gähnen als besonders hilfreich empfunden. Zudem können bestimmte Körperstellungen eine schnelle Abhilfe für die betroffene Person schaffen. Hier kommen die Torwart- oder die Kutscherstellung zum Einsatz. Bei der Torwartstellung stützt man sich stehend mit den Händen auf den Oberschenkeln ab. Hingegen sitzt man bei der Kutscherstellung breitbeinig auf einem Stuhl und stützt sich mit den Unterarmen auf den Oberschenkeln ab.

Sollte die Atemnot hierdurch nicht besser werden, ist dringend ein Notarzt zu rufen. Auch bei einer lang anhaltenden Atemnot sollte ein Arzt zu Rate gezogen werden.

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Alternative Heilmittel

Neben den Hausmitteln bei einer Atemnot gibt es noch eine Vielzahl von alternativen Heilmitteln.

Besonders die Akupunktur begeistert immer mehr betroffene Personen. Diese wird bei den Patienten mindestens einmal die Woche durchgeführt und führt sogar bei Atemwegsbeschwerden, die durch eine chronische Lungenentzündung hervorgerufen werden, zum Erfolg.

Auch homöopathische Mittel können schnell Abhilfe verschaffen. Bei einer Atemnot durch starken Husten kann Drosera rotundifolia helfen. Aber auch Ipecacuanha, Arsenicum album und Aconitum napellus werden bei einer homöopatischen Behandlung häufig eingesetzt.

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